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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Fragen Grundig - RVF M1 Röhrenprüfgerät

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BeitragVerfasst: Mi Aug 17, 2022 15:51 
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Hallo,

Als Niederländischer Sammler habe ich mich in diesem Forum registriert, weil mir hier vielleicht jemand weiterhelfen kann. Ich besitze ein Grundig M1 Röhrenprüfgerät und bin dabei das im Betrieb zu stellen. Auf der Website des Radiomuseums ist ein Schaltplan vorhanden, der jedoch im Vergleich zu dem, was tatsächlich im Apparat enthalten ist, sicherlich nicht vollständig ist. Die Individuelle Teilen im Gerät funktionieren, aber es wurden in der Vergangenheit auch zusätzliche Widerstände hineingebastelt, und ich weiß nicht warum. Hat jemand einen kompletten Schaltplan mit auch die Spannungen / Strom werte den ich erwarten kann.
Gleiches gilt für die Bedienungsanleitung, es gibt ein paar Seiten im Internet, aber kein komplettes Set. Hat Jemanden ein Komplettes Exemplar, darf auch eine Papier- oder digitaler Kopie sein.
Herzlichen Dank
M fr gr
Joost


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BeitragVerfasst: Mi Aug 17, 2022 18:56 
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Hallo Joost!

Ein originales M1 habe ich nicht. Was ich habe ist ein nachgebautes Gerät mit originalen Bauteilen.

Bild

Ich vermute das diese Teile aus aus einer defekten Ruine zu Hause in ein selbst gebautes Gehäuse zusammengebaut wurde. Dazu zählen Schalter, Trafo, Potis etc. Die Messinstrumente sind zB. nicht original, ebenso das Gehäuse. Im Laufe der Jahre wurden da bestimmt einige Änderungen vorgenommen (Noval- + Picofassung etc). Als Gleichrichter ist bei mir eine EZ12 verbaut mit einigen zusätzlichen Wicklungen auf dem Trafo.

Mit dabei ist ein selbst gemalter Plan, der wohl mit meinem Gerät übereinstimmt, aber ob er auch dem Original entspricht ... :Schulterzuck: ? Denke mal dieses Stück Papier ist mindestens 60 Jahre alt.
Bedienungsanleitung habe ich auch nur was im Netz zu erfahren ist (Rm.org) oder was man mal bei Ebay gesehen hat.
Aber ganz ehrlich, gebraucht habe ich eine Anleitung noch nie.
Benutzen zur Röhrenprüfung tue ich das M1 eigentlich nicht. Ich habe festgestellt, daß man mit den Gerät wunderbar Röhren regenerieren kann, wenn es nicht gerade sehr stromintensive Vorgänge sind.

Ich habe das Gerät inzwischen etwa 15 Jahre und bisher, bis auf ein defektes Messinstrument (meine Schuld) keine Ausfälle gehabt.

paulchen


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BeitragVerfasst: Do Aug 18, 2022 7:35 
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Paulchen,

Danke für die Reaktion, hoffentlich funktioniert das Original in einiger Zeit genauso gut wie Ihrem Nachbau. Die Dokumentation soll noch offene Fragen ausfüllen. Gut zu wissen das Regenerieren auch möglich ist, ich habe einige XU201A's wo das Vielleicht nötig ist.

Ich habe noch einen 4Z12 Gleichrichter, und bekommer 300 V daraus wirdt aber heiz ebenso wie die 6K Ug1 einstellung. Habe aber noch keine Ersatzexemplar gefunden.
Ich sehe auf dem Foto unten links einen Stecker Verbindung, 50 oder 10 Volt glaube ich. Auf dem Originalgerät sind das diese Buchse, glaube ich, rechts oben neben den Voltmeter. Wenn ich das im Gerät bemesse, wenn ich es verbinde, verbinde ich die + Seite des Ua (R2) und die Ug3 (R1) miteinander (jeder 20 Kohm), die vom Glühtrafo auf dem Dioden teil kommt. Es gibt keine Schalteroption auf dem Schaltplan zwischen die beide? Zusätzlich hat man gerade dort 275 K in 4 serielle Widerstanden hineingebastelt, es sieht so aus um die spannung zu senken, bij Ua1 hat man zusatslich 50K 1 W hineingeschalted.

Ein wichtiger Punkt ist, was ist der Messbereich des Amperemeters? Dieser ist ohne Marke, aber mit 2 Skalen. Die fünf Vorwiderstände sind intakt, ich traue dem Messgerät nicht ganz.

Gr

Joost


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BeitragVerfasst: Do Aug 18, 2022 14:58 
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Registriert: Do Nov 13, 2008 7:16
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Wie gesagt, wenn die Netztröhre nicht mehr so will wie sie soll, kann man zur Not die Heizung mit ein paar Windungen erhöhen und mit 6,3V heizen. Bei mir funktioniert eine EZ12 sehr gut.

Dieser Buchsen 50V + 10V beziehen sich bei mir auf die Umschaltung von G1.
Ich habe versucht den Plan hier an der Stelle einigermaßen sichtbar zu machen. Das Original ist inzwischen so verblasst, das es selbst so schwierig ist alles ordentlich zu lesen.
Bild


Zitat:
Ein wichtiger Punkt ist, was ist der Messbereich des Amperemeters?

Auf meinem Bild das linke Meßgerät ist das ersetzte Voltmeter, welches bei mir mal defekt war. Da ich keines mehr bekommen habe was ich 1:1 auswechseln konnte, habe ich ein 100mA Meter genommen das ich mit Shunt Widerständen dazu gebracht habe mir die Ua anzuzeigen.
Das Miliampermeter auf der rechten Seite hat einen Endausschlag von 15mA. Was das Messwerk selber für einen Endausschlag hat weiß ich nicht.

Wenn Du dem nicht traust kannst Du ja mal eine Vergleichsmessung mit einem externen, analogen Messgerät machen welches an Stelle des originalen Messwerks angeschlossen wird.

Ich will hoffen das ich erstmal etwas helfen konnte.

paulchen


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BeitragVerfasst: Fr Aug 19, 2022 12:05 
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Paulchen,
Vielen Dank für die Informationen, unten ist ein Bild, wie es jetzt aussieht. Es macht die Eindruck, als wollte man dasselbe erreichen, aber es hat nicht ganz geklappt. Wenn ich mir den Schaltplan skizziert habe, bringe ich das erst wieder in seinen ursprünglichen Zustand und prüfe dann zuerst mit einstellbaren Widerständen, welche Spannungen ich wann bekomme.

Dateianhang:
M1-10.jpg
M1-10.jpg [ 151.98 KiB | 1736-mal betrachtet ]

M fr. GR

Joost


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