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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Kein Kurzer im Chinabausatz und Brummen ist auch weg!

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BeitragVerfasst: Di Mär 15, 2022 19:47 
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Kenntnisstand: Grundkenntnisse (ohmische Gesetz etc.)
Schönen Abend an Alle! Bin Neu hier und habe gleich eine Frage! Ich habe meinen letzten Verstärker vor 45 Jahren gebaut und jetzt von jemanden so einen Chinabausatz bekommen. Das Ding zusammen gebraten und noch nicht eingeschalten weil ich mir erst eine Lampe in Reihe bauen will zum testen! Nun hatte ich Langeweile und habe ein wenig auf Durchgang geprüft beginnend an den Lautsprecher Ausgängen! Also ein Pol vom Messgerät an Masse und dann an die Lautsprecherbuchse! Seltsamerweise ist da Durchgang? Liegt das an den Übertragern oder was ist da los? Alles ohne Röhren und Spannung, will erst mehr Sicherheit haben! Steinigt mich nicht gleich, wie gesagt ist 45 Jahre her und damals haben wir altes Zeug aus Radios genommen und das war immer ganz, aber bei den China-Zeugs? Ich versuche mal den Schaltplan drunter zu setzen!


Zuletzt geändert von Heinz42 am So Mär 27, 2022 22:07, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kurzschluss im Chinabausatz?
BeitragVerfasst: Di Mär 15, 2022 19:54 
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Hallo Heinz,
willkommen im Forum.
ohne zu wissen welcher Art dein Verstärker ist, mit der bitte, diesen hier detailliert vorzustellen, gehe ich mal von einer Schaltung mir Ausgangs Überträger aus, dann ist es normal das Durchgang besteht, weil der Lautsprecher über einen Transformator mit der Endröhre gekoppelt wird.

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harry

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 Betreff des Beitrags: Re: Kurzschluss im Chinabausatz?
BeitragVerfasst: Di Mär 15, 2022 19:58 
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Registriert: Fr Mär 11, 2022 17:05
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Danke für die schnelle Antwort! Das habe ich ja auch schon vermutet! Ich bin gerade am hochladen der Bilder, musste erst einen Dienst finden wo man nicht bezahlen muss! Hier der Schaltplan: Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: Kurzschluss im Chinabausatz?
BeitragVerfasst: Di Mär 15, 2022 21:38 
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Hallo Heinz,

dass du Durchgang mit dem Ohmmeter hast gegen Masse ist ok Der Ausgangsübertrager liegt auf einer Seite auf Masse und der Gleichstromwiderstand der Sekundärwicklung ist gering.

_________________
Grüße

Andy


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 Betreff des Beitrags: Re: Kurzschluss im Chinabausatz?
BeitragVerfasst: Mi Mär 16, 2022 0:52 
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Ich dachte mir schon sowas und "Gott sein Ding" bestätigt ihr es! Dachte mir schon das ich kaum an allen Lautsprecherausgängen einen Fehler gemacht habe! Nun morgen kommen endlich die Aufputz-Steckdosen aus denen ich zusammen mit einer Lampe und Stecker und Kabel einen Prüf-Vorwiderstand bauen werde! So bekommt der Verstärker erstmal weniger Spannung und es kann nicht zu viel passieren wenn was falsch ist!


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 Betreff des Beitrags: Re: Kurzschluss im Chinabausatz?
BeitragVerfasst: Mi Mär 16, 2022 7:15 
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Sehr gute Idee, Heinz Und mit der Stärke der Glühlampe bestimmst du auch den, durch die Schaltung laufenden, Strom.
D.h. ohne Röhren, solltest du zuerst eine 15-25 W Glühlampe wählen, dann kannst du schon mal die zu erwartenden, aber noch unbelasteten Spannungen an den Röhren Fassungen messen. Zum Vollbetrieb dann mind. eine 100W Glühlampe.

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harry

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 Betreff des Beitrags: Re: Kurzschluss im Chinabausatz?
BeitragVerfasst: Mi Mär 16, 2022 9:36 
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Kenntnisstand: Grundkenntnisse (ohmische Gesetz etc.)
Genau so habe ich es vor mit der Lampe! Erst eine 25 W und dann langsam höher gehen! So kann ich wenigstens messen obwohl in dem China-Schaltplan ja nix steht was die Volt betrifft! Aber erstmal sicher gehen!
:super:


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 Betreff des Beitrags: Re: Kurzschluss im Chinabausatz?
BeitragVerfasst: Mi Mär 16, 2022 15:53 
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Hallo Heinz

Im Schaltplan steht schon eine Spannung: die sekundär vom Trafo mit 2 x 300 Volt. Die Gleichrichtung, Drossel etc. werden die Spannung reduzieren. Interessant, dass die 6P3P (6L6) hier mit unterschiedlichen Anoden- bzw. Schirmgitterspannungen betrieben wird. Standard wäre die gleich bei ca. 250 V.

Viele Grüsse, Walter


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 Betreff des Beitrags: Re: Kurzschluss im Chinabausatz?
BeitragVerfasst: Mi Mär 16, 2022 17:30 
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Beiträge: 8
Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
jo Walter,

und weil die Spannung über dem ladekondensator deutlich über 250V sein werden (so ca. 300V), haben die chinesen den 3,9k widerstand plus 47µF eingebaut.
der reduziert die spannung bei den üblichen 8mA Schirmgitterströmen um 60 V und damit in den sicheren Bereich für das schirmgitter.

nebenbei wird auch noch der brumm etwas minimiert....


gruß Micha


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 Betreff des Beitrags: Re: Kurzschluss im Chinabausatz?
BeitragVerfasst: Mi Mär 16, 2022 20:50 
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Habe das Ding mal angeschalten mit einer 25 Watt Glühlampe und die glimmt ganz leicht, also kein Fehler! Mit einer 40 Watt wird nur die Lampe etwas warm, es tut sich aber gar nichts! Noch mehr Watt habe ich nicht da und ohne Lautsprecher gebe ich keine volle Spannung drauf! Also werde ich morgen im Tedi schauen ob die Glühlampen haben oder ich schließe die Lautsprecher an und sehe dann ob es geht! Alle Voltzahlen laut Schaltplan stimmen, außer natürlich die Anodenspannung im Leerlauf geht auf 600 V hoch!

Da fällt mir ein, das die Röhren auch andere dabei waren! Die 2 6p3p stimmen aber die 6n9p ist es nicht sondern eine 6h9c und die Gleichrichterröhre ist eine 5ч4c statt der im Schaltplan eingezeichneten 5z4p!


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 Betreff des Beitrags: Re: Kurzschluss im Chinabausatz?
BeitragVerfasst: Do Mär 17, 2022 12:26 
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Er funzt und macht ziemlich Radau, leider brummt er auch und was er gar nicht mag ist zu viel Input! Hat einer eine Idee mit dem Brumm? Ich habe die Kabel so verlegt wie im Schaltplan und auch die Heizleitungen verdrillt! Irgendwo noch eine Abschirmung rein? :danke: Ich habe vom Poti zur Masse doch ein ziemlich langes Kabel, genau wie im Schaltplan. Vielleicht sollte ich mal noch ein Massekabel direkt in der Nähe anschließen? Auch waren doch früher die Siebelkos viel mehr und größer, oder? Auch steckt er noch nicht in seiner Stammsteckdose. Ich messe für alle Audiogeräte die Steckdosen aus und drehe die Stecker um wenn nötig, so das sie alle Phasenrichtig laufen! Das soll ja auch Brummschleifen unterdrücken!


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 Betreff des Beitrags: Re: Kurzschluss im Chinabausatz?
BeitragVerfasst: Do Mär 17, 2022 16:21 
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Hallo, das mit der Masseleitung ist eigentlich so in Ordnung. Ich würde aber zwischen Schleifer Poti und den Gitter noch jeweils einen 10kOhm Widerstand einlöten. Die Elkos sind im Netzteil eigentlich schon zu groß. Die 47uF sind die Grenze, vielleicht ok bei China-Röhren, aber für NOS nicht. Das gilt erst Recht für die 330uF auch wenn da eine Drossel dazwischen ist. Was ich aber vermisse: Die 6,3V Heizung sollte irgendwie geerdet werden. Entweder einseitig oder mit 2 Widerstanden a 330 Ohm. Brummt das Teil auch wenn du die Eingänge mit jeweils einem Kondensator von z.B. 100nF kurzschliesst?

Alfred


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 Betreff des Beitrags: Re: Kurzschluss im Chinabausatz?
BeitragVerfasst: Do Mär 17, 2022 18:21 
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Keine Änderung! Habe jetzt die Masseleitung nochmal woanders hin verlegt, die 2 mal 330 Ohm an die Heizleitung dran und die 10 kOhm an die Gitter gelötet! Er ist leiser geworden und mit dem Lautstärkeregler kann man feiner Laut und leise machen, aber wenn man leise hat brummt es zu sehr! Wenn man aufdreht dann hört man das Brummen nicht mehr aber da hört man nach 10 min das Klingeln an der Türe! Nun weis ich auch nicht mehr weiter! Das Brummen ist aber immer erst wenn ich am Eingang was anschließe! Der andere Verstärker der auch mit dran hängt brummt nicht! Irgendwie ist da eine Schleife? Ich habe aber beide noch nicht an ein und der selben Netzleitung, weil der Brummig noch nicht an seinem Platz steht! Habe auch schon den Nicht brummenden aus geschalten, da brummt der neue genauso! Es hängt also mit den Cinch zusammen denn ohne ein Stecker am Eingang brummt er nicht! Ich habe noch vergessen das ich auch schon komplett die Cinch-Kabel gewechselt habe! Sobald ich den Verstärker mit den Cinch und dem Mischpult verbinde brummt es! Lasse ich das Kabel nur am Verstärker und nicht an einem anderen Gerät dann brummt es so richtig los! Logisch wenn das Kabel lose herum liegt!


Zuletzt geändert von Heinz42 am Do Mär 24, 2022 22:08, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Do Mär 24, 2022 21:45 
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Ich habe mal die Vorstufenröhre gezogen, kein Brummen, Netzstecker gezogen, es brummt weiter bis Spannung aus Elko weg ist! Es liegt also an dem Cinchkabel und nicht am Verstärker! Morgen bekomme ich einen Mantelstromfilter aus dem Fahrzeugbereich. mal sehen ob der was bewirkt! Eben fiel mir ein das der andere Verstärker keinen Schutzkontaktstecker dran hat, also keinen Schuko hat! Der Verstärker der brummt und das Mischpult haben beide Schutzkontakt! Da habe ich mal die Stecker gedreht, da bessert es sich auch nicht! Es bleibt also wirklich nur der Test heute mit dem Mantelstromfilter!


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BeitragVerfasst: Fr Mär 25, 2022 9:35 
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Hi,

mach mal folgenden Test :
- Chinchkabel am Verstärker und das offene Ende kurzschliessen - der Brumm sollte weg sein.
Falls nicht ist eventuell die Schirmung ( Masse ) unterbrochen.

- Achte auf den Masseanschluß der Chinchbuchsen am Verstärker, die Masse muß nach Möglichkeit
am zentralen Massepunkt angeschlossen sein, die Buchsen müssen isoliert eingebaut werden.
Ansonsten hat man sich schnell Brumm über das Gehäuse eingefangen.
Hatte ich letztens auch mal, Chinchbuchse offen -> Ruhe , Chinchbuchse kurzgeschlossen -> Brumm, Audioquelle angeschlossen -> Brumm.
Da wurde auf die Masseleitung zu den Chinchbuchsen Brummspannung eingekoppelt, die dann erst bei Anschluß einer Quelle auf den Eingang des Verstärkers durchgeleitet wurde.

Auch sollte die Röhrenheizung nur 1x am zentralen Massepunkt mit der Schaltung verbunden sein,
Heizströme auf Masseleitungen der Schaltung bringen die Vorstufe deutlich zum Brummen.


Gruß Stefan


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