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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Ausgelagertes Netzteil oder nicht

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 Betreff des Beitrags: Ausgelagertes Netzteil oder nicht
BeitragVerfasst: Sa Jan 27, 2018 22:08 
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Hallo Zusammen,


ich möchte evtl. den Trafo meines geplanten Verstärkers auslagern.

Welche Steckverbindiúngen eignen sich bezüglich Spannung 400v und Strombeständigkeit (Heizung 5A)?

Sollte man die Versorgung und Heizung der Gleichrichter von den Heizleitungen der End und Vorröhren trennen und in zwei verschiedenen Leitungen dem Verstärker zuführen?

Macht dies überhaupt Sinn oder sollte man alles in ein Gehäuse packen?
Wie ist hierzu eure Meinung oder Erfahrung

_________________
Grüße

Andy


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BeitragVerfasst: So Jan 28, 2018 11:03 
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hallo , habe ich schon öfter gemacht,
ich baue Verstärker aus stein, da passen Trafos nicht oben drauf.
ich benutze Rundstecker

Dateianhang:
stecker.jpg
stecker.jpg [ 51.39 KiB | 1278-mal betrachtet ]


Ich habe in ein Alugehäuse Schaltnetzteil und Ausgangs Übertrager eingebaut, das war nicht gut,
dann habe ich die AÜs ins Stein Gehäuse gebaut und Heizung (Schaltnetzteil) und HV Erzeugung ins abgeätzte Gehäuse eingebaut.

hier sind bilder aus jogis forum
http://www.military-tubes.com/forum/for ... category=0

wenn du fragen hast melde dich

mfg jonny


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BeitragVerfasst: So Jan 28, 2018 11:39 
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Servus,
Ich habe das Gleiche bei meinem 838-amp gemacht, den EI170 Trafo ausgelagert und dann als Verbindung russische MIL Stecker/Buchsen von Oppermann genommen. Da gab es damals welche mit 8 dicken Kontakten und 6 dünneren Kontakten, und über die gehen bis heute problemlos die 2 mal 650V AC der Anodenwicklung, die 10V der Endröhren, die Heizung der beiden 866 und die der Vorröhren 6EM7.
Ermutigt hatte mich dieser Schritt nach dem ersten Versuch mit dem 812 amp, auch da ist der Netztrafo ausgelagert. Und auch der funktioniert bis heute bei Sohn Nr.1 problemlos. Die russischen MIL Stecker/Nuchsen sind von sehr guter Qualität und sehr spannungsfest vor Allem!

_________________
Gruss aus Trient,
Volker
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BeitragVerfasst: So Jan 28, 2018 12:00 
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Hallo Jonny,

habe deinen Verstärker schon in der Bude bewundert. Weist du wo man die Shield Steckverbindungen beziehen kann? Amphenol sollte auch passen.

@ Volker die Russen-Steckverbindungen sind die noch erhältlich?

_________________
Grüße

Andy


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BeitragVerfasst: So Jan 28, 2018 12:02 
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Servus,
Guck mal bei Oppermänn...

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Gruss aus Trient,
Volker
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BeitragVerfasst: So Jan 28, 2018 12:10 
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CEE-Steckverbinder :mrgreen:

OK, war nur Spaß, aber die Vorstellung alleine schon :lol:

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Gruß,
Daniel


Baden Baden, Beromünster, Paris, Rom…
...Eine ganze Welt ist auf der Skala des SABA-Empfängers vereint


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BeitragVerfasst: So Jan 28, 2018 12:11 
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aber dann 125A :mrgreen: damit es auch schön wird.

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Grüße

Andy


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BeitragVerfasst: Mo Jan 29, 2018 9:40 
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Hallo Andy,

warum möchtest Du das Netzteil auslagern?

Viele Grüße
Frank

_________________
Viele Grüße aus der Pfalz!

Nicht nur Röhren klingen schön, sondern auch alte Flugzeuge klick


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BeitragVerfasst: Mo Jan 29, 2018 13:03 
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Servus,
Dafür kann es verschiedene Gründe geben, mein boatanchor Verstärker in Klasse A mit 2x838 Trioden braucht 2 Aü EI130, eine Drossel EI130 und einen Trafo EI170. Das wird dann so schwer, das du den nur noch mit einem Gabelstapler umstellen kannst.
Ein EI170 hat zudem auch ein kräftiges Magnetfeld, wenn man den Verstärker so kompakt wie möglich baut, liegen auch die Trafos nahe beieinander, da kann man Achsen drehen wie man will, auch Abschirmungen bauen, es kommt immer was durch. Der leichtere Weg ist in diesem Fall, eine mögliche Störquelle auszulagern.

_________________
Gruss aus Trient,
Volker
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BeitragVerfasst: Mo Jan 29, 2018 13:31 
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Hallo Frank,

ich habe einen EI 130 Trafo 2 M102 Aü´s und 2 M85 Drosseln die muss ich irgendwie unterbringen. Der Verstärker sollte 425mm Breite nicht überschreiten. Von daher die Überlegung den Trafo auszulagern.
Ob es sinnvoll ist die AC Spannung zu den Gleichrichtern zu fahren dann zurück ins Netzteil über Siebung und dann wieder zurück in den Verstärker muss ich noch überlegen. Eventuell fange ich mir hier Störungen ein.
Muss, wenn das Kupfer da ist muss ich mal die Brummeinstrahlung testen und die Teile mal etwas hin und her schieben.

_________________
Grüße

Andy


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BeitragVerfasst: Mo Jan 29, 2018 14:35 
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Hallo,
ich habe das einfach gelöst.
Ich habe mir einzeladern genommen 1mm² Steuerleitungen, dann 1,25mm² für die HV Leitungen Silicon Mantel 1000V /1250V und 4mm² für die Heizung. Und Grün Gelb 1,5mm²
Dann habe ich Schirmgeflecht 5 mm besorgt und die HV Leitungen durchgezogen und dann 12mm Schirmgeflecht für die Steuerleitungen, diese habe ich mit einem Schrumpfschlauch Isoliert nicht heiß gemacht. Das gesamte habe ich mit einem Dicken Schirm Geflecht) Lackiert Überzogen.
Die enden habe ich auf 10 cm mit Schrumpfschlauch Innenkleber ab geschrumpft. Dann die Stecker Installiert.
Wenn Fragen melde dich
mfg jonny


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BeitragVerfasst: Mo Jan 29, 2018 21:32 
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Hallo Jonny,

Kunststoff oder Metall Schirmgeflecht?

_________________
Grüße

Andy


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BeitragVerfasst: Sa Feb 03, 2018 18:24 
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Hallo,
Wie du vielleicht mitbekommen hast baue ich fast nur mit Schaltnetzteile und Stein.
Da hat sich folgendes herausgestellt, die primär Netzteile also Netz auf DC und Netz auf 6,3 DC /12V DC werden auf PE gelegt.
Das Gesamt Geflecht ist Metal, 2,0mm² und ich lege das auf PE. Über das Metallgeflecht kommt ein Kunststoffgeflecht.
der Schirm für die Steuerleitungen und der Schirm von der HV werden auf den Schirm punkt gelegt und der wird über eine RC Kombination auf PE gelegt.
Auf dem Schirm kommt auf die Audio Masse und der minus von HV SNT den Schaltnetzteilen.
Aber das kann jeder machen wie er es möchte. wichtig ist das du mindestens einen PE mitführst.
mfg jonny

hier noch ein Artikel
von Martin Lutze
Im Forum Fragen & Antworten - 03.11.2015, 10:37
Schirm auflegen: einseitig, beidseitig oder gar nicht?

Eine Frage, die mir immer wieder gestellt wird und scheinbar verschiedene Antworten parat hat: Zumindest die Antwort „gar nicht“ habe ich noch nicht gehört. Die Antworten „einseitig“ und „beidseitig“ halten sich hingegen die Waage. Die aufbauende Frage nach dem „Warum“ bleibt dagegen meist gänzlich unbeantwortet.
Es existieren zwei Mechanismen mit denen der Leitungsschirm die innenliegenden Drähte vor einfallenden Feldern schützen kann:
1. Passive Schirmung: Ähnlich wie beim Induktionsherd werden durch ein Wechselfeld Wirbelströme im (Schirm-)Material erzeugt. Diese setzen die ganze Energie des Feldes in Wärme um und verhindern, dass das Feld das Material durchdringt.
Wie bei dem Kochtopf auf dem Induktionsherd ist auch beim Kabelschirm eine gewisse Materialstärke notwendig. Diese hängt u.a. von der Frequenz des Feldes ab. Geht man davon aus, dass das Schirmgeflecht der Leitung aus Kupferdrähten mit einem Durchmesser von 0,1 Millimeter Durchmesser besteht, ist ab ca. zehn Megahertz eine passive Schirmwirkung zu erwarten.
Nun stellt sich die Frage, vor welchen Feldern wir uns schützen wollen? WLAN, Bluetooth und DECT (schnurlose Telefone) übertragen im Gigahertzbereich und haben somit keine Möglichkeit, das Signal im Kabel zu stören. PROFIBUS überträgt bei 1,5 Mbit mit maximal 1,5 MHz, andere Feldbusse arbeiten noch langsamer. Ein Austreten des Signales aus der Leitung und das damit einhergehende Einkoppeln in eine benachbarte Leitung lassen sich durch passive Schirmung also nicht verhindern.
Bei der Beeinflussung eines Datensignales durch Störfelder spielt neben der Frequenz aber auch die Energie des Feldes eine wichtige Rolle. Die Kombination aus hohen Strömen und erhöhten Frequenzen (2 – 20kHz) finden wir in der Umgebung von Frequenzumrichtern (FU). Und gegen diese potentielle Störquelle hilft keine passive Schirmung mehr.
2. Aktive Schirmung: Das Induktionsgesetz mal ganz einfach formuliert:
A: Wo ein (Wechsel-)Strom fließt, entsteht ein Feld. Und im Umkehrschluss:
B: Wo ein (Wechsel-)Feld ist, fließt Strom.
Betrachten wir wieder die Kombination FU – Datenleitungsschirm: Durch das Zusammenspiel von Frequenz und Stromfluss entsteht ein Feld (A). Das Feld wirkt auf den Leitungsschirm ein, was im Schirm einen Stromfluss verursacht (B). Auch dieser Strom erzeugt wieder ein Feld (A). Das Feld, das aus dem Schirm austritt wirkt dem einfallenden Feld des FU entgegen. Die Leitung ist aktiv geschirmt.
Bedingung für den Stromfluss im Leitungsschirm ist ein geschlossener Stromkreis. Dieser schließt sich, indem der Schirm an beiden Enden mit dem Potentialausgleichsystem verbunden wird. In der Regel geschieht dies automatisch über die Stecker und das angeschlossene Gerät. Im Nachgang muss die Schleifenimpedanz des Stromkreises natürlich überprüft werden. Mehr als 0,6 Ohm sollte sie nicht betragen, da sonst der notwendige Stromfluss gehemmt wird.
Die Wahrheit in aller Kürze: Leitungsschirme IMMER (mindestens) beidseitig auflegen und mit dem Potentialausgleich verbinden[/b]


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BeitragVerfasst: Sa Feb 03, 2018 18:42 
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Hallo Jonny,

danke für deine Ausführungen bezüglich der Kabelverbindungen Netzteil <--> Verstärker.
Der von dir geschiebene Artikel von Martin Lutze ist sehr interessant. Allerdings auch bei einseitig aufgelegtem Schirm entsteht ein Stromfluss gegen Erde. Bei verschiedenen Örtlichkeiten (z.B. verschiedene Einspeisungen) kann eine verbindung über einen beidseitig angeschlossenen Schirm einen Potentialausgleich über den Schirm hervorrufen.

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Grüße

Andy


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