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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Grundig 3035: Kupplung rutscht durch

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BeitragVerfasst: Mi Dez 15, 2010 21:25 
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Wohnort: 57614 Fluterschen (Westerwald)
Die einfachste und effektivste Lösung bei durchrutschenden Grundig Kupplungen ist das passgenaue Ausschneiden und Aufkleben von Schleifpapier auf die Kupplungsscheiben.Dabei schneidet man die runde Scheibe aus Schleifpapier seitlich bis zum Mittelpunkt ein und kann diese dann mühelos seitlich über die Achse schieben und mit etwas Pattex oder Uhu an bzw. auf der Kupplungsscheibe festkleben.Die Kupplungsscheibe sollte jedoch mit Alkohol o.ä. gut entfettet werden,sodass der Klebstoff hält.Ein Zerlegen der Kupplung ist nicht nötig.Nach der Trocknung des Klebstoffes ist die Kupplung sofort einsatzbereit und hat wieder vollen Griff


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BeitragVerfasst: Di Jun 03, 2014 13:36 
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Die Lösung mit dem Schleifpapier gefällt mir sehr gut. Erst war ich skeptisch, aber da die Kupplung nicht rutscht, kann sich das Schleifpapier auch nicht abwetzen. Vor dem Einkleben die gesamte Mechanik und die defekte Scheibe ordentlich mit Bremsenreiniger entfetten. Eine Demontage ist wirklich eine unnötige Arbeit, bei der die Wahrscheinlichkeit besteht, dass noch mehr Schaden verursacht wird.

Ich war noch bequemer und habe einfach ein Stück silbergraufarbenes Textilklebeband auf den entfetteten Kupplungsbelag geklebt. Das geht am besten mit einer kleinen Pinzette. Das Andrücken des Klebebands erledigt die Kupplung selbst. Seitdem rutscht die Kupplung nicht mehr durch. Dabei habe ich nur auf der einen Hälfte des Kupplungsbelags einen Fetzen Klebeband montiert. Ich war selbst erstaunt, dass das funktioniert. Auf jeden Fall vorher kontrollieren, dass die Drehkos leichtgängig gehen. Deshalb habe ich auch alle Teile der Skalenseilführung mit Bremsenreiniger vom Harz befreit und dann die Lager geölt. Auf das Skalenseil selbst darf natürlich kein Öl kommen.

Die allermeisten Probleme bei alten Radios entstehen entweder durch Verharzungen oder durch Kontaktprobleme auf Grund von Korrosion. Bevor ich auf die Idee komme, etwas zu demontieren, verwende ich lieber Bremsenreiniger und dann HF-taugliches Kriechöl und lasse die Zeit für mich ein paar Tage arbeiten. Meistens löst sich das Problem dann buchstäblich von selbst.

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Viele Grüße
Volker

Leuchtet das Anodenblech im hellen roten Schein,
wird es wohl ein defekter Koppelkondensator sein.

Stinkt das Radio nun zu allem Überdruss nach einem faulen Ei,
ist jetzt sein Selengleichrichter durch Überlast entzwei.


http://elektronikbasteln.pl7.de/roehrenradios-sammlung.html


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BeitragVerfasst: Di Jun 03, 2014 15:17 
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Die "Schleifpapierlösung" hab ich auch an SABA Freiburg-Modellen schon ausprobiert - geht :super:

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Viele Grüße,
der Herby mit dem Derby

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Sie schauen mal wieder ziemlich lange auf den Bildschirm. Machen Sie mal Pause – das Internet ist auch noch da, wenn Sie zurückkommen.


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BeitragVerfasst: Di Jun 03, 2014 17:46 
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Da vermisse ich doch den kollektiven Aufschrei der versammelten Schar der Verfechter der Originalität, einerseits alte Kondensatoren neu befüllen oder neue tarnen und andererseits Schleifpapier als Kupplungsbelag verwenden. :mrgreen:

Freundliche Grüße Otto


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BeitragVerfasst: Mi Jun 04, 2014 6:53 
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Hallo Otto

wo siehst Du ein Problem - die Kupplung wurde doch nur neu befüllt? :mrgreen:

Gruß
Oliver

P.S. Der bisher keine orginalen Beläge finden konnte 8_)

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Nette Grüsse aus dem Ruhrgebiet.


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BeitragVerfasst: Mi Jun 04, 2014 8:12 
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Otto hat geschrieben:
Da vermisse ich doch den kollektiven Aufschrei der versammelten Schar der Verfechter der Originalität, einerseits alte Kondensatoren neu befüllen oder neue tarnen und andererseits Schleifpapier als Kupplungsbelag verwenden. :mrgreen:

Freundliche Grüße Otto


Ich hätte da bei Schmirgelpapier eher Bedenken, dass sich die Noppen auf dem Gussrad irgendwann verabschieden.
Ich habe die alten Beläge immer überschliffen, bis sie wieder glatt waren. Dabei auch gleich den Rand des Alurades etwas gekürzt. Sollte auch funktionieren.

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Viele Grüße
Philipp

"Lohnt es sich denn?" fragt das Hirn. "Nein aber es tut so gut!" antwortet das Herz.


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BeitragVerfasst: Mi Jun 04, 2014 11:41 
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Irgendwie sind diese mechanischen Lösungen nicht mehr Stand der Technik. Das kommt alles raus. Hier mein zeitgemäßer Vorschlag. Mit dem Drehknopf für die Stationseinstellung wird ein optischer Drehgeber bewegt, der über einen kleinen Mikrocontroller zwei Schrittmotoren ansteuert, die jeweils den Drehko für UKW und AM bewegen. Wenn schon dieser Aufwand betrieben wird, dann kommt auch noch eine kleine WLAN-Karte rein, denn dann kann ich mit einem kleinen App auf meinem Smartphone das Radio bedienen und jede Menge Stationen einspeichern. Das bietet sich gerade zu an. Und über das Web kann ich das Radio dann mit meinem Mobiltelefon von überall in der Welt fernbedienen. Die Frage, ob man das braucht, ist falsch gestellt. Man muss eben mit der Zeit gehen :D :D :D :D .

(Das war natürlich ein humoristischer Beitrag von mir, der nicht meiner tatsächlichen Meinung entspricht. Von solchen Verunstaltungen halte ich absolut nichts. Aber wer weiß schon, was mit diesen Radios in 50 Jahren veranstaltet wird.)

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Viele Grüße
Volker

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BeitragVerfasst: Mi Jun 04, 2014 11:53 
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Beiträge: 1209
dann aber auch Transistoren in die Röhrenfassungen und in die übrigen Löcher der Fassung rote LEDs....LED glühen...wie schöööön (blöd) :mrgreen:

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Gruss Nad

„Wir wünschen Ihnen eine gute Nacht. Vergessen Sie bitte nicht, die Antenne zu erden!"

Ein Leben ohne Röhrenradios ist möglich, aber sinnlos

möge die Emission mit Dir sein...

nach dem allerletzten Radio ist vor dem allerletzten Radio


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BeitragVerfasst: Mi Jun 04, 2014 15:58 
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Registriert: Mi Jul 17, 2013 12:33
Beiträge: 941
Kenntnisstand: **Zutreffendes Feld fehlt**
ich habe vor etwa zehn Jahren den Duplex Antrieb eines Grundig 3045 mit Moosgummi aus dem Bastelbedarf repariert. Das hält bis heute, und es geht nichts kaputt dabei. Das Auseinanderbauen habe ich damals als eher einfach empfunden.

Genau kann ich mich an die Arbeit nicht mehr erinnern, weiß nur noch, dass ich mir zwei Haken aus dickem Draht zurechtgebogen habe, auf denen ich die Rollen mitsamt den Skalenseilen abgelegt habe.

Generell kann man sagen - solange das Originalseil noch heile ist, und man einen Seilplan hat, ist auch das Abnehmen und wieder Auflegen von Skalenseilen nicht so schlimm, wie es immer gesagt wird. Schlimm wird es eigentlich nur dann, wenn es zerbröselt ist oder fehlt, und man keinen Seilplan von dem Gerät hat.

Gruß Frank


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BeitragVerfasst: So Jan 08, 2017 0:09 
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Registriert: Mo Dez 29, 2008 23:20
Beiträge: 29
Hallo zusammen,

ich häng mich an diesen alten Thread mal ran, weil ich das Problem auch mit meinem 3260 habe. Und zwar ist die Schwungscheibe zerbröselt und aufgrund dessen auch nicht mehr mit der Achse verbunden, rutscht also lose darauf herum. Ich wollte versuchen, die Scheibe so gut es geht neu festzuziehen. Leider bekomme ich die Befestigungsschraube nicht gedreht, diese ist mit grünem Siegellack/Kleber fixiert worden. Ein wenig Sonax Kriechöl sowie Pinselreiniger brachte auch nichts. Die Schraube sitzt fest.

Hat jemand noch Ideen wie man den Siegallack auflösen könnte? Alternativ könnte ich mir noch vorstellen, die Schwungscheibe irgendwie auf der Achse festzukleben... dabei wird wahrscheinlich die Kupplung wohl oder übel direkt mit verklebt?! Daher wär´s mir schon lieber ich bekäme die Schraube gelöst.


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BeitragVerfasst: So Jan 08, 2017 20:30 
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Beiträge: 459
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Hallo,

Zitat:
Und zwar ist die Schwungscheibe zerbröselt und aufgrund dessen auch nicht mehr mit der Achse verbunden


auweh, das hört sich nach Zinkpest an!

Wenn Du die Schraube anziehst, fällt Dir die Schwungscheibe mit ziemlicher Sicherheit vollends auseinander.
Hier hilft nur ein intaktes Ersatzteil oder eine Neuanfertigung aus Aluminium oder besser Messing.

Die Schraube zu lösen kannst Du versuchen, in dem Du einen Schraubenzieher mittels Feuerzeug, Lötkolben od. dergleichen heiß machst und die Hitze auf die Schraube einleitest.
Wahrscheinlich ist die Gewindebohrung für die Schraube durch die Zinkpest schon derart aufgequollen, dass sich die Schraube nicht mehr bewegen lässt.

Solltest Du kein intaktes Ersatzteil finden, kann dir evtl. ein Sammlerkollege hier aus dem Forum ein Neuteil drehen.
Alternativ wäre die Beschaffung eines mechanisch intakten Schlachtchassis.


Grüße und viel Erfolg

Martin


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BeitragVerfasst: Mi Jan 11, 2017 14:51 
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Tipp:
Eine olles VHS-Videokopfrad, von den Videoköpfen befreit und seitlich angebohrt für das Gewinde der Klemmschraube könnte da vielleicht passen. Hatte erst vor einigen Wochen selbst so einen "Fall", der so recht elegant gelöst werden konnte! Siehe diesen Thread: viewtopic.php?f=2&t=24831&p=225654&hilit=Videokopfrad#p225654

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BeitragVerfasst: Do Jan 19, 2017 20:44 
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Registriert: Mo Dez 29, 2008 23:20
Beiträge: 29
Ok, ich glaube diese Reparatur wäre mir zu kompliziert für das kleine Gerät.

Ich überlege, die Kupplungsscheiben einfach miteinander zu verkleben. Es würde mir reichen, wenn sich beide Skalenzeiger parallel bewegen. Dazu müsste ich am besten die Reste des Zinkrades entfernen und es irgendwie hinbekommen, die beiden Scheiben auf der Achse zu fixieren, oder? Ich habe hier u.a. einen 2-Komponentenkleber (Powerknete) den man gut modellieren kann. Wäre das ein gutes Mittel dafür?


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BeitragVerfasst: Do Jan 19, 2017 20:58 
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Registriert: Do Sep 29, 2016 12:53
Beiträge: 126
Wohnort: Baden-Württemberg
Kenntnisstand: Grundkenntnisse (ohmische Gesetz etc.)
Das würde ich nicht machen.
Ich habe bei meinem 3035 einfach ein Stückchen Leder dazwischengesteckt, um den Grip zu erhöhen. Zusätzlich habe ich noch die Feder mit einem kleinen Plastikteil verstärkt.
Das sieht nicht so toll aus, funktioniert aber problemlos - und darum ging es mir.
Das würde ich lieber so machen als das Gabze zusammenzukleben...

Gruß

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Gruß
Marvin
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden. Mark Twain
Unser größter Ruhm ist nicht, niemals zu fallen, sondern jedes mal wieder aufzustehen. Nelson Mandela


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BeitragVerfasst: Do Jan 19, 2017 21:11 
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Registriert: Mo Dez 29, 2008 23:20
Beiträge: 29
Der "Grip" ist hier nicht das Problem. Es ist das zerbröselte Zinkrad. Dieses tut nicht nur seinen Dienst nicht mehr, es lässt sich auch nicht mehr auf seiner Achse fixieren, weshalb die ganze Mechanik ohne ein Neuteil (oder meinen besagten Vorschlag) nicht mehr funktionieren wird.

Gehe ich denn recht in der Annahme, dass die Senderwahl mit verklebten und auf der Achse fixierten Scheiben wieder funktionieren würde?


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