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BeitragVerfasst: So Mai 25, 2014 10:44 
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Auch die moderne Technik zeigt bekanntlich manchmal Fehler, die die Welt nicht braucht und einen mitunter länger beschäftigen können. Vor allem, wenn der Service rund ums Produkt grottig ist.

Vor einigen Wochen stellte ich fest, dass ich mit meinem Handy nicht telefonieren kann. Funkversorgung war aber vorhanden. Da es kurze Zeit später wieder funktionierte, glaubte ich an eine kurzzeitige Netzüberlastung.

Einige Tage später trat aber das Problem am selben Ort wieder auf. Beim Probieren stellte ich fest, dass ich dort weder abgehende Gespräche führen, noch angerufen werden kann. Der Fehler war ständig vorhanden. Kurznachrichten konnte ich allerdings empfangen. Ob mein Handy mit einer anderen SIM-Karte funktionierte, war nicht so leicht herauszufinden, wenn man unterwegs ist. Zu Hause jedenfalls funktionierten alle SIM-Karten.

Also rief ich die Service-Hotline des Anbieters an. Dort prüfte man die Gültigkeit menier SIM-Karte und die Funkverbindung am angegebenen Ort, alles ok. Wahrend ich noch einmal genau erklärte, was mir alles aufgefallen war, wurde das Gespräch wegen Zeitüberschreitung abgebrochen. :angry:

Deshalb wandte ich mich nun schriftlich an den Support des Anbieters. Obwohl ich genau erläuterte, was der Hotline-Mitarbeiter schon alles geprüft hatte, erhielt ich Tage später wieder genau die selbe Antwort. Wenn das die einzig verfügbare Reaktion des Anbieters ist, dachte ich, werde ich diesen wechseln. Aber halt, andere Anbieter sind, wie man gelegentlich hört, auch nicht besser...

Also schrieb ich erneut, dass mir diese Antwort nicht weiterhilft, bat um weitergehende Überprüfung und bot dabei auch meine Unterstützung an. Nun verlangte man von mir genaue Angaben über den Standort und die Rufnummer des Gesprächspartners, mit dem keine Verbindung möglich war. Bezüglich des Standortes konnte ich inzwischen aufgrund eigener Versuche eine ganze Stadt benennen. Dass das Problem nicht nur mit einem bestimmten Gesprächspartner bestand, hatte ich bereits mehrfach erwähnt, offensichtlich hatte es niemand gelesen.

Also auf in die nächste Runde. Inzwischen war mir die Idee gekommen, dass es eine Inkompatibilität der Software sein könnte, und stellte in meiner nächsten Anfrage ein paar gezielte Fragen dazu. Und tatsächlich erhielt ich die Antwort: "Es ist durchaus möglich, aufgrund des Alters der SIM-Karte, das Sie keine vollumfängliche Erreichbarkeit mehr erreichen." Warum nur ist denn niemand vor mir auf die Idee gekommen, dass SIM-Karten altern? Kundenfreundlich wäre, alle SIM-Karten nach einer bestimmten Zeit auszutauschen oder dies wenigstens anzubieten. Aber die Kosten dafür würden wohl die Gewinne der Aktionäre schmälern...

Gestern endlich erhielt ich die neue SIM-Karte. Dass man alle gespeicherten Telefonnummern händisch neu eingeben muss, kostet viel Zeit. Erst einmal werden ich morgen probieren, ob das Problem nun beseitigt ist. Wenn ja, konnte ich mein Handy mehrere Wochen lang nicht richtig nutzen. Wenn nein, geht es in die nächste Runde...

Lutz


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BeitragVerfasst: So Mai 25, 2014 11:15 
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Wer nichts weiß und weiß dass er nichts weiß, der weiß viel mehr als der, der nichts weiß und nicht weiß dass er nichts weiß. Wenn es wirklich so wäre, dass eine SIM-Karte altert und unbrauchbar wird, aus welchem Grund tut dann meine seit 23 Jahren ihren Dienst wie es sich gehört?
Da wird doch wohl im Nebel rumgestochert und dem geplagten Nutzer irgendwas erzählt, er muss ständig nachbohren und wird mit vorformulierten Floskeln abgespeist.
Vor rauhen Zeiten landete eine Reklamation noch auf dem Tisch eines Mitarbeiters des Herstellers, heute bei einem überforderten Minijobber in einem Callcenter.

Freundliche Grüße Otto


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BeitragVerfasst: So Mai 25, 2014 15:10 
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Natürlich altert die SIM-Karte nicht physikalisch in einer Weise, die die Funktion beeinträchtigt. Vielmehr arbeitet die Software darauf irgendwann nicht mehr fehlerfrei mit der Software im Netz zusammen, die immer wieder aktualisiert wurde. Natürlich sollte die Kompabilität durch Einhaltung des Übertragungsprotokolls gewährleistet sein. Aber dass Software oft schlampig erstellt und voller Fehler ist, wissen wir alle.

Mich ärgert daran, dass die Hersteller die Kunden mit den daraus entstehenden Problemen oft allein lassen. Wenn zum Beispiel ein Fernseher oder ein Sat-Receiver nach wenigen Jahren versagt, weil die Software mit geringfügigen Änderungen der Betriebsbedingungen, wie etwa Änderungen in der Kanalbelegung, nicht zurechtkommt, dann ist das ein Fehler in der Software, also im Prinzip ein Konstruktionsfehler, für dessen Folgen der Hersteller in vollem Umfang eintreten müsste. Leider passiert das in der Realität nur in seltenen Fällen. Bestenfalls wird dem Kunden ermöglicht, in Eigeninitative und oft ohne Unterstützung des Herstellers einen neuen Softwarestand aufzuspielen. Oft ist selbst das verhindert und der Kunde ist gezwungen, die Softwareaktualisierung für viel Geld durch den Kundendienst des Herstellers ausführen zu lassen. Hier sollte die Regulierungswut der EU einmal zuschlagen.

Was mich ein wenig wundert, ist, dass ich kostenlos eine neue SIM-Karte erhielt. Vergleichbares habe ich auch schon anders erlebt: eine Bank hatte eine ganze Serie fehlerhafte EC-Karten ausgegeben und verlangte für deren Umtausch eine saftige Gebühr.

Der Mensch, den ich bei der ersten Kontaktaufnahme am Telefon hatte, machte auf mich einen deutlich kompetenteren Eindruck als ein Call-Center-Mitarbeiter. Leider reichte die vorgegebene Zeit nicht für eine Prüfung des Anliegens aus. Das ist auch eine Möglichkeit, mit unliebsamen Reklamationen umzugehen...

Lutz


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BeitragVerfasst: Mo Mai 26, 2014 19:08 
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Ach ja, auch ich hab mich mal wieder verbastelt.
Meinen Phonokoffer (Dual H52N) wieder auf Vordermann gebracht, da mußte ein Elko getauscht werden und die Endabschaltung hat zu spät ausgelöst, sowie die Automatik den Tonarm nicht weit genug zurückgetragen.
Eigentlich Pillepalle, man muß halt für die Beseitigung der letzten Störung den Haupthebel ausbauen, säubern und wieder richtig ( :!: :!: ) einbauen.
Man kann natürlich auch die Stellschiene, die u.a. für das Einschwenken auf die vorgewählte Plattengröße sorgt, über dem Haupthebel einbauen.
Somit rauscht dann der Tonarm durch, zum Glück ohne abzusenken, und wird von der Endabschaltung zurück transportiert... :wut:

Also: heute nochmal ran, Haupthebel nochmal raus, Stellschiene drunter, und es funktioniert... :mrgreen:

_________________
Mit bestem Gruß - Stefan

(nicht-Elektriker...)


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BeitragVerfasst: Mo Mai 26, 2014 20:21 
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Update zu meinem Handy-Problem: Mit der neuen SIM-Karte bleibt, wie zu befürchten war, das Problem genau gleich.

Kurz nachdem ich das erneut beim Anbieter reklamiert habe, erhielt ich eine Rückfrage, wieder mit der Frage nach den genauen Orten und Zeitpunkten, an denen das Problem auftritt. Na ja, inzwischen habe ich noch etwas weiter probiert, weiß deswegen (entlang meines Arbeitsweges) genau, wann und wo das Problem auftrat und wo nicht, und habe als Antwort eine entsprechende Auflistung geschickt. Aber ob diese Angaben bei der Lösung weiterhelfen?

Nächste Woche muss ich auf Dienstreise. Mal sehen, ob mein Handy dort, wo ich hin muss, funktioniert.

Wenn es nicht nerven würde, wäre das inzwischen eine Lachnummer.

Lutz


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BeitragVerfasst: Mo Mai 26, 2014 20:45 
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Hallo,

kann es sein, dass dein Handy ein Problem mit einer der üblichen Empfagsarten hat (2G; 3G; G) ? Ich hatte mal so etwas, was durch versaubeutelte Firmware dazu führte, das nur ein Empfang bei 3G-Signal vorhanden war. Wenn nur 2G zur Verfügung stand ging nix.

Gruß
Oliver

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Nette Grüsse aus dem Ruhrgebiet.


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BeitragVerfasst: Di Mai 27, 2014 7:15 
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Hatte ich auch schon, da hier aufm Dorf die Moderne noch nicht so ankommt, wie 30km weiter in der Großstadt.
Habe dann mein Smartphone auf GSM umgestellt, um heraus zu finden, ob es daran lag. Seitdem läufts und sollte ich mal Schwierigkeiten haben, stelle ich einfach auf GSM zurück. Wenn man das Problem kennt, dann kann man ja handeln, aber BIS man mal draufkommt...

_________________
Viele Grüße
Philipp

"Lohnt es sich denn?" fragt das Hirn. "Nein aber es tut so gut!" antwortet das Herz.


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BeitragVerfasst: Di Mai 27, 2014 18:20 
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So etwas in der Art wäre möglich, allerdings müsste in den Bereichen, in denen ich nicht telefonieren kann, nur ein neueres Protokoll zur Verfügung stehen, das mein sehr altes Handy noch nicht beherrscht. Das würde bedeuten, dass ich es in die Tonne schmeißen oder in die Vitrine stellen kann, denn daran lässt sich nichts umstellen.

Lutz


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BeitragVerfasst: Di Mai 27, 2014 18:29 
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Lutz, wenn du schreibst, sehr altes Handy, dann läuft das im GSM, somit wäre das nicht Dein Problem.

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Viele Grüße
Philipp

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BeitragVerfasst: Mi Mai 28, 2014 8:55 
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Grundsätzlich hast Du Recht, der GSM-Standard ist einheitlich und somit sollte jedes Handy ohne Einschränkung funktionieren. Aber der Teufel steckt oft im Detail in Form von Bugs in der Software, mit denen dann so manches Gerät nicht zurechtkommt. Beispiele dafür gibt es in vielen Bereichen.

Weil das Problem seit Wochen genau an den selben Orten, also im Bereich der selben Basisstationen, auftritt, liegt es zweifelsfrei an Unterschieden im Netz. Da aber die Funkverbindung in Ordnung ist (das Handy zeigt immer ausreichende Feldstärke an, und SMS empfange ich auch), kann es nur irgendwas im Übertragungsprotokoll oder in den Berechtigungen sein - also in jedem Fall hat es mit Software zu tun.

Lutz


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BeitragVerfasst: Mi Mai 28, 2014 16:09 
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Heute bei Auftragsarbeit: Ich lötete rum und irgendwann wunderte ich dass Weller WS50 nicht mehr Power hat und gucke hää... der arbeitet noch (nur bloss heizt auf).. In Ablage gelegen und später nochmals löten.... Gleichen Spiel. :angry:

Ursache: Kabelbruch,die beim Löten keine Kontakt und beim Ablage und meine Reflex nach Löten( Spitze nach oben) noch Kontakt hat.
Darum geht der immer wenn ich an Station gucke, weil ich während das ihre Spitze nach oben hält (meine Gewohnheit).

Mitterweile ist es geflickt.

_________________
"Die Grenzen meine Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt."
unbekannt

"Nur die Lüge braucht Stütze. Die Wahrheit steht von alleine aufrecht"
Thomas Jefferson

"Wer im Netz seinen Humor verliert, der hat schon verloren."


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BeitragVerfasst: Do Mai 29, 2014 13:57 
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SIM Karten altern in gewisser Weise. Darauf befinden sich Flash Rom Speicher, die hält nur eine endliche Zyklenzahl haben, somnit irgenbdwann fehlerträchtig werden können. Jedes "Ein- Ausschalten" zehrt daran.
Wichtiger war eine andere Änderung. Während die ursprünglichen Karten 5 Volt Spannung verlangten, kamm irgendwann die 3.3 V SIM Karte, heute noch weniger. Insofern gibt es da durchausauch Hardware Kompatibilitätsprobleme.
Dmit kann ich leben. Nur, als jemand aus dem Technikbereich eines Mobilfunkanbieters ist das sicher nicht der Grund der Probleme, die liegen im Netz. Und da wäre es wirklich toll, wenn der Call-Center Kundendienst sich etwas auf den Kunden einlassen würde, und auch mal solche Sachen weitergeben würde. Doch in einer nur vertrienbserfolg gesteuerten Welt ein hoffnungsloses Spiel.
Wir konnten nie alles selbst herausfinden, viele Kundenhinweise haben manch seltenen Fehler zu finden geholfen.
Doch das war einmal. Heute ruft man die technische OMC Nummer eines großen Netzbetreibers an, und statt irgendwo in D herauszukommen, erfährt man nach einigen Minuten Wartens, daß man mit einem "World Leader in Communication" verbunden ist, in Hindi und Hindinglish. Danke.

Meine Karte stammt übrigens auch noch aus dem D Netz der Beginnzeit, und komischerweise läuft die auch immer noch in einem modernen Smartphone aus 2013, sogar mit LTE. Es gibt keine speziellen "UMTS" oder "LTE" Karten, solange die entsprechende Berechtigungsklasse freigegeben ist, funktioniert das einwandfrei.
Ich vermute, dass man heute sehr wohl mit Zugriffsklassen arbeitet, um gezielt eine Steuerung zu haben, was z.B. Aldi prepaid Kunden dürfen. Irgendwo muß ja der höhere Preis für Premium D-Netz noch herkommen, begründbar sein.

Ich hatte dann etwas Zeit, und habe mich wieder mneiner US Jukebox, die ich seit Schülertagen, also etwa 35 Jahre, bei mir habe, zugewandt.
Der Ton überzeugte seit längerem nicht mehr. Und da war zunächst die FRage, warum das so ist, ob mit LPCM zu Kopf gestiegen ist, und alles andere als schlecht erkannt wird. Doch dem konnte nicht so sein, da muß es technische Ursachen geben. Der US Röhrenverstärker aus 1959, der Diamant, Lautsprecherdefekte...
... nun alles is simpelste US Technik, die grob geschnitzt, in solcher Form gerne auch von den Sowjets kopiert wurde.
Wenn man eine Platte wählte, dann waren die Impulse immer gut hörbar, es knattert und knallt, daran war ich gewohnt. Funkenlöschung im an Strowgersche Wählvermittlungen erinnernden Heb- Drehwählervielfach, was ist das? Kostet Geld, und braucht keiner.
Das war ich also gewöhnt, nur das Zerren doch nicht.
Was mir dann auffiel. 1978 hatte ich als Schüler dem Ding eines jener US amerikanischen Abtastsysteme verpaßt, die in 1979er Rockola verbaut waren, Shure N44, das originale Astatic Catridge flog heraus. Und es bedurfte eines Vorverstärkers, gewählt ein Dual TVV 47 aus dem heimischen Plattenspieler der Eltern.
Die Verkabelung asymmetrisch mit Tonarmlitze aus einem PE Stereo der frühen 60er (rot/gelb und Schirm), damals vom noch 4 wöchentlichen Wohlstands- Sperrmüll gewonnen.
Das war das erste, was ich jetzt tauschte, nachdem ein neuer Diamant keine Besserung brachte. Jetzt als symmetrische, geschirmte Verkabelung bis zum Vorververstärker. Denn eine statt des eingebauten Röhrengrabes angeschlossene OY Aktivbox brachte nur wenig Verbesserung.
Es blieb schlecht, bis ich mehrmals am Eingangsstecker des TVV wackelte.
Um es kurz zu machen: Ursache eine versilberte Preh DIN Buchse, die über die Jahre sulfatierte, und Gleichrichteffekte zeigte. Bei dem kleinen Pegel des Magnetsystems schon bedeutend. Neue Buchse rein, und siehe da: es spielt wieder brauchbar.
Gegen die Knatterstörungen half dann eine symmetrierung mit Mikrofonübertragern 1:1 am Eingang.
Interssant finde ich eigentlich, daß der US Verstärker all die Jahre seit 1959 ohne wesentliche Rekonditionierung überstanden hat. Kondensatoren, Elkos, alles noch original. Nur die eine oder andere Röhre (6BQ5, 12AX7, 12AU7) habe ich schon einmal getauscht, wie ich mich erinnere.

Stefan


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BeitragVerfasst: Sa Mai 31, 2014 11:26 
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Gestern Abend hat mich ein Becker-Radio aus den 60er Jahren geärgert. Dieses hat einen getrennten Verstärker, dieser fehlte. Irgendein Grobmotoriker hat einfach das Kabel durchtrennt, ohne nachzusehen, was sich am anderen Ende befindet. Ich werde ihn durch ein Verstärkermodul aus den 70er/80er Jahren ersetzen, aber zunächst wollte ich testen, ob der Empfänger noch funktioniert.

Also habe ich die Anschlussbelegung des Verbindungskabels ermittelt, eine Betriebsspannung von 6 Volt und den TA-Eingang eines anderen Radios angeschlossen. Aber: kein Ton auf allen Wellenbereichen. Am Ausgang des UKW-Teils war das ZF-Signal vorhanden, bei starken Sendern gut auf dem Oszi sichtbar. Aber zwei Transistoren im ZF-Teil waren gesperrt, weil deren Basisspannung fehlte bzw. zu klein war.

Nach längerer Suche fand ich heraus, dass es im Empfangsteil nicht nur zwei positive Spannungsversorgungen gibt, sondern auch zwei getrennte Minuspotentiale, die über den Fußpunkt des Lautstärkereglers und den Verstärkerteil miteinander verbunden sein sollten. Nachdem ich diese Verbindung hergestellt hatte, funktionierte das Empfangsteil auf Anhieb auf allen Wellenbereichen.

Lutz


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BeitragVerfasst: Di Jun 10, 2014 16:59 
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Registriert: Fr Dez 07, 2012 18:24
Beiträge: 1251
Wohnort: Hamburg
Meine Frau sagt dauernd eine Platte vom Herd sei durch, wird nicht mehr warm genug.
Nun haben wir einen gebauchten organisiert, da das Teil sowieso ziemlich fertig ist. Als ich heute mal das Kochfeld zum ausmessen des Einbauloches gelöst hab kam der Grund dafür zum Vorschein.

Dateianhang:
Herd.JPG
Herd.JPG [ 130.85 KiB | 1406-mal betrachtet ]


Nix mit Platte durch sondern Schmoremann & Söhne hatten im Stecker ihr Unwesen getrieben weil das Teil nicht hundertprozentig bis zum Anschlag drinsteckte gabs 'nen Übergangswiderstand.
Vor 20Jahren, als das Teil eingebaut wurde (der Küchenaufsteller durfte ihn üblicherweise nicht anschliessen, nur einsetzen) hatte ich das Ding korrekt eingesteckt, irgendwann beim vorziehen des Herdes zur Reinigung muss wohl Zug drauf ausgeübt worden sein,obwohl da noch ne Abdeckung drauf ist, aber keine Zugentlastung vorgesehen ist,
(wozu auch, dei Einbaugeräten wird normalerweise sowieso nicht dran gezogen)

Anders kann man das nicht erklären

Naja, das Ding soll eh dem Müll übereignet werden :mrgreen:
insofern kein Schaden
Gruss
Andi

_________________
Was kann schöner sein auf Erden als von Röhren beschallt zu werden
Was kümmert es die stolze Eiche wenn sich ein Borstenvieh dran wetzt

All that we see or seem is but a dream within a dream? E.A.Poe


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BeitragVerfasst: Mi Jun 11, 2014 11:01 
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Registriert: Mo Okt 15, 2012 14:38
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ColonelHogan9162 hat geschrieben:
Meine Frau sagt dauernd eine Platte vom Herd sei durch, wird nicht mehr warm genug.
Nun haben wir einen gebauchten organisiert, da das Teil sowieso ziemlich fertig ist.

Naja, das Ding soll eh dem Müll übereignet werden :mrgreen:
insofern kein Schaden
Gruss
Andi

...wieso???? Jetzt, wo der Fehler erkannt ist, kann man doch wieder alles "blank" anschließen, dann funktionierts wie am ersten Tag!
Grüße vom
-charlie-


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