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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Eigenbau: Mobiles Wählscheibentelefon

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BeitragVerfasst: So Jan 07, 2018 17:18 
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Hallo,

ich will euch hier mal mein neustes Projekt vorstellen: ein altes Wählscheibentelefon, umgebaut zum "Handy" für mobile Benutzung!

Das Ganze funktioniert so: ein Arduino Nano stellt die Verbindung zwischen der alten Hardware (Wählscheibe, Gabelschalter, etc...) und einem Nokia 3310 her. Die Wählscheibe wird digital ausgelesen und erzeugt über Analogschalter-ICs einen entsprechenden Tastendruck auf dem 3310. In den Hörer des Telefons habe ich das Handymikrofon eingebaut, der Lautsprecher ist der originale von 1967. Der Arduino erzeugt auch Freizeichentöne, sodass fast kein Unterschied zu einem "richtigen" Wählscheibentelefon zu bemerken ist. Für eingehende Anrufe habe ich den Vibrationsmotor des Handys auf den Klöppel des alten Telefons geklebt - klingt super! Zum Vergleich habe ich hier noch ein originales W48 stehen.

Leider musste ich feststellen, dass ich nicht der erste war, der diese Idee hatte. Daher habe ich mich an diesem Thread orientiert. Der Entwicklungsaufwand war trotzdem enorm: zum Einen musste ich natürlich die komplette Software neu entwickeln, es sind fast 700 Zeilen Code, und zum Anderen waren einige Änderungen der Schaltung notwendig, um sie auf das 3310 anzupassen.

Das Telefon wird mit 12V versorgt, das heißt es kann z.B. im Auto betrieben werden oder per Netzteil auch in der Bahn. Freue mich schon auf zahlreiche lustige Gespräche mit Mitreisenden :mrgreen:. Auch bei Festivals mit meinem alten VW-Bus wird es sicher ein Hingucker.

Hier ein paar Fotos, wie man sieht ist der Platz im Telefon sehr begrenzt. Die Platine mit Arduino und ICs befindet sich unterhalb der Wählscheibe.

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LG, Niko

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BeitragVerfasst: So Jan 07, 2018 17:34 
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Hallo Niko!

Diese Idee hatte ich auch schon länger, es gibt auch eine Website im Internet dazu, die sich mit dem Umbau eines FeTAp 611 als Mobiltelefon befasst...aber wie das halt so ist, hat man ja dann doch immer wieder andere Projekte :roll:

Bestünde auch die Möglichkeit irgendwo in das Gehäuse ein Akkupack unterzubringen? Der Strombedarf der Gesamtschaltung dürfte ja nicht allzu hoch sein.

Gruß,
Lukas

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:mauge: Röhrenradios: Siemens 6S 5609; Grundig 4010; TFK 766W; Graetz Comedia 4R/216; Komtess 03c; Aristona SA 4139A; NM 325W; Elektra 4/613; Carmen 4/618; Phlips B2D13A; Wega Lux 325W-4; Saba Freiburg 11 :mauge:
Mehr:http://lukas-sammlung.lima-city.de


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BeitragVerfasst: So Jan 07, 2018 17:42 
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Hallo,

wenn noch ein Akkupack untergebracht werden soll, muss man schon sehr genau planen. Bei meinem Modell (Siemens Fg stat 23b) handelt es sich eigentlich um ein Wandtelefon, weshalb es etwas anders aufgebaut ist als die Tischgeräte, dort dürfte aber auch nicht viel mehr Platz sein.

Sicherlich kann man statt einem Arduino auch nur den Mikrocontroller verbauen, das spart etwas Platz und sehr viel Strom (Power-LED auf dem Board, etc...). Weiterhin kann man softwareseitig auf den Sleep-Modus zurückgreifen. In meiner Konfiguration werden Arduino/ICs und das Nokia jeweils über einen LM317 Spannungsregler versorgt. Das ist natürlich eher ineffizient und bei Akkubetrieb sicher ungünstig. Wahrscheinlich wäre es am einfachsten, das Nokia mit dem Original-Akku zu versorgen, und den Rest über einen eigenen Akku.

Mein Gerät braucht bei 12V im Ruhezustand etwa 30 mA, bei laufendem Gespräch bis zu 300 mA (je nach GSM Signalstärke).

Niko

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