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Dampfradioforum • Thema anzeigen - FBAS Signal einspeisen Nur-HF Fernseher

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BeitragVerfasst: Mo Apr 15, 2019 9:48 
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Hallo zusammen,

ich habe letzte Woche einen kleinen Telefunken PAL-Color V3210 geschenkt bekommen, der leider über den HF-Eingang ein recht verrauschtes Bild bringt.
Also hatte ich die Idee, den Fernseher so zu modifizieren, daß man direkt ein R G B Signal einspeisen kann.
Der PAL Decoder hat den IC TDA 3562A auf Pin 12, 14, 16 kann direkt ein RGB Signal zugeführt werden, auf Pin 7 wird die Blanking Schaltspannung von 3V zugeführt. Soweit so gut und funktioniert auch, wenn am HF Eingang ein FBAS Signal zur Synchronisation anliegt.
Jetzt ist es natürlich unpraktisch, immer einen HF-Modulator noch zusätzlich am Antenneneingang hängen zu haben, was liegt also näher, als das FBAS Signal direkt einzuspeisen. Eigentlich hätte ich erwartet, es würde funktionieren, wenn ich das Signal auf Pin 8 des ICs gebe, das ist der Eingag für Y (Luminanz), also eigentlich nur BAS. Tut es aber nicht. Einen Pin für FBAS in diesem Sinne gibt es nicht, Chrominanz ist separat auf Pin 4. Es kommt zwar irgendein Signal an, flimmert aber nur, hat also überhaupt keine Synchronisation.
Und ich konnte beim besten Willen nicht herausfinden, wo man es sonst zuführen soll.

Nach 5 Stunden und einem kaputten Receiver später habe ich es dann aufgegeben.
Weiß jemand wenigsten ungefähr, wo ich mit meinem SYNC Signal hin muß oder ist das prinzipiell einfach nicht möglich?

Danke und Gruß
Julian

Dateianhang:
Dateikommentar: Der Fernseher
0.jpg
0.jpg [ 47.97 KiB | 1269-mal betrachtet ]


Dateianhang:
Dateikommentar: PAL-Decoder Modul
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Dateianhang:
schaltplan 2.jpg
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Grüße
Julian

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BeitragVerfasst: Mo Apr 15, 2019 18:04 
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Hallo,

das ist interessant mit diesem Decoder-IC, aber weiter links im Plan muß es eine Splittung des Y- und C-Signals aus dem composite-Signal vom Empfangsteil geben, denn am Videodemodulator entsteht immer zunächst das composite-Signal (FBAS), das dann in Y- und C-Signal aufgesplittet wird.
Und genau dort wo das FBAS Signal ist, muß auch das externe FBAS-SIgnal eingespeist werden. Der Fernseher ist aus den späten 70-ern...Anfang 80-er (?), vielleicht gibt es schon eine vorbereitete Möglichkeit für den sog. AV-Eingang.

Ansonsten ist es auch kein Problem, das mit einem mechanischen (oder elektronischen, gibts ICs für..) Umschalter selbst nachzurüsten. SHER WICHTIG dabei ist, daß das Fernsehgerät über eine ordentliche Netztrennung verfügt, falls nicht, würde ich nur über die Antennenbuchse gehen, hier ist das Nachrüsten zu gefährlich.
Man muß beachten, daß der geräte-interne Videopegel sehr oft ca 3Vss beträgt, bei externen AV-Quellen (SCART, ...) aber 1Vss genormt sind, d.h. man braucht in vielen Fällen noch einen kleinen Videoverstärker, um auf die 3Vss zu kommen, ansonsten gibts Probleme mit der Synchronisation und zu wenig Kontrast. Das läßt sich mit einer kleinen Basis-Schaltung (Transistor) ganz einfach lösen (siehe z.B. AV-Modul oder Peri-Leiterplatte für 4000-er RFT-Fernseher..) oder besagte Video-Umschalt-IC haben die Verstärkung schon mit an Bord.

Gruß Ingo


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BeitragVerfasst: Mo Apr 15, 2019 20:02 
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Moin!
Telefunken 415.
Das waren tolle Geräte.
Manche Ausführungen hatten sogar eine Scartbuchse.
Wenn ich den Schaltplan richtig lese, ist auf der Grundplatte eine Brücke, die aufgetrennt wird, wenn ein Videosignal eingespeist werden soll.
Die Leitung zu Pin 8 des abgebildeten Moduls (nicht ICs).
Im Schaltbild vom 415A2 (bei Elektrotanya) findest du die Telefunkenlösung.
Achja, Netztrennung ist vorhanden.
Gruß Gerrit


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BeitragVerfasst: Mo Apr 15, 2019 20:43 
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Hallo und danke schon mal.
Hab noch mal paar Stunden herumgedoktert aber bin keinen Schritt weiter. Ich bin wohl zu doof dazu.
Wenn ich das Videosignal an die (Spule?) anlege, kann man ein S/W Bild erahnen, das aber nicht stabil ist. Von da aus ist es auch nicht mehr weit zum Pin 8 Luminanz.
Leider ist der Schaltplan nur aus dem Internet und ist genau da abgeschnitten, wo es interessant wäre.
Ach ja, vorbereitet war das Chassis in der Tat für Scart, die Lötstellen sind schon vorhanden.
Habe mal versucht die Videoleitung nachzuverfolgen, die Spur verliert sich aber dann in einem Dickicht aus unbestückten ICs und Transistoren, welche da auch immer rein sollten.
Jedenfalls hätte bei einem Chassis mit Scart eine Aufbereitung stattgefunden und das Signal wäre mitnichten gleich in die Videoeinheit geführt worden.
Von welcher Brücke redest du genau, was muß ich auftrennen? Wo finde ich den Schaltplan? Gern auch per PN.

Was mich auch stutzig macht, ich finde keinen 5,5Mhz Oszillator, ich hab ehrlich keinen Plan wo hier überhaupt die HF Demodulation stattfindet.

Dateianhang:
8CF20039-2150-4806-A6C6-92110403BACE.jpeg
8CF20039-2150-4806-A6C6-92110403BACE.jpeg [ 42.23 KiB | 1183-mal betrachtet ]


Hier jedenfalls diese Spule oder was auch immer das ist

Dateianhang:
C91D02F4-F8F4-4376-866E-931BAAD48BF8.jpeg
C91D02F4-F8F4-4376-866E-931BAAD48BF8.jpeg [ 83.29 KiB | 1183-mal betrachtet ]


Und das ist das Bild was dabei raus kommt, hier kann man mit müh und Not das Menü des DVD Spielers erkennen (es schaut in echt nicht mal so gut aus) Ist das vielleicht die Folge der zu geringen Spannung?

Hier hat sich wohl schon mal ein Bastler an der RGB Modifikation einen Nur-HF Gerätes versucht und ist genau wie ich daran gescheitert, ein FBAS Signal direkt einzuspeisen. Aber mit RGB direkt an der Kathode, uff...

https://m.imgur.com/r/crtgaming/K2711vB

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Julian

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BeitragVerfasst: Mo Apr 15, 2019 21:09 
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Hallo,

so einfach gehts nicht. Das Videosignal ist ein niederohmiges HF-Signal, wobei bei Fortleitung Quelle und Senke möglichst gut angepaßt sein sollten. Wenn Du jetzt von außen drangehst, kommt es bei Dir wahrscheinlich zu falschen Pegeln... Das geht nicht so einfach, wie viell. von hochohmigeren Audio-Signalen gewohnt. 5 Mhz ist aber schon Kurzwelle, also Gleichspannung bis Kurzwelle, das ist ne andere Hausnummer...

...Nimm Dir den Schaltplan und schau, wo das FBAS-Signal aus dem Empfangsteil kommt. Am Ausgang des ZF-Verstärkers gehts oft auf einen Impedanzwandlertransistor, von dem aus verschiedene Stufen (Module) mit dem FBAS-Signal versorgt werden. DORT mußt Du das externe Signal einspeisen.

(Wenn Du es an der Y-Verzögerungsleitung einspeist, sieht das Synchronisiermodul kein Videosignal
mehr, das Bild kann also selbst dann nicht synchronisieren, wenn der Pegel an der VZL stimmen sollte)

Schritt 1) Zuleitung ZF-Verstärker (FBAS-Ausgang) vom Videoimpedanzwandler lösen,
Eventuell mußt Du jetzt einen Basis-Vorwiderstand von +12V zur Basis dieses Transistors legen (s. Plan).
Dann über einen Elko 50...100µF das externe FBAS-Signal an die Stelle einspeisen, wo vorher das ZF-Modul das FBAS-Signal geliefert hatte, Polarität des Signals im Schaltplan vergleichen, sonst negatives Bild und keine Synchro. Kann sein, daß das Signalkabel niederohmig abgeschlossen werden muß, 75 Ohm, kann aber etwas höher sein (100Ohm), weil die Impedanzwandlerstufe auch etwas Eingangswiderstand hat (eigentlich sehr hoch, bei HF aber nicht unbedingt...). Exaktere Anpassung ist nur bei großen Kabellängen nötig.

Ergebnis ist nun eventuell: flaues aber korrektes Bild mit labiler Synchronisation. Wenn gutes Bild mit stabiler Synchro, kann man damit erstmal arbeiten, ansonsten:

Schritt 2) Videoverstärker bauen oder nach Plan...Vorgabe in der Serviceanleitung nachbestücken (AV-Nachrüstung), besagte Transistorschaltung (Basisschaltung wegen der 5Mhz und niederohmigen Quelle am besten geeignet, siehe mein erstes Posting, oder Video-IC TEA2014, der das Signal mit Faktor 2 verstärkt, das reicht in den meisten Fällen, da am SCART oder 1Vss genormten Video-Signalquelle meist etwas mehr rauskommt, ggf kann man den Abschlußwiderstand von 75 Ohm etwas größer machen, das macht nichts bei kurzen Verbindungen.

Mit dieser Vorgehensweise müßtest Du zum Ziel kommen.

Laß Dir gesagt sein, daß ich so wie Du auch oft dachte "einfach anstöpseln und geht". Beim Videosignal baut man sich damit selbst Fallen, dieses Signal will sorgfältig verarbeitet werden, bevor da ein gutes Bild kömmt. Hab mir viel Zeitaufwand und Ärger eingehandelt, es nicht zu befolgen. Ein 5MHz-Oszi ist auch von Vorteil, damit kannst Du Dir anschauen, was Du mit dem Signal anstellst, wenn Du es einfach irgendwo einspeist.
Ich hab auch festgestellt, daß billige SCART-Kabel das FBAS zu sehr dämpfen (kann trotzdem gutgehen, wenn die Quelle ordentlich "75-Ohm-Power" hat, nimm am Besten eine Videosignalleitung mit Cinch-Steckern/Buchsen, wobei die gelben Stecker für das FBAS mit dickerem Koaxkabel (75 Ohm, PE-Isolierung) versehen sind. Ich geh von SCART-Buchse Videorecorder meistens über Scart-Cinch-Adapter auf die besagte Cinch-Leitung (Einspeisung Testbild auf HF-Modulator für meine TV-Experimente).

Gruß Ingo

TEA2014, als Umschalt-IC und Videoverstärker sehr gut zu verwenden:
https://pdf1.alldatasheet.com/datasheet ... A2014.html


Zuletzt geändert von ELEK am Mo Apr 15, 2019 22:02, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mo Apr 15, 2019 21:11 
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Komplette Schaltpläne gibt es hier:
Chassis 415: https://elektrotanya.com/telefunken_415 ... nload.html
Chassis 415A2, 415B1: https://elektrotanya.com/telefunken_cha ... nload.html

Es stimmt schon, einfach nur Anstöpseln geht nicht. Aber bei einem Gerät, bei dem ein FBAS-Eingang vorgesehen ist (wenn auch in diesem Fall in einer anderen Gerätevariante), ist die Nachrüstung eines solchen Anschlusses im Allgemeinen nicht besonders aufwendig.

Wahrscheinlich zeigt der Vergleich dieser Pläne, wo ein FBAS-Signal einzuspeisen ist und welche Teile dafür zusätzlich vorhanden sind. In der Hauptsache werden es Umschalter sein, auf die man verzichten kann, wenn man den Fernseher nur mit diesem eingespeisten Signal betreiben will. Ein paar Bauteile werden zur Impedanzanpassung und evtl. zur Pegelanpassung dienen.

Was für einen 5,5 MHz-Oszillator suchst Du, wozu sollte dieser dienen? 5,5 MHz ist die Ton-ZF. Diese ist in dem empfangenen Signal enthalten und wird im Fernseher in ganz ähnlicher Weise verarbeitet wie die 10,7 MHz-ZF für den UKW-Empfang in Radios. In denen gibt es auch keinen 10,7 MHz-Oszillator. Oder habe ich diese Frage falsch verstanden?

Lutz


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BeitragVerfasst: Mo Apr 15, 2019 22:42 
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Oh mein Gott Wahnsinn, der Schaltplan für das Chassis 415 war meine Rettung, es geht!
Am Chassis mußte nur die Drahtbrücke zum Emitter des T452 getrennt werden, schon war das FBAS da, jetzt sogar über meine Spule auf der Videoeinheit, aber auch auf Pin 2 am Chassis geht es.
Gleich mal ein RGB Signal angeschlossen, einfach traumhaft, knackig scharf.
Vielen vielen Dank, ich werde dann noch etwas zur finalen Lösung schreiben, sobald ich meine Cinch Buchsen eingebaut habe.
Evtl noch einen Schalter, um die HF wieder scharf zu schalten.

Dateianhang:
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Dateianhang:
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Julian

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BeitragVerfasst: Di Apr 16, 2019 17:38 
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Hallo,

Julian, super der Erfolg, aber Du machst natürlich nicht, was man Dir sagt .... SPASS, das ist ein freies Land.

Erstmal sieht der Impedanzwandler genauso aus wie vermutet, der belastete vor dem Abtrennen mit seinem sehr niedrigen Innenwiderstand Deine externe Quelle, jetzt hast Du ihn abgetrennt und damit hast Du nun rel. guten Pegel und Dein gutes Ergebnis. Aber natürlich kannst Du es so machen und auch lassen.

Ich gebe nur zu bedenken, daß nun Deine Signal-Quelle rel. stark belastet wird, das FBAS wird ja niederohmig an mehreren Stellen gebraucht. Das kann bei Änderung der Quelle (Du willst ja Cinch-Buchsen nachrüsten) zu Problemen führen.
Es ist nicht gut, ein Videosignal, das über eine 75-Ohm-Leitung ankommt, einfach auf diese FBAS-Signalschiene zu geben, aus besagten Anpassungsgründen (Pegel siehe Oszillogramm in Deinem Plan-Ausschnitt 2,9Vss (es kommen 1Vss + bissel mehr) und auch Innenwiderstand=Belastungswiderstand).
Besser wäre es, wie vorgeschlagen, das Signal über Elko an der Basis des Transistors T452 einzuspeisen mit Abschlußwiderstand, wie gesagt, Du brauchst dann noch einen Widerstand von +12V zur Basis (einige kOhm, probieren, nicht kleiner als 3,3kOhm, sonst wird der Basisstrom zu groß)...

Aber cool erstmal das es geht.

Gruß Ingo


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BeitragVerfasst: Di Apr 16, 2019 17:47 
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Na bitte!

Falls das FBAS-Signal mehr oder weniger direkt auf einen IC-Eingang geführt wird, würde ich noch einen Überspannungsschutz (5V-Zenerdiode mit Vorwiderstand o.ä.) vorsehen. Sonst kann es im täglichen Gebrauch passieren, dass der IC-Eingang durch Überspannung zerstört wird. Diese kommt dabei nicht aus dem Signal selbst, sondern aus unterschiedlichen Massepotentialen der zu verbindenden Geräte. Wenn diese mit Schaltnetzteilen ausgestattet und/oder mit verschiedenen Erdpotentialen (Schutzleiter, Antenne/Kabelanschluss) verbunden sind, kommt es leicht zu einer Potentialdifferenz, die den IC-Eingang überfordern kann. Nicht alle Steckverbinder verbinden zuverlässig den Massekontakt, bevor der Signalleiter Kontakt gibt. Bei Cinchsteckern zum Beispiel wird idiotischerweise zuerst der Signalleiter verbunden, was besonders in Audiogeräten viele ICs das Leben gekostet hat.

Lutz


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BeitragVerfasst: Di Apr 16, 2019 23:18 
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So, habe heute die Büchsen eingebaut, da wo bereits eine Platte für Scart vorgesehen ist.
Die Anordung ist jetzt wie folgt:
Audio (Mono); Blanking; Rot; Grün; Blau; SYNC
Unten noch ein Schalter, der die HF wieder in Betrieb setzt.

Aus dem abgerauchten Receiver habe ich einen Adapter für Scart auf die Cinch Stecker gebaut, so ist er doch noch zu etwas nutze.
War ein cooles Projekt, was so wahrscheinlich noch nicht oft gemacht wurde :)

Dateianhang:
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