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BeitragVerfasst: Mo Jun 18, 2018 10:07 
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Hi Roman,

durch die Normung der Bauteilwerte die schon vor einigen Jahrzehnten statt gefunden hat haben wir die heutigen Werte wie 4,7, 6,8, 8,2, 47, 68, u.s.w. . Standard Elkos sind Bauteile mit einer sehr großen Toleranz die man auch nicht für präzise Anwendung brauchen kann, meistens werden sie ja auch "nur" zur Glättung von Gleichspannungen oder zum Übertragen von Wechselspannungen verwendet, also da wo es in der Regel nicht auf eine große Genauigkeit ankommt. Du brauchst Dir also absolut keine Gedanken über die Genauigkeit oder Funktion eines Gerätes zu machen wenn Du die heute üblichen, am nächsten liegenden Werte verwendest. In der Praxis hängt es natürlich davon ab wofür das Bauteil benutzt wird, aber da wo es auf Genauigkeit ankommt wird kein Hersteller Standard Elkos verwenden.

_________________
Grüße aus Ingelheim am Rhein,
Norbert (DF8PI)

Ein Forenmitglied dass kein Problem damit hat seinen Vornamen und Wohnort zu nennen. :)


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BeitragVerfasst: Fr Jun 29, 2018 14:21 
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Hallo

Bei Reichelt gibt es bald wieder axiale Elkos mit 15 bzw 68µF.Sobald die greifbar sind,geht es mit der Kiste weiter.Einstweilig vielen Dank für Tipps und Anregungen.

Gruß
Roman


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BeitragVerfasst: Mi Jul 04, 2018 17:43 
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Hallo

Habe nun mit dem Austausch der Elkos auf der Stabilisierungsplatine begonnen.Dabei habe ich festgestellt ,das die 68µF Elkos /100V(3Stück) leider zu groß für die Platine sind.Zwei Alte habe ich erstmal dringelassen und einen offensichtlich defekten durch ein Schlachtteil ersetzt.

Zumindest brachte das einen Teilerfolg.Das Gerät zeigt wieder Meßwerte an .Allerdings gehen diese
je nach Meßbereich zum Mond.Widerstandsmessungen sind brauchbar,Spannungsmessungen nicht.
Bei der Messung einer 1,5 Volt Batterie zeigte das Gerät im 10V-Meßbereich 3,34Volt an,im 100V-Bereich 1,56Volt ( was ungefähr auch der Leerlaufspannung einer AA-Batterie entspricht )
Die Kalibrierung der Skala funktioniert zo leidlich. Die 0,00 kommt nicht ganz.(Trimmer auf Linksanschlag)

Die "Elko-Kur" wird fortgesetzt.

Gruß
Roman


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PM2420 10Volt Skalenkalibrierung.jpg
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BeitragVerfasst: Mi Jul 04, 2018 20:51 
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Das ist schonmal besser


wo sitzt genau 68µF Elko ? (Schaltungstechnisch)

Grüss
Matt

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"Nur die Lüge braucht Stütze. Die Wahrheit steht von alleine aufrecht"
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BeitragVerfasst: Mi Jul 04, 2018 21:25 
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Hallo

Die 3 Elkos sind die Siebelkos hinter den Brückengleichrichtern .Originalwerte 64µF 2x40V u 1x64V
auf der Stabilisatorplatine U2. Die neuen Elkos (68µF/100V)sind zu lang und zu dick.Die Platine paßt
dann nicht mehr in den Einschub.

Gruß
Roman


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BeitragVerfasst: Do Jul 05, 2018 18:49 
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Dass neue Elkos zu groß sind, ist selten. Vielleicht liegt es an der höheren Spannungsfestigkeit.

Wenn Du jeweils 2 Elkos mit 33 µF oder 3 Elkos mit 22µF parallel schaltest, hast Du mehr Freiheiten bezüglich der Platzierung, vielleicht passt es dann.

Lutz


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BeitragVerfasst: Do Jul 05, 2018 20:42 
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Hallo

Ich versuche gerade,3 Elkos für 63 Volt zu bekommen.Die sind kleiner.
Wenn ich 47/100 od.63 nehmen könnte,wäre das Platzproblem durch.
Irgendwie sind die 68µF-Elkos wesentlich rarer als alle Anderen aus der Normreihe.

Gruß
Roman


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BeitragVerfasst: Fr Jul 06, 2018 20:19 
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Das ist richtig, Elkos mit Kapazitätswerten außerhalb der E3-Reihe findet man relativ selten. Das liegt daran, dass Elkos, wie meine Vorredner schon erwähnt haben, recht große Kapazitätstoleranzen haben und es daher meinst wenig Sinn macht, krumme Werte zu verwenden. Seit Einführung der heutigen Normreihe haben die meisten Hersteller deshalb fast ausschließlich Werte aus der E3-Reihe (10 / 22 / 47 µF usw.) verwendet, gelegentlich findet man auch noch 33 µF. Nur die Entwickler von Philips waren der Meinung, öfter krumme Werte vorsehen zu müssen. In den allermeisten Fällen ist das unnötig, denn als Siebelko oder Koppelkondensator kann man ohne weiteres auch den nächstgrößeren Normwert verwenden.

In frequenzbestimmenden Schaltungen ist das anders, aber dort sind Elkos wegen ihrer großen Toleranzen und der Temperaturabhängigkeit ihrer Kapazität sowieso fehl am Platze, gerade in der Schaltung eines Messgerätes, wo es besonders auf Genauigkeit ankommt.

Lutz


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BeitragVerfasst: Sa Jul 07, 2018 7:06 
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Allerdings verbaut Philips gerne solchere Elko in Signalweg (Koppel-C , etc.)


Also, diese Elko ist für Netzteil, dann wird wohl mit restliche Reparatur schwerer.
Ich will dir helfen,aber für mehre Monat werde ich nur einige Stunden Freizeit pro Tag haben. Echt blöd :-/

Grüss
Matt

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BeitragVerfasst: So Jul 08, 2018 15:55 
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Hallo zusammen

Einmal mehr vielen Dank für alle Tipps und Hilfestellungen.

@Matt
Gutes Ding braucht Weile.Es spielt für mich keine Rolle,ob das Meßgerät erst in zwei Monaten oder
in zwei Jahren fertig wird.Ich bin auch beruflich sehr eingespannt und kann mich nur unregelmäßig
damit beschäftigen.Das Teil läuft nicht weg. 8_) / :bier:


Ansonsten habe ich mit dem Austausch der Elkos weitergemacht und habe bis auf die drei Teile
auf der Stabilisatorplatine und einen im DC-Meßeingang/Abschwächer (da komme ich nicht dran,
ohne das Teil zu zerlegen),alle erneuert.

Fazit: Das PM reagiert schon wieder ein Stück besser.Widerstandsmessungen mit verschiedenen Werten in unterschiedlichen Meßbereichen zeigten durchweg sehr brauchbare Werte.
Strom-und Spannungsmessungen waren plausibel.Die Displaykalibrierung mit der eingebauten
Konstantspannungsquelle (10V) und der Nullabgleich funktionieren jetzt sehr gut.

Einzig im Leerlauf zeigt mir das Gerät in einigen Bereichen Kauderwelsch an.Das gibt sich,sobalt
ein Prüfling angeschlossen ist.Laut Bedienungsanleitung sollte man das PM erstmal 15 min. "warm-
laufen lassen"

Gruß
Roman


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BeitragVerfasst: Do Jul 26, 2018 22:37 
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Hallo

Die letzten drei Elkos der Stabilisatorplatine habe ich auch noch gewechselt.
Aufgrund der Größe und der Einbaulage der Platine mußte ich ein bischen improvisieren.

Mit den Messergebnissen bin ich ganz zufrieden.

Gruß
Roman


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