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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Selbstbau-Röhrenverstärker mit hohem Klirrfaktor

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BeitragVerfasst: Mi Feb 15, 2017 22:01 
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Registriert: Mi Okt 12, 2011 17:33
Beiträge: 1044
Kenntnisstand: Einsteiger ohne Kenntnisse
Aha, wieder was gelernt. Aber ich lag mit dem "2" Massen ja nicht total daneben :D Selber habe ich aber schon Elt. Geräte, auch Verstärker gesehen, die ein Metallgehäuse hatten, aber dennoch Schutzisoliert waren. Welches Kriterium zwingt, zb. bei Verstärkern den Schutzleiterenschluss?

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BeitragVerfasst: Mi Feb 15, 2017 22:19 
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Beiträge: 2776
Kenntnisstand: **Zutreffendes Feld fehlt**
ralf02 hat geschrieben:
Hmmm nochmal zu dieser Masse-Erde-Geschichte: Bei meiner Schaltung ist die mit dem Erdleiter verbundene Gehäusemasse zugleich die Schaltungsmasse. Also kann ich da doch gar nicht 100 Ohm zwischenschalten, ohne dass der Erdleiter nicht mehr mit dem Gehäuse (= Schaltungsmasse) verbunden ist ? Wenn aber der Erdleiter nur noch über 100 Ohm mit dem Gehäuse verbunden ist, ist das sicher nicht mehr VDE - gerecht !?



hallo Ralf,
klappt nur wenn du die Schaltungsmasse vom Gehäuse isoliert aufgebaut hast, dann kann ein 100 ohm oder was auch immer von da nach Gehäuse.
Und der Schutzleiter ist immer direkt am Gehäuse.

lG Martin


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BeitragVerfasst: Do Feb 16, 2017 11:12 
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Hallo,

zum Thema Masseführung ist ja nun alles gesagt.
Zum Thema Klirr ist es schwierig. Irgendwo ist da der Wurm drin.
Es bleibt Dir wohl nichts anderes übrig, als mit abgeklemmter Gegenkopplung nochmal von vorne nach hinten zu messen.
Vielleicht ist ja auch irgendwo ein defekter oder nicht wertehaltiger Widerstand, der einen Arbeitspunkt verschiebt, das führt auch zu erhöhtem Klirr. Auch mal die Kathodenelkos an der ECC83 prüfen.
Als letztes würde ich mal die AÜs kanalweise tauschen.

Viele Grüße
Frank

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BeitragVerfasst: Do Feb 16, 2017 12:16 
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Registriert: So Jun 20, 2010 12:33
Beiträge: 421
Hallo,

ich hatte bereits bei abgeklemmter Gegenkopplung hinter dem ersten System der ECC83 hinter dem 100nF den Klirrfaktor gemessen,
er betrug 1,7%. Deshalb muss doch der Fehler bereits in dieser ersten Verstärkerstufe liegen. Die Widerstände hatte ich bereits nachgemessen, allerdings noch nicht den Kathodenelko. Auch hatte ich die ECC83 gegeneinander getauscht, der Fehler blieb beim Kanal 1.
Der Eigenklirrfaktor des Sinusgenerators liegt ja bereits bei 0,34% und der gesamte andere Kanal hat einen Klirrfaktor von nur 0,6%.

Sollte ich evtl. die Heizung derart ändern, dass ich den Entbrummer weglasse und die Masse dann an Pins 9 der ECC83 lege ?

Grüße,
Ralf


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BeitragVerfasst: Do Feb 16, 2017 12:20 
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Registriert: So Okt 30, 2011 10:11
Beiträge: 936
Wohnort: Nußdorf bei Landau
ralf02 hat geschrieben:
Hallo,

ich hatte bereits bei abgeklemmter Gegenkopplung hinter dem ersten System der ECC83 hinter dem 100nF den Klirrfaktor gemessen,
er betrug 1,7%. Deshalb muss doch der Fehler bereits in dieser ersten Verstärkerstufe liegen. Die Widerstände hatte ich bereits nachgemessen, allerdings noch nicht den Kathodenelko. Auch hatte ich die ECC83 gegeneinander getauscht, der Fehler blieb beim Kanal 1.
Der Eigenklirrfaktor des Sinusgenerators liegt ja bereits bei 0,34% und der gesamte andere Kanal hat einen Klirrfaktor von nur 0,6%.

Sollte ich evtl. die Heizung derart ändern, dass ich den Entbrummer weglasse und die Masse dann an Pins 9 der ECC83 lege ?

Grüße,
Ralf


Das kannst Du mal probieren.
Hast Du alle Widerstände gemessen? Also auch die am Phasenwender und die Gitterableitewiderstände der EL84?

Viele Grüße
Frank

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BeitragVerfasst: Do Feb 16, 2017 19:45 
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So jetzt habe ich das Problem gefunden und gelöst. Die Klirrfaktoren betragen jetzt:
Kanal 1: 0,30%
Kanal 2: 0,35%

Woran lag es ? Nun, ich hatte die Symmetrierung der Heizspannung entfernt und das 100 Ohm Lastpoti ausgebaut sowie bei den ECC83 die Polarität "umgedreht" - Masse jetzt an Pin 9.

Dann habe ich zur Kontrolle mal die Heizspannung unter Last gemessen und ..... 3,5 Volt ! Mit dieser "Unterheizung" war es ein Wunder, dass der Kanal 2 noch mit gutem Klirrfaktor funktionierte. Ich hatte den Anfängerfehler begangen, die gleichgerichtete Heizspannung im Leerlauf zu messen. Da diese etwa 8-9 Volt betrug, hatte ich einige Leistungs-Siliziumdioden in Serie geschaltet, bis ich im Leerlauf etwa 6,3 Volt hatte ..... Nun habe ich die Dioden entfernt und komme unter Last auf eine Heizspannung von 5,84 Volt - etwa 7% Unterheizung. Ich hoffe das ist noch im Rahmen - auf den Klirrfaktor wirkt es sich jedenfalls nicht nachteilig aus.

Grüße,
Ralf


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BeitragVerfasst: Do Feb 16, 2017 20:47 
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Hallo!

Schön, dass Du den Fehler gefunden hast.
5,84 V ist eigentlich unterheizt. Man sagt normalerweise -+ 5 %, das sind dann ~ 6 V.
Ist aber auch kein Problem. Bau Deinen Gleichrichter auf Shottky-Dioden um.
Im Moment gehen da 1,2 V verloren, an einem Gleichrichter aus Shottky-Dioden nur ungefähr 0,5 - 0,6 Volt. Dann bist Du ziemlich genau bei 6,3 V.

Viele Grüße
Frank

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