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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Verstärker mit E236L - ein Selbstbauprojekt

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BeitragVerfasst: Fr Jan 01, 2016 18:04 
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Registriert: So Jul 13, 2008 17:51
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Wohnort: Rigodulum
Schöner Verstärker. Schöne Handwerkliche Arbeit die drinn steckt. Warum wolltest du ihn nicht Klassisch,in Freiflugverdrahtung bauen? Soll jetzt keine Kritik sein,nur rein interessehalber gefragt.

_________________
Mfg.
Mario


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BeitragVerfasst: Fr Jan 01, 2016 19:00 
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Registriert: Mi Apr 28, 2010 11:23
Beiträge: 601
Hallo Stefan,

Erst einmal meinen Glückwunsch zum gelungenen Projekt.
Ich habe mir mal Deine Leiterplatten angesehen.Welche Art Novalfassungen passen
in Dein Layout? Mich irritiert das die Bohrungen für die Fassungen nicht kreisförmig angeordnet sind oder täuscht es?
Ich kenne nur Fassungen mit 18mm bzw. 20mm Lochkreis für Leiterplattenmontage.

Gruß Gerd


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BeitragVerfasst: Fr Jan 01, 2016 19:14 
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Registriert: Sa Sep 06, 2008 10:29
Beiträge: 307
Wohnort: Sauerland
Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
Danke für die Lorbeeren Mario.

Zur freien Verdrahtung :

Den Kopfhörerverstärker mit RIAA habe ich auf Lötleisten aufgebaut,
da sind die Spannungen und Ströme auch im kleineren Rahmen.
Habe aber beim Aufbau hier und da eine kleine Schwingneigung gehabt da
die Bauteile nicht so optimal zu setzen waren.

Habe später dann den RIAA-Verstärker revidiert und mit ECC808 auf Lochraster aufgebaut.
Der Vorverstärker lief dann deutlich besser.

Im Endverstärker habe ich mich dann gleich so entschieden und auf Lochraster aufgebaut.

Die Vorteile für mich :
- die einzelnen Baugruppen konnte ich bequem einzeln durchtesten
- ich konnte die Röhrenfassungen im Gehäuse versenken
- ich habe weniger Schrauben auf der Oberfläche.
- ich konnte die Bauteile besser positionieren und hatte praktisch
von Anfang an keinerlei Schwingneigung.

Frei verdrahtet kann da schon schnell ein UKW-Senderchen mit einigen zig Watt Sendeleistung
entstehen.
So habe ich erstmal ein Endstufenmodul aufgebaut und getestet, lief gut also das
zweite Modul weitestgehend identisch aufgebaut.
Dann kam die Vorstufe mit Klangsteller die aber weitestgehend unkritisch ist.

Ich hatte nur durch Verwendung falscher Kabel zu den Potis des Klangstellers eine Rückkopplung von
den Messinstrumenten in die Vorstufe.
Machte sich bei aufgedrehten Höhen als metallische Klangverfärbung bemerkbar.
Das Oskar zeigte dann ordentliche Schwingungen im Bereich um 100 kHz.

Aber das war dann auch schnell erledigt.

@ Gerd
Vielen Dank! Es hat mir ungeheuren Spaß gemacht sowas selbst auf die Beine
zu stellen. Selbst der WAF passt und der Verstärker darf im Wohnzimmer stehen.

Das Lochraster / die Pads für die Novalfassung sind so in der Bibliothek von KiCAD
enthalten - ich habe sie noch nicht mit real existierenden Fassung verglichen.
Aber es täuscht nicht - die Pads sind nicht kreisförmig angeordnet.
Falls ich wirklich den Platinensatz fertigen lasse werde ich das noch
vorher prüfen.


Gruß Stefan


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BeitragVerfasst: Fr Jan 01, 2016 19:21 
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Kenntnisstand: Weitergehende Kenntnisse (Hobby)
Hallo in die Runde,
lt. Radiomuseum.org handelt es sich bei der Endröhre um einen Oktalsockel, siehe hier: http://www.radiomuseum.org/tubes/tube_e236l.html

Allen Foreanern wünsche ich ein gesundes neues Jahr

_________________
M.f.G.
harry

--------------------------------------------------------------------
- Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen.
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BeitragVerfasst: Fr Jan 01, 2016 19:23 
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Registriert: Sa Sep 06, 2008 10:29
Beiträge: 307
Wohnort: Sauerland
Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
Hallo Harry,

ich denke Gerd meinte die ECC83 Fassungen, die sehen wirklich so aus als ob da ein
Rechteck zugrunde liegt.

Ich werde da die Tage mal ein bischen recherchieren.

Gruß Stefan


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BeitragVerfasst: Sa Jan 02, 2016 12:45 
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Registriert: So Okt 18, 2009 18:36
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Wohnort: bei Fulda
Hallo Stefan und meinen Glückwunsch zu diesem toll gewordenen Verstärker! Die Optik ist wirklich schön geworden und spricht für eine gelungene Materialauswahl, Kreativität und einiges an (handwerklichem) Können! :super:

Wie weiter oben geschrieben, habe ich ja auch so einen ähnlichen Verstärker in Planung und mittlerweile einige Bauteile (Röhren, Übertrager u.a.) beisammen. Daher interessiert mich dein Projekt besonders.

Zum Schaltungskonzept: der Klein-und Hummel VS30 verwendet ja ähnliche Endröhren (EL36). Hier wurden aber Ausgangsübertrager mit Schirmgitteranzapfungen gewählt und die Betriebsspannung liegt nur bei 285V. Ausgangsleistung 30W.
Ich vermute, deine Übertrager haben keine Schirmgitteranzapfungen und so hast du die 190V-Anschaltung über Mos-Fet Transistoren gewählt. Hast du diese 190V experimentell ermittelt oder gibt es zu dieser Einstellung ein Datenblatt? (Laut Valvo gelten für Gegentakt-B Na=30W: Ub= 250V und Ug2 = 170V bei Raa 3KOhm des Übertragers.

Zur Übertragungsqualität: hast du den Frequenzgang des Verstärkers einmal gemessen? Taugen die verwendeten eher Billig-TBT-Übertrager wirklich für HiFi-Anwendungen?

Zum Platinenlayout: Zur E236L gibt es ja die E235L mit gleichen Daten, nur mit Anodenanschluss im Sockel.
Vielleicht könntest du dies beim Layout noch berücksichtigen. Selbst eine EL34 sollte dann mit gewissen Änderungen verwendbar sein, die Platine wäre somit universeller.

Auf jeden Fall hätte ich großes Interesse an zwei Endverstärker-Platinen.

_________________
Viele Grüße

Frank


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BeitragVerfasst: Sa Jan 02, 2016 14:42 
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Hallo Frank,

das Verstärkerkonzept auf El235 umzusetzen sollte kein Problem sein,
aber für beide Röhren etwas Universelles zu kreieren - da weiß ich nicht
ob das geht. Bei der E236L sind ein paar PINs mit Iv - interne Verwendung - gekennzeichnet.
Das könnte dann mit dem Anodenanschluß der EL235 problematisch werden.
Da ich die PINs aber nicht verschaltet habe spricht nichts dagegen dort direkt den Draht zum AÜ
anzulöten.

Die Übertrager habe ich sehr günstig über Jogis Forum bekommen, sind eigentlich SE Übertrager
von TBT -> ATR 18SE.
Die Primärwickel ließ sich ohne Probleme in 3 Teilwicklungen mit 40 / 20 / 40% aufteilen,
die 2 mal 40% habe ich dann als GT verschaltet. Das ergibt theoretisch 2 k Raa.
Meine Lautsprecher haben rund 6 Ohm Impedanz, das ergibt dann ca 3 k Raa wenn ich die an
die 4 Ohm Wickel anschließe.

Zu den Spannungen - mein Trafo ( Basteltrafo von AJF ) bringt 270 V AC, da habe ich dann unter
Last ca. 320-330 V Betriebsspannung. Die Ug2 Spannung habe ich durch Versuche ermittelt,
-> ich habe da mit Klirrfaktor und Leistungsmesser experimentell einen guten Arbeitspunkt
ermittelt.
Klirr liegt bei 10 Watt unter 0,5%.

Leistungsfrequenzgang bei 10 Watt +- 3dB habe ich am Dummy mit ca. 15 Hz bis 50 kHz ermittelt.

Mein Ziel war es erstmal mit vorhandenem Material zu schauen was möglich ist, da haben mich
die TBT Übertrager doch positiv überrascht.
Ist sicherlich kein High-End - spielt aber meine KT 88 Endstufe Experience deutlich an die Wand.
Gerade im Tiefbaß-Bereich kommt der Verstärker sehr druckvoll.


Zu den Platinen - ich werde die noch ein wenig anpassen. Das Layout für die ECC passt noch nicht,
die Fassung in KiCad hat kein passendes Bohrmaß.

Ansonsten - wenn sich noch mehr Leute finden -> vielleicht kann man ja ein paar Sätze sammeln
und dann fertigen lassen. Ich habe persönlich aber bisher keinen Kontakt zu einem Leiterplattenservice,
vielleicht haben wir ja hier im Forum jemanden der die Platinen günstig fertigen kann.

Gruß Stefan


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BeitragVerfasst: Sa Jan 02, 2016 18:26 
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So,

ich habe mir die Layouts nochmal angeschaut.

Bei TAD findet man ja Zeichnungen zu den Fassungen,
da war es jetzt nicht schwer die Änderungen zu machen.

Hier die Vorstufe :
Dateianhang:
Platine Vorstufe Neu.JPG
Platine Vorstufe Neu.JPG [ 157.62 KiB | 1360-mal betrachtet ]


Und die Endstufe :
Dateianhang:
Platine Endstufe Neu.JPG
Platine Endstufe Neu.JPG [ 157.58 KiB | 1360-mal betrachtet ]


Ich denke so passt es besser.

Gruß Stefan


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BeitragVerfasst: Sa Jan 02, 2016 19:44 
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Hallo Stefan,
Zitat:
Ich denke so passt es besser

So hatte ich mir das vorgestellt.Nun paßt auch mein Makro aus Sprint-Layout 6.0.
KiCAD kenne ich leider nicht.Sprint-Layout ist eigentlich selbsterklärend so das man recht schnell
damit umgehen kann.Hier mal ein Beispiel
Dateianhang:
Untitled.jpg
Untitled.jpg [ 59.33 KiB | 1352-mal betrachtet ]

von http://www.mario001.de/resource/el34/el34_endstufe.pdf Das Layout habe ich als Vorlage genutzt und nur die Leiterzüge stärker ausgeführt.

Gruß Gerd


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BeitragVerfasst: So Jun 05, 2016 12:21 
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Hallo,

Es ist ja schon etwas her aber sehr interessant für mich.Ist das Projekt noch mal mit den gezeigten Leiterplatten gebaut worden? Und wenn ja kann man diese irgendwo beziehen?

Gruß Karo


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BeitragVerfasst: Mo Jun 06, 2016 11:42 
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Hallo karo,
hattest du den Stefan (Grundig 4085) deswegen mal angemailt?

_________________
Viele Grüße

Frank


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BeitragVerfasst: Mo Jun 06, 2016 12:22 
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Hallo Frank,

nein,angemailt hatte ich ihn nicht.Aber da er eingeloggt war gehe ich davon aus das es gelesen wurde.

Gruß Karo


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BeitragVerfasst: Mo Jun 06, 2016 16:32 
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Hallo Karo,

ich habe mir vorgenommen den Verstärker nochmal auf Platinen aufzubauen, mir fehlt nur ein bischen die Zeit dazu.
Habe alles für einen zweiten Verstärker, einschließlich Gehäuse da, leider sind da ein Arbeitsunfall und ein paar andere Sachen
dazwischen gekommen.

Die Platinen habe ich selbst hier über das Forum machen lassen, ich muß mal schauen wieviel Sätze ich noch zuhause habe.
Wenn es noch 3 sind, kann ich einen abgeben.

Gruß Stefan


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BeitragVerfasst: Mo Jun 06, 2016 18:05 
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Vielen Dank Stefan,

Aber nochmal eine Frage;sind im Vorverstärker RV4 und RV6 Potis oder Einstellregler? Ich denke mal Letzteres um die Verstärkung (Kanalgleichheit) einzustellen?

Danke und Grüße Karo


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BeitragVerfasst: Mo Jun 06, 2016 18:47 
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Hi,

das ist eigentlich 1 Poti für die Balance Einstellung.

Gruss Stefan


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