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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Euratele II - Messinstrument selbst bauen?

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BeitragVerfasst: Do Feb 11, 2021 19:44 
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Moin!

Ich hab mir in der Bucht ein Euratele II-Röhrenprüfgerät gekauft.
Nun ist leider das original-Multimeter nicht dabei, deshalb war es relativ günstig.

Nun meine Frage:
Gibt es einen konkreten Schaltplan für ein Nachbaumessgerät bei dem nur die 1ma- und 10ma-Funktionen, die zum Prüfen der Röhren benötigt werden, mit einbezogen sind?

Beispielsweise für das Messgerät, das Roman 2018 nachgebaut hat?

Und: Wo bekomme ich ein Drehspulmessinstrument mit 1ma maximalausschlag bei 72 Ohm Innenwiderstand? Bei allen die ich bisher gefunden habe ist der Innenwiderstand nicht angegeben...

Bin was analoge Messtechnik angeht ein ziemlicher Anfänger, habe bisher nur mit Digitalmultimeter gearbeitet.

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Milan

PS: Es kann eine Weile dauern bis ich antworte, ich bin Schüler, kurz vor dem Abi, und habe viel zu tun.


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BeitragVerfasst: Do Feb 11, 2021 21:19 
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Hallo Milan
Meinst Du dieses Euratele Universalmessgerät:
https://www.radiomuseum.org/r/euratele_ ... _fuer.html
Darüber habe ich einige Unterlagen und auch den Schaltplan.
Wenn Du die Unterlagen haben möchtest, dann schicke mir bitte eine PN mit Deiner privaten E-Mail.
Viel Erfolg bei Deiner Prüfung.

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Grüße aus Bornheim im Rheinland
Werner


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BeitragVerfasst: Do Feb 11, 2021 22:03 
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Schonmal bei Jogi geschaut? Da ist Dein Problem recht genau beschrieben.
http://www.jogis-roehrenbude.de/

paulchen


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BeitragVerfasst: Do Feb 11, 2021 22:23 
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Ich hab‘ schon mal bei Jogi vorbeigeschaut, allerdings berichtet er fast nur über das Euratele I, und das braucht ein anderes Multimeter, zumindest laut einigen anderen Webseiten, bringt also nicht wirklich etwas. Oder habe ich da etwas übersehen? Die Anleitung fürs Euratele II hat er allerdings eingestellt, die war mir sehr hilfreich!

Den Schaltplan für das Messgerät habe ich auch, aus dem Radiomuseum, allerdings kann ich das Messgerät nicht genau nachbauen, da ich nirgends ein 75 ua Drehspulinstrument finde.

Ich hab jetzt erstmal Roman eine PN geschickt, ob er vielleicht den Schaltplan für sein selbstgebautes Messgerät rausgeben würde, damit wären praktisch alle Probleme gelöst.

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Milan

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BeitragVerfasst: Fr Feb 12, 2021 7:36 
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Das Euratele II war mein erster Röhrenprüfer. Logischerweise anfangs ohne das begehrte Multimeter dazu. Was machte ich also in meinen Tatendrang?
Ich besorgte mir für 5,-€ ein kleines Multimeter
https://www.radiomuseum.org/r/simeto_polyzet.html
bei dem ich mir bewusst war das es nicht wie das originale funktionieren/anzeigen wird. Da gehen mit Sicherheit auch andere.
Dann bin ich zu meinem Kumpel Jean gefahren, welcher in Röhrenkreisen als Funke-Papst und Sammler bekannt ist. Dort bei einen wie immer sehr netten Gespräch ein paar übliche Röhren ausgemessen, damit ich sowas wie eine Referenz hatte.
Die zu Hause auf dem Euratele gesteckt und geschaut was angezeigt wurde. Mit ein paar Widerständen experimentiert (das ist wörtlich zu nehmen!) und mir meine eigene "Referenz" gebaut. Am Ende hatte ich eine brauchbare Anzeige, womit ich meine Röhren einordnen konnte. Und nur darum geht es bei dem Euratele. Das Ding ist ein Prüfgerät!Es zeigt ja im Endeffekt eine %Angabe an

Du kannst also mit einem 75µA (100µA) Messwerk was nachbauen, oder Dir sozusagen eine eigene "Wahrheit" zusammenstellen.
Übrigens habe ich dann im Laufe von einigen Jahren viele Euratele Teile bekommen. Darunter 2x das originale Messgerät. So sehr falsch lag ich gar nicht mit meiner Konstruktion.Das zeigten mir dann Vergleichsprüfungen der Röhren.
Inzwischen ist das alles weg, da ich einen anderen Weg eingeschlagen habe bei der Röhrenprüfung.
Irgendwo in den Abgründen des Löwenforums-Bocket müssten davon noch Bilder und Texte schlummern. Bevor ich hier aufgeschlagen bin habe ich mir da die Finger wund geschrieben und das da mal vorgestellt.

Dies nur als Anstoß, das es nicht unbedingt das originale Messgerät und sein Nachbau sein muß.

paulchen


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BeitragVerfasst: Fr Feb 12, 2021 22:07 
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Habe mir irgendwann diese Kiste hier gebaut:

Dateianhang:
IMG_20190520_205443.jpg
IMG_20190520_205443.jpg [ 153.42 KiB | 820-mal betrachtet ]


Mit Hilfe der Röhrentaschentabelle kann man damit die meisten Röhren prüfen.Die Eicheinstellung sollte über Referenzröhren
erfolgen,deren Werte bekannt sind.

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Grüße aus dem Rheinland
Roman


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BeitragVerfasst: Sa Feb 13, 2021 13:29 
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Hallo zusammen,

ich habe das Ding (natürlich) auch immer noch und verwende seit Jahren ein steinaltes Siemens µA-Mulitzet dazu, so eines hier - wobei mir das jetzt um den Faktor 3 zu teuer vorkommt:

https://www.ebay.de/itm/Siemens-Multize ... Sw8cJf-yeM

Das paßt sogar in die Aussparung des originalen Koffers, den es zum RPG gab. Und der geht dann sogar noch zu.

H.

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UKW: Wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe.....


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BeitragVerfasst: Sa Feb 13, 2021 13:33 
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Hier ist noch eins:

https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anz ... 7-168-5119

H.

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BeitragVerfasst: Sa Feb 13, 2021 13:36 
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So, Teile zum Nachbau von Romans erstem Messgerät das er für das Euratele gebaut hat sind bestellt!

Danke nochmal für Schaltplan und Bilder!

Sobald es fertig ist poste ich hier ein paar Ergebnisse!

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Milan

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BeitragVerfasst: Sa Feb 13, 2021 20:08 
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Hallo Roman,

mal eine Frage, weil ich gerade "auf der Leitung" stehe.....
Wenn man Röhren mit deinem Gerät prüft, welche Werte sind hier interessant ?
Anodenstrom, Gitter1 - Spannung, Gitterstrom, Heizspannung, Heizstrom....
Bei einem Selbstbaugerät könnte ich doch auch ein DVM - Modul nehmen, da
weiss man was angezeigt wird. Warum muß ich dann "eichen ?
Wenn ich jetzt davon ausgehe, das die Röhren alle in einem bestimmten Arbeits-
punkt gemessen werden muß ich den doch eigentlich für die entsprechende Röhre
einstellen und dann "GO!" oder liege ich da falsch ???
Verstehen kann ich, wenn in einem Gerät das Meßwerk fehlt und ersetzt werden muß,
da muß der Endausschlag und der Innenwiderstand stimmen, weil die Schaltung davor
ja auch zum Meßwerk konzipiert ist. Da sollte dann ein Meßwerk mit höherem Innen-
widerstand und kleinerem Endausschlag anpassbar sein.....

Gruß,
RE 084

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RE 084 heisst Hans und kommt aus 41844 Wegberg :mauge:


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BeitragVerfasst: So Feb 14, 2021 12:11 
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Hallo Hans

Das RPG 2 ist ein reiner Emissionsprüfer.Die Röhre wird als Diode geschaltet und eine Spannung angelegt(max.71V in vier Prüfmodi),wobei mein Gerät im Prinzip nur um ein paar Fassungen erweitert worden ist.Der Emissionsstrom wird über das Meßgerät in Prozent wiedergegeben.(je nach Röhrentyp im Bereich 100µA,1mA oder 10mA)Anode+Schirmgitter werden gegen Kathode+Brems-und Steuergitter gemessen.
Der "Eichregler" ist nichts anderes als ein ,dem Meßgerät vorgeschalteter,Spannungsteiler,der nach der Euratele-Tabelle ein-
gestellt wird.Für nicht in der Tabelle angegebene Röhren müssen dann die Einstellungen mittels RTT und Referenzröhren ausexperimentiert werden.
Unterschiede zum Original RPG sind die zusätzlichen Fassungen und eine schaltbare Schnittstelle für die Heizstromermittlung.
Sonst habe ich dort nur die Kohlemassewiderstände durch Einprozenter ersetzt.

Prinzipschaltung RPG 2.2
Dateianhang:
RPG 2.2  Teil 1.JPG
RPG 2.2 Teil 1.JPG [ 109.88 KiB | 649-mal betrachtet ]

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Grüße aus dem Rheinland
Roman


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BeitragVerfasst: So Feb 21, 2021 17:52 
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Hallo Roman,

ja klar... :-)
Überall trifft man auf die Prozentangabe der Emission im Vergleich zu einer neuen Röhre, hätte ich dran denken sollen.
Bei uns Bastlern mit tieferer Erkenntnis kann ich mir auch ein Gerät vorstellen, das den Anodenstrom direkt anzeigt.
In Kenntnis des regulären (neuen) Anodenstroms kann man sich dann orientieren. Will sagen, ob ich jetzt den Ein-
stellwert aus der Tabelle des Gerätes oder den Anodenstrom aus der Datenbank von FP ablese ist eigentlich huppes.
Einziger Unterschied ist, das ich die Tabelle vom Gerät in der Hand habe und bei FP im Rechner nachschlage. Für oft
gemessene Typen kannman sich dann ja eine kleine Kartei mit den Nennwerten anlegen....

Gruß,
RE 084

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RE 084 heisst Hans und kommt aus 41844 Wegberg :mauge:


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BeitragVerfasst: So Feb 21, 2021 19:17 
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....das Euratele ist ein sehr einfach gestricktes Gerät.Es kann leider nur 71V max. Spannung anlegen,daher das Umrechnungsverfahren per Einstelltabelle....
Sonst könnte man ggf die Anodenspannung gemäß RTT anlegen und den Anodenstrom ablesen.Der Ia steht ja auch in der RTT.

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Grüße aus dem Rheinland
Roman


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