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 Betreff des Beitrags: Kontaktfehler GU50
BeitragVerfasst: Mi Sep 21, 2022 19:09 
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Hallo,

Hat jemand eine Idee wie ich am besten die Oxidschicht von den Stiften russischer GU50 entfernen kann? Die Stifte sind komplett grau angelaufen und nicht leitfähig. (Mir ist in der Vergangenheit schon einmal eine Röhre in meinem Verstärker durchgegangen, wegen fehlenden Kontakt zum g1). Glasfaserpinsel habe ich schon versucht, bringt leider nichts. Wenn man vorsichtig mit einer Schraubenzieherklinge herumkratzt, kommt ein glänzendes Metall zum Vorschein. Mit einem feinen Schmirgelpapier habe ich mich noch nicht getraut, da mir nicht bekannt ist ob die Pins mit irgendeinem Kontaktmaterial beschichtet sind. Kennt jemand dieses Problem oder hat einen Tipp?

Danke,

Grüße Martin


Zuletzt geändert von martin87 am Mo Sep 26, 2022 19:42, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kontaktfehler GU50
BeitragVerfasst: Mi Sep 21, 2022 23:05 
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Hallo Martin,
da bisher keiner geantwortet hat: Es bleibt wohl nichts anderes übrig, um diese Röhre weiter verwenden zu können, die Kontaktstifte mittels Schraubenzieher oder Sandpapier wieder glänzend metallisch zu polieren. Wenn einmal eine Veredlung auf dem metallischen Basismaterial gewesen sein sollte, ist sie offenbar hinüber und hat wohl auch nicht viel getaugt. Ich kenne jedenfalls keine gut machbare Methode, Metalloxid an Röhrenstiften wieder in das ursprüngliche Metall zu überführen.

Gruß
Georg

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 Betreff des Beitrags: Re: Kontaktfehler GU50
BeitragVerfasst: Do Sep 22, 2022 9:38 
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Hallo Georg,

Danke für deine Antwort. Dann wird mir wohl nichts über bleiben, die Kontaktstifte mit feinen Schmirgelpapier zu reinigen. Vielleicht versuche ich noch die Oxidschicht mit Kontakt 60 zu entfernen.

Grüße Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: Kontaktfehler GU50
BeitragVerfasst: Do Sep 22, 2022 10:34 
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Hallo Martin!
Versuche es Mal mit WD40
Oder Kontakt 40 das reinigt deine Kontakte.
Bei WD 40 die Stifte über Nacht darin Baden nächsten Tag abwischen und sollten sauber sein .
Grüße Olaf


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 Betreff des Beitrags: Re: Kontaktfehler GU50
BeitragVerfasst: Sa Sep 24, 2022 18:36 
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Kenntnisstand: Weitergehende Kenntnisse (Hobby)
Glasfaserpinsel!

Viele Grüße,
Axel :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Kontaktfehler GU50
BeitragVerfasst: Sa Sep 24, 2022 21:02 
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Servus,
Hat er bereits gesagt und bringt nichts.
Da muss man die Kontakte wirklich abschmirgeln (Geduldsarbeit). Habe ich mal bei einer alten Roehre gemacht und habe die Kontakte dann in die Bruehe des Aetzgeraetes getaucht. Dadurch wurden die verkupfert und die geben bis heute noch Kontakt, problemlos. War so eine Zufallsidee, aber hat funktioniert.

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Gruss aus Trient,
Volker
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 Betreff des Beitrags: Re: Kontaktfehler GU50
BeitragVerfasst: Sa Sep 24, 2022 23:22 
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Hallo Volker,
ein schönes chemisches Experiment hast du da gemacht. Das hat mich an eine chemische Lösung erinnert, in der ich ein Metallteil mit Elektrolyse vergoldet bekommen habe, es war glaube ich ein Pfennig. Das ist schon ewig her, und ich weiß auch nicht mehr, was für eine Chemikalie das war. Aber elektrolytische Vergoldung der abgeschabten Kontakte wäre doch super für die Röhre von Martin.

Im Netz habe ich etwas gefunden; es könnte sich um Aurachlorid (Chlorsalz des Goldes) gehandelt haben. Ein Gleichstrom wird durch die Lösung geschickt. Die Kathode ist der zu vergoldende metallische Gegenstand, die Anode besteht z.B. aus Platin oder Edelstahl, ich glaube mich zu erinnern, dass auch Kohle/Graphit als Anode kurz funktioniert hatte, dann aber die Lösung versaut hat.

Zum Vergolden gibt's diesen Forumbeitrag:
viewtopic.php?f=33&t=19162&hilit=Vergoldung


Gruß
Georg

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 Betreff des Beitrags: Re: Kontaktfehler GU50
BeitragVerfasst: So Sep 25, 2022 0:09 
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Kleiner Hinweis am Rande:

Falls man verbrauchte Natriumpersulfat-Ätzlösung hat kann man die auch zum Verkupfern nehmen. Einfach die Oberfläche gut reinigen, elektrolytisch abscheiden und nachher gut abwaschen. Zum Entsorgen war mit das Zeug immer zu schade.
Wenn es etwas erlesener sein soll kann man natürlich auch mit Silberchlorid arbeiten, aber das ist nicht ganz preiswert.
Der elegante Mittelweg ist natürlich Kupfersulfat, das klappt eigentlich immer und ist in technischer Qualität gut verfügbar.

Viele Grüße
Max

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Ich sammele keine Radios. - Die haben sich von selbst angesammelt!


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 Betreff des Beitrags: Re: Kontaktfehler GU50
BeitragVerfasst: So Sep 25, 2022 6:06 
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Servus,
Ja, ich benutze immer Natriumpersulfat Loesung, damit hat das Verkupfern geklappt.

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Gruss aus Trient,
Volker
http://luxkalif.de.tl/


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 Betreff des Beitrags: Re: Kontaktfehler GU50
BeitragVerfasst: Mo Sep 26, 2022 19:42 
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Danke für die vielen Tipps. Ich habe jetzt die Kontaktstifte abgeschmirgelt und anschließend noch mit Kontakt 60 und WL gereinigt. Den Rest erledigen die Kontaktfedern der Fassung.

Grüße Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: Kontaktfehler GU50
BeitragVerfasst: Mo Sep 26, 2022 20:51 
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Registriert: Sa Apr 04, 2015 20:47
Beiträge: 364
Wohnort: Dortmund
Kenntnisstand: Grundkenntnisse (ohmische Gesetz etc.)
Kontakt 60 hat definitiv oxidlösende Eigenschaften.
Buntmetalle kann man sonst gerne auch mit Zitronensäure behandeln. Eisenrost braucht damit länger zum Lösen, Buntmetalle werden meist in Minuten blank. Nachwaschen sollte bei einer einzelnen Röhre ja kein Problem sein.
Wenn eine eventuelle Beschichtung schon so stark oxidiert ist, kann man sie sowieso nicht retten, bzw. dann hat sie nichts gebracht.


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