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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Pfeiffen und Brummen bei Selbstbau Verstärker

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BeitragVerfasst: Di Jul 27, 2021 13:03 
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Registriert: Di Feb 23, 2021 20:28
Beiträge: 42
Kenntnisstand: Einsteiger ohne Kenntnisse
Moin Moin
Ich war lange Krank
Darum melde ich mich zurück.
Gleich mit einem Problem
Bei meinem neuen Projekt.
Baue gerade einen Verstärker
Mit einer Ecc83 als Vorstufe
Und El 84 als Endstufe und das ganze in Stereo.
Den Plan habe ich von Jogis Röhrenbude
Dort ist es der Übungs und Test Verstärker.
Nun habe ich ihn so weit fertig macht auch Sound nur leider pfeifft er .
Kann das daran liegen das ich anstatt der EC 92 eine Ecc83 nutze oder liegt es an etwas anderem .
Trafo ist ein alter Telefunken aus einem Rondo
Die AÜs sind beide von Grundig Primer 5,2 KOhm
Sekundär 4 Ohm
Als LS habe ich aus der Not heraus zwei 8Ohm LS benutzt
Wehre für einige Tipps dank bar
Grüße Olaf


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BeitragVerfasst: Di Jul 27, 2021 14:39 
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Registriert: Do Nov 04, 2010 18:42
Beiträge: 2147
Wohnort: 47877 Lavendel-Traumland (NRW)
Kenntnisstand: **Zutreffendes Feld fehlt**
Hallo Olaf,

die gezeigte Schaltung ist eigentlich eine unproblematische Standardschaltung. Spontan würde ich zunächst den Lautsprecher einseitig an GND legen. Je nach deiner Spannungsversorgung kann auch ein zusätzliches Siebglied 20k...50k Ohm und 4µ7 vor R3 (50k) nicht schaden.

Sonst kann das Problem auch durch einen ungünstigen Aufbau, insbesondere unbedachte Leitungsführung, hervorgerufen werden. Vielleicht solltest du dann, zwecks Erkennung möglicher Ursachen, ein Bild deines Konstruktes vorstellen.

_________________
...und glüht auch die Anode rot, ist die Röhre noch nicht tot.

Mit freundlichen Grüßen, Peter R.


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BeitragVerfasst: Di Jul 27, 2021 16:21 
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Registriert: Do Okt 05, 2017 20:39
Beiträge: 455
Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
Hallo,

das ist eine Schaltung aus einem Buch von Lothar König "Rundfunk und Fernsehen - selbst erlebt", ein sehr empfehlenswertes Buch, das es später auch nochmal mit überwiegend Transistorschaltungen gab. Beide Bücher sind der absolute Oberhammer, sicherlich didaktisch... vergleichbar z.B. mit Heinz Richter.

Ergänzend zu Peters Anmerkungen:
Ich würde den Anodenwiderstand der Vorstufentriode mal vergrößern, auf z.B. 100kOhm. Die Ug2 der EL84 könnte man auch einen Widerstand mit 10...47k einfügen um die Verstärkung zu verringern. Auch könnte man den C2 mal weglassen, dadurch bekommt die Vorstufe zunächst auch etwas weniger Verstärkung.

Wie ist der Aufbau ausgeführt ? Röhrenschaltungen sind so hochohmig, daß u.a. bei NF-Verstärkern ein Chassisaufbau oder zumindest die Anwesenheit größerer Masseflächen wichtig ist (eigene Erfahrung^^), denn die parasitären Kapazitäten sind unvermeidbar und sollten sich eher gegen Masse, also zwischen "heißen" signalführenden Leitungen abspielen.
Der Übertragerkern sollte mit Masse verbunden sein und die Leitung zwischen Anode der EL84 und Übertrager so kurz wie möglich sein, die pustet gern auf die Vorstufe und den Eingang !
Auch am Eingang sollte alles so kurz wie möglich sein und schön getrennt von den Endstufenleitungen.

Vor dem g1 der EL84 kann ein Widerstand von 4,7 K nicht schaden, der ist oft "anstandshalber" drin und verhindert HF-Schwingungen im KW-Bereich, die hört man nicht direkt, wenn aber die Endstufe HF-Schwingungen macht, könnten gewisse Effekte (periodisches Zustopfen der Rö o.ä.) auch zu niederfequenten Tongeräuschen führen ! Mein erster "fliegend" aufgebauter Rö-Amp mit PCL86 machte alle nur denkbaren Geräusche, nur nicht die, die ich wollte, respektive die der Eingangsquelle...

Gruß Ingo


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BeitragVerfasst: Di Jul 27, 2021 17:14 
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Registriert: Di Feb 23, 2021 20:28
Beiträge: 42
Kenntnisstand: Einsteiger ohne Kenntnisse
Moin Moin!
Also ich habe den Fehler Dank eurer Tipps gefunden.
Netzleitung und Signalleitungen lagen zu dicht zusammen und auch Signalleitungen gegen Abgeschirmte getauscht nun Pfeifft er nicht mehr aber Brummt noch .
Liegt am Sieb werde noch 50yF dazuschalten.
Dann sollte es weg sein.

Andere Frage was ist mit den 8 Ohm LS
Kann ich die weiter Nutzen.
Grüße Olaf und Danke


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BeitragVerfasst: Di Jul 27, 2021 17:31 
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Registriert: Do Okt 05, 2017 20:39
Beiträge: 455
Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
...ah, cool !

Kleiner Tipp noch: Die Schirmgitterspannung nochmal getrennt sieben (also Widerstand und sep. Elko), das ist deutlich einfacher als die ganze Anodenspannung zu sieben, erfahrungsgemäß sind A-Verstärker ohne Netzdrossel kaum "ruhig" zu kriegen. Die Schirmgitterspannung ist die "Quasi-Anodenspannung" für den Strom, wenn die nochmal gut gesiebt wird, ist das oft eine wirklungsvolle Maßnahme.

Ansonsten wird korrekte Anpassung überbewertet ^^ Da kann man durchaus größere Abweichungen haben ohne daß sich das nennenswert auswirkt. Man kann durchaus mit einem bestimmten Übertrager und anderer Lautsprecherimpedanz geeignete Bedingungen herstellen:

1) Spannungs- Übersetzungsverhältnis des Übertragers z.B. mit 6,3V~ ermitteln (Vorsicht ggf. vor der hohen Wechselspannung bei Einspeisung sekundär !!) ü = Up/Us

2) Spannungsübersetzung quadrieren ü² und damit die Primärimpedanz ausrechnen Zp = ü² Zs mit Zs=8 Ohm, sollte bei EL84 glaubich 5,3kOhm (Zp) im Idealfall betragen, zwischen 4 und 6 kOhm gehts würd ich sagen ^^

Gruß Ingo

...achso, wenns nicht stört, kann man den Eingang durchaus mit 47...100kOhm "abschließen", das macht ja eigentlich das Lautstärkepoti, je niederohmiger, je besser ! Weil je niederohmiger, je weniger Empfindlich ist der EIngang gegen Brumm u.a. Störspannungen, nat. sollte die Quelle nicht groß belastet werden, z.B. bei E-Gitarre sind eher die 500k eine Empfehlung, dann muß man halt sorgfältiger abschirmen, denn je hochohmiger, je einstreuungsfreudiger !! (dann wirken sich die Kapazitäten, besser die kapazitiven Impedanzen Draht-Luft-Draht stärker koppelnd aus!)


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