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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Amperemeter im Verstärker/ SRPP-Problem

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BeitragVerfasst: Mi Okt 12, 2022 14:15 
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Hallo,

hab die Endstufe jetzt nach Jogi´s Vorschlag mit der ECC81 nachgebaut, läuft auch soweit, nur ist mir die Verbindung der Anode ECC81 zur Anode der Endröhre über 500 kOhm und 10nF nicht klar :?: Beim ersten Probleauf hing die Anode der Endröhre noch direkt am AÜ.

MfG

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BeitragVerfasst: Mi Okt 12, 2022 15:40 
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Registriert: Di Mai 12, 2009 17:09
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Es gibt zwei Möglichkeiten, wie die Gegenkopplung realisiert werden kann. Entweder von der Anode der Endröhre auf die Vorstufe oder von der Sekundärwicklung aus.


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 Betreff des Beitrags: Re: Amperemeter im Verstärker
BeitragVerfasst: Do Okt 13, 2022 13:43 
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Registriert: Fr Okt 28, 2011 22:01
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Hallo "Black Desire",
Black Desire hat geschrieben:
Diese funktioniert nicht wie gedacht. Ich denke die Vorstufe schwingt, und zwar wenn das Lautstärke Poti "zu" gedreht ist, zieht die EL12 fast 80mA Strom. wird das LS-Poti nur ein wenig Richtung lauter gedreht, fällt der Strom auf 0mA, und es stellt sich eine negative Spannung von -100 V :shock: am G1 der EL12 ein :?:

Die ECC88 war eigentlich zum Einsatz im VHF-Bereich vorgesehen. In NF-Schaltungen neigt sie stark zu Eigenschwingungen im VHF-Bereich. Mit Erscheinungen wie oben beschrieben. Abhilfe schafft in der Regel ein Gitterstopwiderstand von ca. 1kOhm millimeterkurz an die Lötfahne der Röhrenfassung angelötet.
Black Desire hat geschrieben:
Mein Ausflug in die SRPP-Welt war kurz und ernüchternd. Hoffe ich kann noch was anderes mit der ECC88 machen, ist eine NOS Siemens & Halske :-)

Ich habe eine ECC88 als Endröhren-Vorstufe hier verwendet: viewtopic.php?f=62&t=31027. Funktioniert tadellos in normaler Kathodenbasis-Schaltung, je nach Bedarf evtl. mit ein bißchen Stromgegenkopplung. Vorteil der ECC88: sehr lineare Kennlinien, entsprechend niedrige Verzerrung auch ohne Gegenkopplung.

Black Desire hat geschrieben:
Wie gesagt ich baue jetzt mal den Vorschlag von Jogi mit der ECC81 in der Vorstufe inkl. Klangregelung nach. Wir werden sehen ob der Verstärker dann ohne schwingen läuft oder nicht.

Kann man so machen. Ich selber halte die ECC81 in NF-Stufen eher für suboptimal, speziell wenn es darum geht, höhere Spannungen zu liefern. Z.B. 13Vss zur Vollaussteuerung einer EL12.
Die ECC81 war als Vor- und Mischröhre in UKW-Tunern vorgesehen. Mischröhre bedeutet: möglichst krumme Ia/Ug-Kennlinien. Mit linearen Kennlinien funktioniert die additive Mischung nicht. Für NF-Verstärkung ist das eher schlecht. Es sei denn, man steht auf höhere Verzerrungen.

Ich will Dich aber nicht davon abhalten, eine ECC81 zu verwenden. Im Prinzip kann man hier jede Kleinleistungs-Triode verwenden mit einer geeigneten Beschaltung. Meßtechnisch lassen sich durchaus Unterschiede feststellen. Gehörmäßige Unterschiede festzustellen, ist eher schwierig, da man normalerweise kein Vergleichsobjekt hat.

Gruß

Heinz


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BeitragVerfasst: Do Okt 13, 2022 18:25 
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Registriert: Di Mai 12, 2009 17:09
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Trickreicher wäre die Schaltung mit Vorstufenpentode und Bootstrapschaltung gewesen, oder eine Abwandlung des Mullard 3-3 mit der stromarmen Röhre im Eingang.


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BeitragVerfasst: Sa Nov 05, 2022 10:13 
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Hallo,

wie gesagt der Verstärker läuft soweit sehr gut, aber beim letzen zusammenbauen des Alugehäuses bevor der Verstärker endgültig ins Wohnzimmer kam, funktionierte er nicht mehr. Das Amperemeter zeigte keinen Strom mehr an :?:

Also Meßgerät geholt und die Spannungen an der EL12 gemessen, Anodenspannung und Schirmgitterspannung vorhanden -> aber keine Spannung am Kathodenwiderstand :?:

Also Widerstand ausgelötet und überprüft -> Widerstand unendlich! Nach genauerer Sichtprüfung war der Widerstand außen an einer kleinen Stelle beschädigt (Keramik abgeplatzt) anscheinend bin ich da bei montieren irgendwo gegen ein Alublech gestoßen ohne es zu merken. Egal, Fehler gefunden neuen Widerstand eingelötet und wieder eingeschalten -> wieder kein Stromfluß :?:

Ausgeschaltet und die EL12 getauscht -> Verstärker läuft :!:

Kann die erste EL12 welche mit unterbrochenem Kathodenwiderstand betrieben wurde irgendwie schaden genommen haben?

Ich habe zwei EL12 bestellt:
- EL12/375 von RSD bestellt vom großen C
- EL12N von RFT bestellt vom Jan W.

Die EL12 von RSD läßt seitdem keinen Strom mehr fließen, habe im Radiomuseum einen Beitrag über das Einbrennen/ Formieren gelesen. Da man im zweifelsfall ja nichts mehr kaputt machen kann, probiere ich jetzt die EL12 rein thermisch zu formieren durch 10-stündiges heizen mit 1,5 facher Heizspannung.

https://www.radiomuseum.org/forum/el12_ ... trieb.html

So, habe jetzt nach den 10 Stunden heizen mit 9,5 V mal den einfachen Test mit dem Spanungsmesser zwischen Kathode und Gitter 1 gemacht -> bei geheizter Röhre (6,3V und 9,5V) stellt sich keine negative Spannung am Gitter 1 ein. Die Kathode hat es wohl hinter sich :-(

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BeitragVerfasst: So Nov 06, 2022 17:10 
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Ein totales Emissionsversagen aus dem nichts wäre relativ ungewöhnlich. Eine unterbrochene Kathodenverbindung sollte nichts machen, außer ganz ev. einen Isolationsfehler von Kathode zu Heizer, aber auch das ist unwahrscheinlich solang G1 noch auf Potential liegt (dann steigt Uk nur bis zum Punkt Ia=0 an).

Stahlröhrensockel haben nicht SO selten Kontaktprobleme der Verlötung der Anschlussdrähte in den Sockelstiften. Das kann man oft nachlöten.
Vielleicht war die Kausalität auch andersherum, und die Röhre hat einen Schluss/Überschlag bekommen und so den Widerstand getötet. Dabei kann auch das Anschlussbändchen vom Kathodenröhrchen durchbrennen (das sieht man aber).

RSD war allerdings auch ein Reseller mit teilweise zweifelhafter Qualität und fragwürdigen Ersatztypen. Es kann sein, dass die Röhre schon ab Werk Kontaktprobleme hatte und als B-Ware durchgeschlüpft ist.

Gruß,
Christian


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BeitragVerfasst: So Nov 06, 2022 17:52 
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Hallo,

Danke für deine Antwort cerker. Nein, der Widerstand wurde definitiv von mir mechanisch beschädigt und zwar so, daß der hauchdünne Widerstandsdraht unterbrochen wurde. Hab das nur nicht sofort bemerkt, sondern erst beim einschalten.

Ich werde es mal mit den nachlöten der Stifte probieren.

Habe die Stifte gerade nachgelötet, keine Besserung. Wenn man von oben auf die Röhre klopft kracht es im Lautsprecher und es blitzt leicht in der Röhre. Hab dann sicherheitshalber aufgehört.

MfG

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