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 Betreff des Beitrags: Hilfe zu Greencones
BeitragVerfasst: Di Mai 31, 2022 22:13 
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Ich bin zu zwei Saba Greencones 19-200, 5898 und den Saba Hochtönern 1670DU15 gekommen.
Ich möchte so wie es früher üblich war mit einem einzigen Kondensator trennen. Um nicht auf 2 Ohm zu kommen und damit meinen kleinen Röhrenverstärker zu zerstören suche Ich den Anschlussplan bzw. wie waren die Hochtöner mit dem TMT verbunden. Kann mir jemand eine kleine Skizze schicken?
Danke das wäre lieb Markus


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 Betreff des Beitrags: Re: Hilfe zu Greencones
BeitragVerfasst: Mi Jun 01, 2022 15:04 
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Hallo Markus,

das Einstellen von Skizzen ist hier seit einiger Zeit etwas, ich nenne es einfach, unkomfortabel. Du findest aber in der GFGF Schaltbildsammlung unter Saba Freudenstadt8 eine gute Darstellung, wie die 'Greencones' in der Praxis verdahtet wurden: Die beiden Breitband-LS sind dort parallel geschaltet, ebenso die beiden Hochtöner; sie bekommen ihr Signal über einen 10µF (Tonfrequenzelko) zugeführt und werden bei Sprache abgeschaltet, was bei normalem (externen) Betrieb nicht notwendig ist. Durch die Parallelschaltung hat die LS-Kombination einen nominellen Scheinwiderstand von ca. 2,5 Ohm.

Deinen kleinen Verstärker kannst du mit zu niederohmiger Belastung eher nicht killen, er gibt einfach nur weniger Leistung ab. Hingegen sollte man die Hochtöner nicht ohne vorgeschalteten Kondensator betreiben, weil sie sonst schnell von den hohen 'Bassamplituden' überlastet werden und auf diese Weise in kurzer Zeit ihr Leben aushauchen könnten.

_________________
...und glüht auch die Anode rot, ist die Röhre noch nicht tot.

Mit freundlichen Grüßen, Peter R.


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 Betreff des Beitrags: Re: Hilfe zu Greencones
BeitragVerfasst: So Jun 12, 2022 10:49 
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Danke dir recht herzlich dafür.!


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 Betreff des Beitrags: Re: Hilfe zu Greencones
BeitragVerfasst: Fr Jun 24, 2022 18:42 
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Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
Moin,
die üblichste Konfiguration wird wohl sein, den Hochtöner parallel an den Tieftöner anzuschließen, jedoch in der Plusleitung des Hochtöners kommt noch der Kondensator (Hochpassfilter) in Reihe zum HT.
Allzu viel andere Möglichkeiten mit einem simplen Kondensator als "Frequenzweiche" gibt es da auch nicht.

Die Impedanz im leistungshungrigen tiefen Frequenzbereich wird damit kaum bis gar nicht beeinflusst, da der Kondensator erst bei hohen Frequenzen niederohmig wird.
Und andersrum steigt die Impedanz mit der Frequenz bei einer jeden Spule.
Bei einem Tieftöner aber schon sehr viel früher als bei Hochtöner, liegt an der großen und kleinen Schwingspule (Induktivität) und somit wird der Tieftöner bei hohen Frequenzen immer hochohmiger.
Es wird also die Energie praktisch brüderlich geteilt, je nachdem welche Frequenz gerade anliegt.
Somit ist diese Konfiguration auch eine vernachlässigbare Zusatzlast für den Verstärker.

Würde ich also einfach so umsetzen und fertig.
Die Wahl der Kapazität des Elkos entscheidet die Übernahmefrequenz des Hochtöners.
Ich glaube für die Isophon HM10 wurden 4uF empfohlen.
Je größer die Kapazität, desto früher legt der Hochtöner also los.
Allerdings wird bei dieser simplen Frequenzweiche der Übergang sehr lang und schleichend sein.
Aber es handelt sich ja um Röhrentechnik und alte Saba Lautsprecher, nicht um 10.000€ audiophile HiFi Anlagen :)

Darauf achten, dass bipolare (nicht gepolte) Elkos verwendet werden!

Liebe Grüße,
Patrick

_________________
Freundliche Grüße,
Patrick


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