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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Was bedeutet hier "Empfindlichkeit"?

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 Betreff des Beitrags: Was bedeutet hier "Empfindlichkeit"?
BeitragVerfasst: Di Jun 05, 2018 23:06 
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Hallo zusammen,

ich habe hier ein Grundig 4085 mit Wackelkontakt im AM-Pfad. Dazu gucke ich mir gerade die Abgleichanleitung an.
Mir ist der Begriff "Empfindlichkeit µV" aufgefallen.
Dateianhang:
Abgleich 4085.png
Abgleich 4085.png [ 35.65 KiB | 2819-mal betrachtet ]

Was bedeutet das hier? Ist das die kleinste HF-Spannung, ab der sich ein Signal vom Rauschen unterscheiden läßt?

Gruß, Frank

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BeitragVerfasst: Di Jun 05, 2018 23:17 
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Hallo Frank,

Ja.

Kleine Ergänzung noch: in vielen Fällen wird noch eine Signal-to-noise-ratio angegeben, d.h. wieviel lauter das Signal ist gegenüber dem Rauschen. Hier hat man sich das gespart.

Noch eine kleine Ergänzung: gute AM-Empfänger liegen in der Empfindlichkeit wie angegeben, sehr gute liegen bei 1...5 µV, und speziell auf eine Wellenlänge hin optimierte Funkempfänger kommen auf sagenhafte 0.5 µV Empfindlichkeit.

Viele Grüße
Georg N.

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BeitragVerfasst: Di Jun 05, 2018 23:25 
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Hallo Georg,

danke für die schnelle Antwort!! :super:
Das beantwortet auch gleich meine nächste Frage: wie hoch die Empfindlichkeit bei AM sein sollte.

Ich wundere mich, daß bei "MW, eingedreht, an Antenne" und "KW, eingedreht, G1 ECH81" eine solche Angabe nicht steht.

Gruß, Frank

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BeitragVerfasst: Di Jun 05, 2018 23:42 
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Beim Abgleich des ZF-Filters:
Vielleicht einerseits, weil das Ergebnis von zu vielen Faktoren abhängt (Exemplarstreuung der Bauteile), ist meine wilde Vermutung.
Vielleicht ist einfach eine Zahl vergessen worden.

Man soll ja sowieso immer den Messsender auf eine recht niedrige Amplitude einstellen, gerade so groß, dass man ein klares Signal hat. Diese Zahl dient also der groben Orientierung, welche Ausgangsspannung der Messsender haben sollte.

Beim Abgleich des ZF-Sperrfilters:
Bei dem Abgleich auf Minimum (!) geht es jedenfalls um die Unterdrückung von eventuellen Morse/Telegrafiesignalen, welche genau auf der ZF-Frequenz arbeiten und empfangen werden könnten aber nicht empfangen werden sollen. Hier ist also höchstmögliche Un-Empfindlichkeit geplant.

Wenn Du noch Fragen hast, nur zu!

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BeitragVerfasst: Mi Jun 06, 2018 9:58 
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Ein grober Anhaltspunkt für die Empfindlichkeit reicht vollkommen aus.

Der AM-Empfang ist sehr unempfindlich. Es ist kein Grundrauschen zu hören; ein starker Sender wie "Absolute Radio" läßt sich abends hören, wenn man die Lautstärke ganz aufdreht.
Ich habe das Radio seit ein paar Tagen auf dem Tisch. In dieser Zeit war der Empfang zwei- oder dreimal schlagartig gut; einmal davon, nachdem ich Usieb mit einer DMM-Meßspitze berührt hatte. Die Röhrenfassungen und -Sockel sowie die Tastaturkontakte habe ich nachgemessen, z.T. sogar kurzgeschlossen, um sicherzugehen. Der Wackelkontakt läßt sich momentan nicht mehr reproduzieren, weder mit Kältespray, noch mit Wackeln an den Tasten, noch mit Wackeln oder Klopfen an den Röhren.
Die ECH81 tauschte ich testweise aus: keine Änderung.

Gibt man ein amplitudenmoduliertes Signal - Größenordnung 3 mV - auf den Antenneneingang, so kommt ganz leise ein Piepen aus dem Lautsprecher. Das ist dann wohl die Empfindlichkeit. Vergrößere ich das Signal, wird die NF immer lauter. Irgendwann setzt die Verstärkungsregelung der EBF89 ein - prinzipiell funktioniert es also.

Nun möchte ich den Wackelkontakt gerne einkreisen, indem ich Soll- und Istwerte vergleiche. Sollwerte habe ich nicht, bzw. da fehlt mir die Erfahrung. Das Beste wäre eine Angabe wie z.B. "100µV an G1 der ECH81 = 1mV an G1 der EBF89". Dazu versuche ich jetzt, die Angaben auf der Abgleichanweisung zu deuten.

Gruß, Frank

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BeitragVerfasst: Sa Jun 09, 2018 0:13 
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Hallo Frank,

3 MILLI-Volt (wohlgemerkt: MILLI, nicht MIKRO) am Antenneneingang für einen flau klingenden Ton, das ist wirklich viel mehr als reichlich, denn das sind 3000µV; also hat das Radio irgendwo einen Defekt: Die zwei Stufen mit ECH und mit EBF stehen in Verdacht.

Den Schaltplan habe ich mir geholt und sehe, dass die Pentode der EBF die letzte ZF-Stufe ist, danach kommen ZF-Filter III und ZF-Filter IV und danach die AM-Demodulation mit der einen Diode der EBF.

In diesem Bereich soll und muss die Arbeit des Prüfens beginnen, und hier beginnt auch die Beschreibung des Abgleichs der AM-ZF 468 kHz, sprich an den Filtern FIII und FIV.

Wenn Du das Radio auf Mittelwelle schaltest und dann ein AM-moduliertes 468 kHz-HF-Signal von etwa 1,2 Milli-Volt an das Gitter der Pentode der EBF gibst, dann solltest Du im Lautsprecher einen Pfeifton gut hören können, so dass Du Deinen Abgleich der Filter FIII und FIV machen kannst (dies entspricht den Abgleichpositionen I, II und III). Das ist gemeint mit "Empfindlichkeit 1200 µV".

Über dem Kondensator C56 müsstest Du den Gleichspannungsanteil messen können, der sich bei der Demodulation ergibt. Je höher diese Gleichspannung desto "besser". Wenn Du zur Spannungsmessung hier ein analoges Zeigerinstrument verwendest, kannst Du durch Beobachten des Zeigers den Abgleich duchführen. Das entspricht übrigens dem, was die EM34/35 anzeigt, nur dass Du feine Änderungen am Zeigerinstrument genauer siehst.

Probier das doch mal aus. Von dort aus kannst Du Dich weiter voran-arbeiten.
Mal angenommen, alles wäre wie erwartet, dann liegt der Fehler nicht in der Stufe mit der EBF; dann muss der Fehler weiter vorne bei der ECH liegen.

Mal angenommen, es wäre eine viel größere Spannung am Gitter der EBF als die erwähnten 1200µV nötig, um den Pfeifton gut zu hören. Dann wäre zu prüfen, was an dieser Stufe defekt ist. Gegebenenfalls würde ich als erstes die EBF erneuern.

Viel Erfolg, Georg

P.S.: Was meinst Du genau damit, dass Du USieb mit der Spitze des DMM berührst? Die gesiebte Anodenspannung? Oder die demodulierte, gesiebte ZF? An welcher Stelle der Schaltung? Woran war die andere Mess-Spitze angeschlossen? War sie frei? Welcher Messbereich? Strom oder Spannung?

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BeitragVerfasst: Mo Jun 11, 2018 0:16 
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Hallo Georg,

vielen Dank für Deine Mühe! :super:

Zitat:
P.S.: Was meinst Du genau damit, dass Du USieb mit der Spitze des DMM berührst? Die gesiebte Anodenspannung?
Mit Usieb meinte ich die gesiebte Anodenspannung. Sorry, das war unklar ausgedrückt. Digitalmultimeter, Meßbereich 400V.
Vielleicht kennst Du diesen Effekt, den viele Wackelkontakte zeigen: Wenn man bestimmte Leitungen mit einem metallischen Gegenstand berührt, ist der Kontakt manchmal für eine gewisse Zeit wieder da. Ein paar Moleküle an einer Wackelkontakt-Seite richten sich dann etwas anders aus und berühren die andere Seite. Ursache ist wohl der Auf- und Entladestrom der Leitungs- bzw. Meßgerätkapazitäten, bzw. die dadurch verursachten schnellen Spannungsänderungen (ist 'ne Vermutung).
Dateianhang:
4085_part1.png
4085_part1.png [ 117.2 KiB | 2314-mal betrachtet ]

Ich habe die EBF89 testweise gegen eine andere ausgetauscht - keine Verbesserung.

Bevor ich ein Signal einspeiste, maß ich mit dem Oszilloskop die Spannung an G1 der EBF89: 1 MHz / 15mVss (die Brummspannung laß' ich mal weg).
Ich entferne die ECH81 erstmal, damit die Oszillatorfrequenz die weiteren Messungen nicht stört. Die Gleichspannungsanteil am G1 der EBF89 ist -600mV.

Der Funktionsgenerator steht jetzt auf 468kHz, 2mVss, moduliert mit 1 kHz (m = 30%).
Diese Spannung (im Folgenden 468 kHz genannt) gebe ich über einen 220pF-Kondensator auf G1 der EBF89.
G1: -650mV, 468kHz / 2mVss
G2: 75V, 3,3mA
Anode: 250V / 10mA, 468 kHz / 800mVss
D2 (d2): -650mV, 468kHz / 3mVss
III (d): -650mV, ein dicker Strich auf dem HM 412.
Im Lautsprecher ist nichts zu hören.

Um das oben beschriebene Umschalten von Wackelkontakt auf Kontakt zu provozieren, halte ich die freie Leitung eines einseitig geerdeten 100-pF-Kondensators abwechselnd an verschiedene Punkte um die EBF89 herum. Jetzt hat der Wackelkontakt kurz Kontakt.
D2 (d2): 650mV, 468kHz / 70mVss
III (d): -650mV, 468kHz / ca. 30mVss. Das Signal ähnelt mit etwas Phantasie durchaus aus einer AM-Gleichrichtung.
Alle anderen Meßwerte haben sich nicht verändert.
Bei aufgedrehtem Lautstärkeregler hört man jetzt den 1-kHz-Ton, wenn auch nicht laut.
Funktionsgenerator abgeklemmt, ECH81 wieder eingesteckt - Mittelwelle läuft!

Ich vermute den Fehler jetzt im Filter FIV, vielleicht auch im FIII, weil offenbar an dieser Stelle die Signalübertragung schwächelt. Morgen gucke ich mal rein.

Gruß, Frank

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Zuletzt geändert von Bosk Veld am Do Jun 14, 2018 22:57, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mo Jun 11, 2018 23:35 
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Hallo Frank,

völlig d'accord: ein paar Atome machen den Kontakt, und kurz danach isser wieder weg. Aber wo????

Dieser Effekt bei Dir lässt vermuten, dass der Wackelkontakt vielleicht irgendwo anodenseitig jenseits der Pentode (EBF) liegt, so hast Du ja auch gemutmaßt. Der Anodenstromkreis selber dürfte es wohl eher nicht sein, richtig? Denn sonst wäre ja wohl die Anodenspannung an der Anode weg. Was kommt also in Frage: Eine Wackel-Unterbrechung in einem der Schwingkreiskondensatoren in einem der anodenseitigen Filter zum Beispiel. Heikel, heikel, aber kein unlösbares Problem. Oder sonst eine Lötstelle in einem der Filter. (Frequenzbestimmende Bauteile, Temperaturkoeffizient beachten). Und genau da wolltest Du ja auch suchen. Also: alles d'accord.

Übrigens: Die hier verwendete Art der HF-Demodulation erfordert es, dass Du (wenn Du es wolltest), die ausgangsseitige ZF zwischen den Punkten d und d2 messen müsstest, also erdfrei - welcher Oszi kann so etwas schon??? Ersatzweise an Punkt d2 über Kondensator gegen Masse, so wie Du es gemacht hast.

Die Gleichspannung an d sollte übrigens bei weiter höher gedrehter Mess-Sender-Spannung (also statt 2 mV vielleicht 20 mV) erheblich höher werden. Wie hoch ist die Spannung an d ganz ohne Mess-Sender-Input? Wie hoch ist die Spannung, wenn Du d und d2 miteinander kurzschließt? Mit dieser so gesammelten Information kannst Du nach Deinem Eingriff in die Filter FIII und FIV den Abgleich machen, bzw. sehen, wie gut die Pentode verstärkt (oder ob sie vielleicht selbsterregt schwingt).

Da ist noch eine Idee, wenn Du nicht weiter kommst. Die Filter FIII und FIV sind durch zwei Leitungen miteinander verbunden, und diese sind erdfrei. Miss doch mal zwischen diesen beiden Leitungen die HF-Spannung, aber an jeden der beiden Messpunkte lege je 1nF in Reihenschaltung mit 1kOhm zwischen Meßpunkt in der Schaltung und Mess-Spitze Deines Oszilloskops.
Wenn Du den Wackelkontakt provozieren kannst: wie reagiert die HF-Spannung hier? wird sie größer oder kleiner?

Viel Erfolg
Georg

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BeitragVerfasst: Do Jun 14, 2018 0:10 
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Hallo Georg,

zuerst habe ich den Filter III auseinandergenommen, die Wicklungen auf Durchgang und die beiden 270-pF-Kondensatoren auf Kapazität geprüft. Die Lötstellen sahen gut aus, keine nachgelötet bis auf das Anschlußbeinchen des C52, das ich ja zum Messen abklemmen mußte.
Wieder eingebaut, Mittelwelle war stumm.
Das Filter IV: Durchgang und Kapazitäten ok. Alles so, wie es sein sollte, auch keine Änderung bei mechanischem oder Temperatur-Einfluß. Lötstellen sind ok, trotzdem habe ich alles nachgelötet.

Wieder eingebaut und eingeschaltet: Mittellwelle läuft!
Während ich diese Zeilen schreibe, wird Mittelwelle immer leiser und ist jetzt stumm. Immerhin, das ist neu, langsamer Übergang.

... etwas später ...
Zitat:
Wie hoch ist die Spannung an d ganz ohne Mess-Sender-Input? Wie hoch ist die Spannung, wenn Du d und d2 miteinander kurzschließt?
625 mV.

Jetzt hört man wieder was auf Mittelwelle, ca. 25 Sender, wenn man die Lautstärke aufdreht. Das Grundrauschen müßte allerdings lauter sein. Die Empfindlichkeit bekommt man mit einem Abgleich bestimmt wieder hin.

Die HF-Spannung am Ausgang von FIII messe ich morgen nach. Dann lasse ich das Radio eine Zeitlang laufen und werfe ein Ohr auf das langsame Leiserwerden.
Nun ist es wieder leiser geworden. Einmal den 100pF-Kondensator an Masse und eine passende Stelle gehalten, und es ist wieder lauter. Der Wackelkontakt versteckt noch irgendwo, ich traue diesem Bruder nicht :) .

Gruß, Frank

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BeitragVerfasst: Do Jun 14, 2018 10:58 
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Hallo allerseits,

soweit ich mich richtig erinnere wurde die Empfindlichkeit eines Empfängers bei 50mW (=Zimmerlautstärke) am LS-Ausgang bei voll aufgedrehtem Lautstärkesteller, Klangsteller "hell" angegeben - bezogen auf ein 30% - 800Hz moduliertes AM-Signal. Dabei war, wie offensichtlich, auch der gesamte NF-Teil des Empängers mit einbezogen. So wurden damals Abgleicharbeiten oft mit einem Output-Meter durchgeführt, das die Spannung am LS-Ausgang anzeigte.

Wie man dieses bei deinem Gerät mit der umfangreichen Klangregelung umsetzen soll ist nicht so ohne weiteres nachzuvollziehen...

________________________________________________

Hallo Frank,

leider ist der vorliegende Fehler recht heimtückischer Art und erfordert oft tage- bis wochenlange Sucharbeit. Soweit ich deine Reparaturbemühungen nach vollziehen kann, liegt der Fehler vermutlich in der letzten ZF-Stufe incl. Demodulator. Daher solltest du die Strategie mit der am G1 der EBF eingespeisten ZF-Spannung weiter verfolgen und so versuchen das schadhafte Bauteil zu ermitteln. Dazu würde ich die negative Richtspannung, Punkt "d" als Refenez für ok/nicht ok wählen. Hierzu wäre ein hochohmiges Instrument über ein Siebglied z.B. 1Meg/470nf anzuschließen, um bei der Messung lästiges Brummen im Lautsprecher zu minimieren. - Nur, selbst damit kann die Fehlersuche sehr langwierig bleiben, weil es bei solchen Fehlern kein wirkliches Rezept gibt als das sorgfältige Überprüfen jedes einzelnen Bauteiles. Oft findet man solche Fehler durch Wackeln an den Bauteilen mit einem isolierten Stab (z.B. hölzernem Schaschlik-Spieß) oder durch Erhitzen/Kühlen der Verdächtigen. - --Übrigens fehlt in deinem SB-Auszug noch eine "grüne Brücke" zwischen 5k und 5i, damit das NF-Signal 'durchgängig' wird

_________________
...und glüht auch die Anode rot, ist die Röhre noch nicht tot.

Mit freundlichen Grüßen, Peter R.


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BeitragVerfasst: Do Jun 14, 2018 23:38 
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Hallo Peter,
danke für Deine Unterstützung. Man braucht echt Geduld.

Hallo Frank,
Peter hat recht, Du kannst - mit gezogener ECH - bei entsprechend hoher 468kHz-Prüfsender-Eingangsspannung an G1 die Gleichspannung an Punkt d gegen Masse verwenden, um zu sehen, ob "läuft" oder "Wackelkontakt unterbrochen".

Drei Gedanken möchte ich loswerden:
1) Stelle sicher, dass die Kombination an Gitter 2 intakt ist, also erneuere kurzerhand C49 (6.8nF) und C50 (8.2nF) sowie den Widerstand R17 (56kOhm) mit neuwertigen Teilen, ohne viel Zeit für Messungen an G2 oder Bauteiletests an den alten Teilen zu verschwenden.

2) Schau Dir im Fehlerfall die Gitterspannung an G1 noch einmal an. Bleibt sie wie erforderlich beim selben Wert oder nicht? Wenn nein, müssen wir noch ganz anders vorgehen!

2) Sieh Dir ganz mikroskopisch genau die Röhrenfassung der EBF an. Gibt es irgendwo Ruß? Schwarze Spuren? Ist die Fassung derart ausgeführt, dass zwischen Pertinax-Flächen o.ä. Ruß etc. verborgen sein könnte?

Viel Erfolg dabei,
Georg

P.S.: Dein Fall erinnert mich an ähnliche Fälle auf den von Holger Pflug organisierten Stammtischen am Niederrhein, wo ich auch schon mal die eine oder andere Nuss zu knacken hatte. Also bloß nicht die Geduld verlieren.

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BeitragVerfasst: Fr Jun 15, 2018 23:08 
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Hallo Georg und Peter,

danke für Eure Tips, auch für die moralische Unterstützung! :)
Gut aufgepaßt, Peter! Diese Verbindung habe ich im Schaltbild nachgetragen und auch die Filteranschlüsse nummeriert.

Ich gebe nun etwa 10mV HF auf G1 der EBF89, damit man auf dem Oszilloskop etwas erkennen kann.
Im OK-Zustand (also wenn der Wackelkontakt geschlossen und die Empfindlichkeit gut ist) ist die Resonanzfrequenz des Filters ein paar Kilohertz kleiner als bei Nicht-OK, deshalb senke ich die Eingangsfrequenz etwas. Das hatte ich bei den vorherigen Messungen nicht gemacht.
Die Gleichspannung an Punkt d sinkt im OK-Zustand auf ca. -980 mV (Nicht-OK-Zustand ca. -650 mV). Die HF-Spannung am Ausgang von FIII ist im OK-Zustand 2 mV, bei Nicht-OK <1 mV .

Die HF-Spannung an der Anode ist zwar in beiden Zuständen gleich; ich will trotzdem mal die Differenz-HF-Spannung zwischen Pin 1 und Pin 3 von FIII beobachten. Das ist etwas kniffelig, weil das Radio sofort in den OK-Zustand geht, wenn ich einen der beiden Pins mit der Oszilloskop-Spitze berühre. Für Nicht-OK muß ich das Radio erst aus- und nach einiger Zeit wieder einschalten.

Wackeln an den Bauteilen und Kältespray führen zu keiner Veränderung. Erhitzen werde ich ausprobieren.

@Georg
zu 1) Mach ich!
zu 2) OK-Zustand: HF-Spannung 10 mV, Gleichspannung -550 mV. Nicht-OK-Zustand: HF-Spannung 10 mV, Gleichspannung -770 mV.
Die Gleichspannung verhält sich unerwartet, genau andersherum als die Gleichspannung an Punkt d . Beide Spannungen habe ich mit einem Digitalmultimeter gemessen.
zu 3) Wird etwas fummelig, aber ich probiere es.
Bild

Zitat:
Also bloß nicht die Geduld verlieren.
:super:

Gruß, Frank

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BeitragVerfasst: Mo Jun 18, 2018 19:38 
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Es geht weiter.

@Georg, die Schirmgitterspannung war zwar in beiden Zuständen gleich, trotzdem habe ich C50 erneuert (R17 und C49 waren schon neu). :arrow: keine Änderung.

Vor dem fummeligen Freilegen der EBF89-Fassung will ich noch ein paar einfachere Dinge testen. Die Schaltung soll an der einen oder anderen Stelle manipuliert werden, um den Fehler einzukreisen oder auszukreisen.
  • R68 (22 MOhm) abgelötet. :arrow: nix

"nix" bedeutet: Die Gleichspannungen verändern sich etwas, aber der Wackelkontakt ist immer noch da. Dann muß ich nicht soviel schreiben.

  • Leitung d2 von AM-Demodulator-Diode (Pin 8) abgelötet und stattdessen eine Germaniumdiode BAT41 angeschlossen, Anode an d2 und Kathode an Masse.
    :arrow: Die Gleichspannung an d ist im OK-Zustand noch negativer bei der EBF89-Diode, und liegt bei Nicht-OK bei -140mV. Also demoduliert die Germaniumdiode zwar besser als die Röhrendiode, aber der Wackelkontakt ist noch da. Ich lasse die Germaniumdiode für die weiteren Tests drin.

Jetzt ist was ganz Hinterhältiges passiert: Ich schaltete das Radio aus- und wieder ein: Die Verstärkung ist jetzt die ganze Zeit gut, schon seit einer halben Stunde, kein Wackelkontakt!
Wahaharte mein Frreundchen, Dich krrriege ich, und dann gähht's Dir drrääckich! :twisted:

...

So, jetzt isser wieder da!

  • zu C43 einen weiteren 330pF-Folienkondensator parallelgeschaltet :arrow: nix
  • C43 abgelötet :arrow: nix
  • R15 (47k) abgelötet :arrow: nix
    Dummerweise wurde der 220-pF-Original-Styroflex beim Löten zu heiß, hat jetzt einen Kurzschluß und ich habe keinen passenden anderen Styroflex. Also ersetze ich ihn erstmal durch den 330-pF-C - der Wert ist wohl nicht so kritisch.
  • C43 und R15 wieder angelötet. Kontakte 14i und 14h mit Masse kurzgeschlossen :arrow: nix
Das bedeutet also, daß die Pentoden-Verstärkung nicht durch eine unzulässige G1-Vorspannungsänderung gesenkt wird. C42, R14, R15, Schaltkontakte 14h/i/k, C53 sowie das Gitter der EM34 kann ich jetzt ausschließen.
Auch diesen Kurzschluß lasse ich erstmal drin.
  • R20 (2,7 MOhm) testweise ersetzt durch 2,2 MOhm: :arrow: nix
  • R69 (2,2 MOhm) ersetzt: :arrow: nix
  • R25 (330 kOhm) unterbrochen: :arrow: nix
  • C56 (100 pF) testweise ersetzt durch 100pF Folie: :arrow: nix
  • C86 (47 nF, ist schon erneuert) kurzgeschlossen: :arrow: nix
Nun habe ich das komplette Umfeld der EBF89 abgeklappert. Der Wackelkontakt ist immer noch da.
Als nächstes ist also die Fassung an der Reihe. Wenn ich die Pins alle freigelegt habe, will ich die Isolationswiderstände untereinander mit einem Isolationstester (geht bis 1000V) prüfen.

Halt, noch nicht ganz fertig; ich wollte ja noch die HF-Spannung über Pin1 und Pin3 am FIII messen. Mit einem selbstgebauten HF-Tastkopf.
Die Masse des Tastkopfes schließe ich an Pin1/FIII an. Dabei komme ich - natürlich - mit der Meßspitze zufällig an eine benachbarte Leitung - welche, weiß ich nicht. Beim Berühren brummte es laut aus dem Lautsprecher, und danach hörte ich wieder den demodulierten 1-kHz-Ton, mit guter Empfindlichkeit.
Das ist jetzt 2 Stunden her, und bisher ist der Wackelkontakt noch nicht wieder aufgetreten. Auch durch ausschalten - 30 Minuten warten - einschalten läßt sich das Radio nicht in den Nicht-OK-Zustand bringen.

Tja, jetzt habe ich die Kiste mal nicht kaputtrepariert, sondern fertiggemessen :) .
Nee, im Ernst: Vielleicht hat sich durch den kapazitiven Widerstand des Meßkopfes irgendwas freigebrannt; auch dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis der Wackelige wiederkommt.

Jetzt kommt also die Fassung dran.
Ich berichte.

Gruß, Frank

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Hallo Frank,

ich bewundere deine Geduld bei der Fehlersuche an deinem Grundig. Wenn ich alles richtig verstanden habe, arbeitet das Gerät auf UKW einwandfrei. Damit wäre grundsätzlich ein Fehler im Bereich der EBF89, insbesodere deren Fassung, auszuschließen. Der Störenfried sollte daher im Anodenkreis FIII, FIV, sowie im Demodulatorkreis versteckt sein.

Daher würde ich empfehlen, bevor du umfangreiche Klimmzüge mit der Röhrenfassung tätigst bzw. deren Tausch erwägst, erst einmal das Messignal (mehrere „Volts“ca.2…5 ) über einen Trenn-Kondensator (1nF…2,2nF) an der Pentoden-Anode der EBF89 (pin1 FV oder pin3 FIII) einzuspeisen, um festzustellen ob der Fehler jetzt noch auftritt. Dazu braucht die Röhre nicht gesteckt zu sein, weil du ja zur Gleichrichtung die GE-Diode eingebaut hast. Theoretisch braucht das Gerät dazu nicht eingeschaltet zu sein, jedoch ist es möglich, dass der Fehler nur bei anliegender Anodenspannung auftritt…wer weiß das schon?

Die Geschichte mit dem Messkopf hättest du dir in dem konkreten Fall sparen können, da du am Punkt „d“ die Richtspannung messen kannst (hier ist der Tastkopf - Demodulator - schon eingebaut) und die Messung erfolgt weitgehend rückwirkungsfrei, wenn du, wie bereits in meinem vorigen Beitrag erwähnt, das Messgerät über 1Meg/47nF entkoppelt anschließt. Du kannst diese Spannung aber auch direkt, ohne weitere Umbauaktionen, am G1 des Magischen Auges über C53 messen - hier efolgt die Entkopplung durch 2M7/33nF (das Instrument [Ri=10Meg] wird jetzt etwas weniger anzeigen, das ist jedoch egal, da es hier nicht um einen absoluten Messwert geht).

Nachsatz: Bei den Messungen ohne EBF aber mit Spannung ist es sinnvoll den R68 (22Meg) der verzögerten Regelung einseitig abzulöten, weil in diesem Betriebsfall die "Klammerwirkung" der zweiten (linken) Diode fehlt.

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Mit freundlichen Grüßen, Peter R.


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Wohnort: Sauerland
Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
Hallo Peter,
Zitat:
ich bewundere deine Geduld bei der Fehlersuche an deinem Grundig.
Danke! Daß sich "da draußen" auch noch andere Menschen Gedanken über diesen Fehler machen, hält mich natürlich auch bei der Stange. Ich sehe es mittlerweile auch sportlich - DEN Störenfried kriegen wir!

Eine halbe Stunde nach meinem letzten Beitrag war übrigens der Wackelkontakt wieder da.

Zitat:
erst einmal das Messignal (mehrere „Volts“ca.2…5 ) über einen Trenn-Kondensator (1nF…2,2nF) an der Pentoden-Anode der EBF89 (pin1 FV oder pin3 FIII) einzuspeisen
Ich habe das AM-Signal mit 5Vss auf den Anodenanschluß der rausgezogenen EBF89 gegeben; das Radio ist eingeschaltet und R68 (22 MOhm) ist an einer Seite abgelötet. Spannung an d ist jetzt -530mV. Ohne AM-Signal sind es -100 mV. Der Strom durch R14 (470 kOhm) zieht die Richtspannung etwas ins Negative.

Zitat:
Die Geschichte mit dem Messkopf hättest du dir in dem konkreten Fall sparen können, da du am Punkt „d“ die Richtspannung messen kannst
Ich wollte das Übersetzungsverhältnis Richtspannung zu Wechselspannung am FIII-Eingang bestimmen, für den OK- und den Nicht-OK-Zustand. Aber das klappt ja mit der direkten Einspeisung, die Du vorgeschlagen hast, viel besser.

So, seit einer halben Stunde liegen jetzt die -530 mV an. Das Laden und Entladen des 100-pF-Kondensators durch Berühren unterschiedlicher Leitungen ficht die Spannung bis jetzt nicht an.
Ich warte, warte noch ein Weilchen.

Gruß, Frank

Nachtrag vom 20.06.18
Auch nach vielen "Provokationen" gelang es mir gestern und heute abend nicht, den Empfang wieder unempfindlich zu machen. (Einmal war die Spannung an d nach dem Einschalten des Gerätes betragsmäßig wesentlich niedriger als sie sein sollte. Ein anderes Mal schwankte sie zwischen 0V und -500 mV. Beide Male stellten sich die -530 mV wieder ein, nachdem ich an einer Krokodilklemme gewackelt hatte; es war wohl nur ein Meßproblem.)
Morgen untersuche ich die Fassung.

_________________
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