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Dampfradioforum • Thema anzeigen - "Restefix" Verstärker mit der EF80 und der PL36

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BeitragVerfasst: Mi Jul 14, 2021 10:51 
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Hallo,

es gibt neues vom Restefix.
Ich habe nach einigen Versuchen die Schwingungen in den Griff bekommen. Eine angepasste Gegenkopplung mit einem 27 k Widerstand mit parallelem 220 pf Kondensator brachte eine gute Wirkung, die durch einen Abschirmbecher über der EF80 vervollständigt wurde. Außerdem habe ich die Widerstände an den Gittern der Röhren erhöht und den Gitterableitewiderstand der EF80 verkleinert.

Letztendlich habe ich mir überlegt, ob ich das tatsächlich so umsetzen sollte. Die EF80 hatte ich jetzt im Griff, jedoch ist der Aufwand für die PL36 sehr hoch: Heiztrafo, Trafo für die neg. Vorspannung, Schaltung für die neg. Vorspannung, Spannungsstabilisierung mit Zenerdiode und Transistor für das Schirmgitter. Das wiederspricht eigentlich dem „Restefix“ Gedanken. Außerdem muss ich sagen, dass die AÜs mit Ra = 7 k viel Leistung verschenken. Die PL36 sollte mit einem AÜ mit Ra ~ 4 k bei Ua = 250 V und Ia von ~ 50 mA betrieben werden. Dann ist die zu erreichende Leistung ca. 50 % höher. Das habe ich noch getestet. Bei der PL36 muss ich noch erwähnen, dass diese mit der festen Vorspannung sehr stabil läuft. Ich hatte mehrere Röhren von mehreren Herstellern getestet. Wenn man die Vorspannung einstellt und nach ca. 10 Minuten Betriebsdauer nochmal nachregelt, bleibt der Anodenstrom stabil, auch über mehrere Stunden.
Auf jeden Fall hier der optimierte Schaltplan „wie es gut funktionieren könnte“.

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Schaltplan_V2.jpg
Schaltplan_V2.jpg [ 101.28 KiB | 443-mal betrachtet ]


Wegen der o.a. Gründe habe ich den Verstärker umgebaut. Nach einigem Hin- und Herüberlegen wurde die PL36 – recht langweilig – durch eine EL84 ersetzt. Jetzt genügt ein Trafo, da ich nur noch eine Heizspannung habe, es gibt keine Biaseinstellung mehr, ich verwende einen Kathodenwiderstand. Außerdem muss die G2-Spannung nicht mehr durch eine Stabilisierungsschaltung hergestellt werden.
Hier der wenig spannende Schaltplan.
Dateianhang:
Schaltplan_V3.jpg
Schaltplan_V3.jpg [ 112.21 KiB | 443-mal betrachtet ]


Neben dem wesentlich geringeren Bauteilaufwand hat sich das Problem mit den Schwingungen erledigt. Der kleine Kondensator in der Gegenkopplung verhindert diese zuverlässig, die EF80 braucht keinen Abschirmbecher mehr.
Nachdem ich zuerst einen Testaufbau auf der Platine gemacht hatte, habe ich mich jetzt für ein Metallchassis entschieden.

Hier von oben:
Dateianhang:
Chassis.jpg
Chassis.jpg [ 140.67 KiB | 443-mal betrachtet ]


Und von unten, auf dem zweiten Bild sieht man die Masseführung mit 1,5 qmm Kupferdraht.
Dateianhang:
Chassis_unten_Heizung.jpg
Chassis_unten_Heizung.jpg [ 163.17 KiB | 443-mal betrachtet ]

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Frank

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BeitragVerfasst: Do Jul 15, 2021 20:27 
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Hast an der EF80 aber einen komischen Arbeitspunkt, Ug2 so viel höher aus Ua. An der EL84 auch, aber nicht so enorm.


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BeitragVerfasst: Mo Jul 19, 2021 9:15 
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Hallo,

ist das bei NF-Pentoden (Vorröhre) nicht normal, dass Ua niedriger ist als Ug2?
Ich habe die Beschaltung vom Revox-Schaltplan übernommen.

Dateianhang:
EF80_Revox.JPG
EF80_Revox.JPG [ 26.09 KiB | 301-mal betrachtet ]


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BeitragVerfasst: Mo Jul 19, 2021 10:03 
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Registriert: Di Mai 12, 2009 18:09
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Nein, eigentlich nicht. Nicht das Schirmgitter soll Elektronen sammeln, sondern die Anode. Wenn es aber geht, passieren wird aufgrund der hochohmigen Widerstände nichts.


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