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 Betreff des Beitrags: Re: Pioneer SM-83 7189A und EL 84
BeitragVerfasst: Di Okt 25, 2016 6:02 
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so richtig Freude macht mir der Pioneer SM83 nicht, aus obigen Gründen.
So viel Leistung brauche ich auch nicht, die Hälfte davon wäre auch gut.
Mal sehen, vielleicht nehme ich mir den mal vor, um die Anodenspannung für den komfortablen Betrieb für normale EL84 anzupassen.
Gruss Armin


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 Betreff des Beitrags: Re: Pioneer SM-83 7189A und EL 84
BeitragVerfasst: Di Okt 25, 2016 7:10 
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Servus,
Hinzu käme ein anderes Argument, was den Klang und den Klirrfaktor angeht. Was kann das Netzteil wirklich leisten. Beim Übergang vom B in den AB Betrieb muss das Netzteil den Strom bei Impulsbelastungen wirklich bereit stellen, will heissen ein harter Bass braucht auch richtig Saft. Wie knickt da die Spannung ein in dem Moment? Das müssen nämlich die Elkos bereit stellen und der Trafo muss mächtig nachliefern. Das kannst du natürlich mit einem Multimeter nicht messen. Durch die Spannungsverdopplung ist das Netzteil eh schon sehr weich, selbst bei hohen Elkowerten! Der Verstärker ist meiner Meinung nach in jeder Hinsicht ein Kompromiss, Harry's Vorschlag, das Netzteil umzubauen auf Vollweggleichrichtung und niedriger Ua von 300V ist da genau der richtige Weg, die Anpassung der Endstufe auf reinen AB1 Betrieb ( andere -ug1 Einstellung durch getrennte und angepasste Kathodenwiderstände und laut der Betriebskurven) würde dir meine Meinung nach saubere 15-17W bringen bei wesentlich besseren Klangeigenschaften auch bei geringen Lautstärken. Der Verstärker hat jedenfalls ein grosses Verbesserungspotential bei relativ geringen Eingriffen.

Zusatz: Ich habe mir gerade mal den Schaltplan geladen. Wenn du Lust hast, messe doch mal die AC Spannung des Trafos für die Anodenspannung. Alle anderen Spannungswerte im Verstärker sind kleiner 300V, für die Ua müsstest du an den Anoden 300V hinbekommen und an den G2 der Endröhren auch zwischen 250-300 V bekommen können. Die feste - Ug1 versorgung von 17,5V würde ich abklemmen, an jeder Kathode der Endröhren eine Kathodenwiderstand legen, die Ia Ströme könnte man mit einen Trimmpoti von 20-30 Ohm 2 W pro Kanal symmetrieren, der Schleifer käme an Masse,die Enden der Rk Widerstände an das Poti. Zusätzlich ein grosser Kathodenelko für 35V an jede Röhre, 100-220uf müssten dicke reichen, parallel dazu ein 1-10uf MP oder MKP. Die Symmetrierung ist einfach, an den beiden primären Ausgängen des Aü parallel ein Milliamperemeter und auf null abgleichen mit dem Trimmer.
Zu kontrollieren wäre dann nur noch der Gegenkopplungszweig.
Im Netzteil eine Sandbrücke mit ggf. "fast recovery" Dioden, die Elkos auf ca 100uf, Siebwiderstand zur Spannungsanpassung und auch dicker Siebelko, alle für 450V 105 Grad ausgelegt.
Soweit im Groben, ist ein Tag Arbeit

Noch ein wichtiger Hinweis: Für den Symmetrierabgleich brauchst du ein analoges Zeigerinstrument, so ca 5-10mA, keine digitales Multimeter nehmen (!!!!), die können im mA Bereich die hohen Spannungen zumeist nicht ab.

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Gruss aus Trient,
Volker
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 Betreff des Beitrags: Re: Pioneer SM-83 7189A und EL 84
BeitragVerfasst: Mi Okt 26, 2016 7:36 
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hallo! folgende Überlegung: im Schaltplan steht 460V hinter der Spannungsverdopplerschaltung, bei 220V Netzspannung. Das macht bei 230V Netzspannung ca. 480V.
Wenn ich das jetzt zurückrechne, dann sollte der Netztrafo ca. 170V Wechselspannung liefern.
Wenn man dann eine Brückengleichrichtung einbaut, kommt man auf ca. 240V Gleichspannung.
Wenn man die Wicklung für die negative Gittervorspannung nicht mehr braucht, so kann man diese in Reihe mit der 170V Wicklung schalten, angegeben ist diese mit 38V und 0,15A. Das ist eigentlich etwas zu wenig Strom. Aber man würde dann auf ca. 300V Gleichspannung kommen.
Ja, das wird alles ziemlich aufwändig. Nicht zu vergessen ist auch noch eine Anpassung der Vorwiderstände für die Spannungsversorgung von dem Rest der Schaltung.
Die Idee mit dem 20-30 Ohm Poti zur Symetrierung der EL84 finde ich gut!
Gruss Armin


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 Betreff des Beitrags: Re: Pioneer SM-83 7189A und EL 84
BeitragVerfasst: Mi Okt 26, 2016 10:22 
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Servus,
Das wären dann in Klasse AB immer noch circa 10 W pro Kanal mit der 250V Einstellung.
Die -Ug1 Wicklung würde ich nicht verwenden, die hält das nicht aus auf Dauer.
Anpassen der Vorwiderstände ist eine 1/2 Stunde Bastelarbeit mehr.
Du solltest das aber trotzdem einfach mal messen, für mich kommt da mehr raus.

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Gruss aus Trient,
Volker
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 Betreff des Beitrags: Re: Pioneer SM-83 7189A und EL 84
BeitragVerfasst: Mi Okt 26, 2016 10:47 
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Hallo,

wieso wollt ihr so viel am Verstärker umbauen sodass es am Ende eigentlich gar kein echter SM-83 mehr ist? Wenn man sich das Datenblatt ansieht dann haben wir nen Klirr von unter 1% unter Volllast, aber so laut hört man ja nicht, ich konnte keinen Unterschied wahrnehmen mit meinem 80Ohm Widerstand, aber das liegt auch daran, dass ich nie viel lauter als Zimmerlautstärke höre.
Ist nicht bös gemeint, nur ne Frage.
Ach ja, mein Verstärker ist eindeutig für 230V ausgelegt, etwas anderes als 115 und 230V lässt der Wahlschalter nicht zu, auch im Schaltplan steht 230V.

lg
Pat


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 Betreff des Beitrags: Re: Pioneer SM-83 7189A und EL 84
BeitragVerfasst: Mi Okt 26, 2016 11:18 
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Servus,
Aus dem einfachen Grund, das er (man) das Geld nicht ausgeben will für 7189 Endröhren, und die EL84 o.ä. ist nun einmal kein Ersatz für diese Röhre bei den Betriebswerten.
Der Klirr bei Volllast ist ein Wert, der Klirr bei 1-4W ein völlig Anderer und aus gutem Grund nicht publiziert, da arbeiten die Röhren ja auch in Klasse B.

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Volker
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 Betreff des Beitrags: Re: Pioneer SM-83 7189A und EL 84
BeitragVerfasst: Mi Okt 26, 2016 11:35 
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Hallo,

die Ru-Mil Röhren sind ein super Ersatz, ist der Klirr bei zB 4W nicht weit niedriger?
Wusste bisher nicht, dass sich der ändert.

lg


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 Betreff des Beitrags: Re: Pioneer SM-83 7189A und EL 84
BeitragVerfasst: Mi Okt 26, 2016 11:50 
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Servus,
Die Ru- Röhren habe ich ja empfohlen, sie sind ähnlich von den Specs, aber keine 7189. Eine Klirrfaktorkurve und ihr Spektrum ist nie linear, das gilt besonders wenn ein Verstärker seinen Arbeitspunkt ändert bei höherer Leistung, die abgefordert wird, in diesem Falle von Kl.B in Kl. Ab1.
Da kommt es darauf an, das Klirrspektrum zu analysieren, sind es mehr Anteile der 2. oder 3. Harmonischen und vor allem bei welcher Frequenz. Das ist eine komplexe Angelegenheit, auch die Analyse von Rechteckkurven bei verschiedenen Leistungen und Frequenzen, hier z. B Flankenanstieg und Flankenabfall, Einschwingvorgänge.
Röhrenverstärker klingen angenehmer, obwohl sie grundsätzlich mehr verzerren, aber auch unser Ohr ist nicht linear und die Boxen erst recht nicht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Pioneer SM-83 7189A und EL 84
BeitragVerfasst: Fr Okt 28, 2016 8:56 
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ja, stimmt, der Verstärker ist ja für 230V, 2 x 115V , alles klar.
Tja, warum macht man so einen Umbau? Aus Freude am Basteln? Ich kann mir auch nicht vorstellen, das sich derart gestresste Röhren wie in dem originalen SM83 gut auf den Klang auswirken.
Habe mal für einen Freund bei einem ähnlichen Fall so einen Umbau gemacht,
in einem rockola Verstärker, der läuft heute noch sehr schön.

Grüsse Armin


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 Betreff des Beitrags: Re: Pioneer SM-83 7189A und EL 84
BeitragVerfasst: Fr Okt 28, 2016 11:57 
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Na denn mal los...

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