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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Telefunken Jubilate 55 Kondensatoren

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 Betreff des Beitrags: Telefunken Jubilate 55 Kondensatoren
BeitragVerfasst: Mi Nov 24, 2021 16:23 
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Registriert: So Mai 03, 2020 22:33
Beiträge: 53
Kenntnisstand: Grundkenntnisse (ohmische Gesetz etc.)
Hallo,

ich habe ein altes Telefunken Jubilate 55 mit Uhrwerk geschenkt bekommen und möchte nun die notwendigen Kondensatoren etc. austauschen. Leider bin ich mir nicht sicher, ob ich alle schadhaften identifiziert habe. Könntet ihr mal bitte drüberschauen?

Rot = kodensator
Grün = elko
Muss das blau eingekreiste Teil ausgetauscht werden?
Viele Grüße und vielen Dank
Marcel


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_________________
Gruß
Marcel
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BeitragVerfasst: Mi Nov 24, 2021 18:23 
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Registriert: Do Feb 19, 2009 14:49
Beiträge: 404
Wohnort: Sachsen/Region Leipzig
Hallo Marcel,

die rot eingekreisten Kondensatoren würde ich alle tauschen, da Papierausführungen.
Das blau gekennzeichnete Bauteil scheint der Selengleichrichter zu sein. Wenn er nicht mehr die im Schaltplan angegebene Spannung liefert und im Betrieb warm wird, sollte er ersetzt werden. Da verwendet man Si-Dioden mit einem Vorwiderstand, um wieder auf die im Schaltplan angegebene Anodenspannung zukommen. Hier muss man etwas probieren.
Der Elko auf dem letzten Bild ist offensichtlich defekt (ausgelaufen) und muss auch getauscht werden.

Beste Grüße
Jürgen


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BeitragVerfasst: Do Nov 25, 2021 9:04 
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Registriert: Di Feb 23, 2021 20:28
Beiträge: 98
Kenntnisstand: Einsteiger ohne Kenntnisse
Moin Moin !
Die Rot eingekreisten Kondensatoren alle Raus und auch der Becher Kondensatoren muss raus gegen zwei Radial Elkos ersätzen dann mit vorschalt Lampe und Trenntrafo in Betrieb nehmen dann alle Spannungen Prüfen laut Plan
Kommt dann nicht die volle Spannung am Gleichrichter an
Diesen dann durch einen Brückengleichrichter Tauschen
Gegebenenfalls Spannung mit einem Hochlast Widerstand ca 120 bis 180 Ohm 3-10 Watt sollten Reichen
Musst du ausrechnen.
Grüße Olaf.


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BeitragVerfasst: Do Nov 25, 2021 10:14 
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Registriert: So Mai 03, 2020 22:33
Beiträge: 53
Kenntnisstand: Grundkenntnisse (ohmische Gesetz etc.)
Danke für die Antworten.
Müssen die Grün eingekreisten Elkos nicht raus?

_________________
Gruß
Marcel


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BeitragVerfasst: Do Nov 25, 2021 10:27 
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Registriert: Di Feb 23, 2021 20:28
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Moin
Mess die Kapazität der Elkos wenn die noch gut sind dann
Kannst du sie lassen .
Aber das musst du selber entscheiden wenn dir wohler ist dann tausche sie .
Ansonsten hast du erst einmal eine To Do Liste.
Ach Anoden Spannungen und auch Kathodenspannung.
Mal Messen auch die Kathodenwiderstände ob die noch Wertigkeit haben. Also nicht Hochohmig sind.
Grüße Olaf


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BeitragVerfasst: Do Nov 25, 2021 15:36 
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Hallo in die Runde,
an Elkos ist nicht nur die Kapazität eine der Prüfwerten Größe, sondern auch der Leckstrom, den intakte Elkos aufweisen, dieser liegt, abhängig von der Kapazität, zwischen 0,5 und knappen 2 mA. Keine Leckstrom oder ein zu wenig davon besagt das dieser ausgetrocknet ist, bei einem Leckstrom über 2mA und und weiter ansteigend, dann ist das ein klarer Auswechsel Grund, weil dieser mit der Zeit heiß wird und die Gefahr des Aufplatzens und damit starker Verschmutzung, groß ist.

_________________
M.f.G.
harry

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- Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen.
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BeitragVerfasst: Fr Nov 26, 2021 8:44 
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Registriert: Sa Feb 26, 2011 20:44
Beiträge: 2305
Wohnort: NRW
Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
Moin,

Das was Harry beschrieben hat trifft bei dem Radio oben insbesondere auf den Becherelko zu. Wie man gut sieht hat er schon sein Innerstes über sich ergeben (-;.
Dieser ist direkt an der vollen Betriebsspannung angeschlossen. Hier steht genug Strom und Spannung zur Verfügung um einen Becherelko, der vorgeschädigt ist ordentlich einzuheizen. Der Leckstrom sorgt dafür, das sich dieser Bescherelko weiter aufwärmt und der Leckstrom weiter ansteigt. Das Endergebnis siehst du oben - das Sicherheitsventil öffnet und lässt den Druck aus dem Becher bevor der Elko zerplatzt. Bis dahin werden Gleichrichter und Trafo überlastet, was die auch beschädigen kann (insbesondere bei mit Alupapier geflickten Feinsicherungen).
Ob die grün eingekreisten Elkos sich auch so effektvoll verabschieden hängt davon ab, wo sie in der Schaltung eingebaut sind. Wenn du die beiden im Schaltplan markierst und hier einstellst kann man mal gucken.

Gruß
Oliver

_________________
Nette Grüsse aus dem Ruhrgebiet.

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BeitragVerfasst: So Nov 28, 2021 14:50 
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Registriert: Di Apr 02, 2019 11:22
Beiträge: 115
Kenntnisstand: Sehr gute Kenntnisse (Hobby)
Ich habe jetzt mal via http://www.nvhr.nl/gfgf/schema.asp?Merk ... mitted=yes nach einem Schaltbild geschaut, hoffe, daß Jubilate mit Uhr - auch wenn es von 1953 ist - ok ist. Das wäre dann ein Trafo nur für die Heizung und die Spannung "a la Allstrom" vom Netz direkt.

Der Gleichrichter ist lt. Fotot ...220C50L vermutlich (E)220C50L und dürfte hinüber sein (so wie der Elko aussieht). Der Austausch ist unkritisch, lediglich der niedrigere Innenwiderstand von (Si-)Dioden sollte wie bereits geschrieben per R ersetzt werden. Bei unserer Netzspannung ist der Elko lt. Aufschrift mit 350/385V grenzwertig - muß/sollte mit 450/....V ausgetauscht werden.

Bei den C's würde ich als allererstes wegen der Ursache - nach bereinigtem Netzteil (noch nichts weiter ausgetauscht) - bei gezogener NF-Endröhre (EL41) deren G1 Spannung am Sockel messen. Der 0,01µF C von der EABC80 zum G1 via R 100k darf am G1-Sockel dann keine Spannung anzeigen. Wenn der hochohmig geworden ist liegen +xxV an G1, damit übersteuert die EL41, der Gleichrichter mit 50mA geht durch und dann der Elko. Das wäre ein klassischer Fehler und mit dieser simplen Methode als Hochspannungstest des C abgehakt. Mit LRC-Messungen kriegt man das nicht vernünftig raus, evtl wird nur eine andere Kapazität angezeigt.

Ansonsten muß der Anoden-C der EL41 5000pF am Ausgangsübertrager evtl. raus, sowie alle Koppel-C's und C's an Anoden-/G2-Spannung prüfen/austauschen. Beim Ersatz mit Si-Dioden eine Bitte als Funkamateur: ein spannungsfester C mit ~5nF parallel zur Diode (jeder, falls 4 in Brücke) verhindert Störungen bis in den KW-Bereich.

Ich würde den Test mit gezogener EL41 als allererstes machen, wenn das Netztteil wieder funktioniert (einfach um evtl. die Ursache zu kennen). Außerdem ..... Trenntrafo benutzen. Ausgebaute C's habe ich meistens später mit voller Spannung (um 350V=) auf Reststrom getestet und mit LCR-Messungen verglichen (Neugierde, Rondo 55 Aktion, posting.php?mode=quote&f=2&p=264971)

Grüße Peter


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