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Dampfradioforum

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 Betreff des Beitrags: Reparaturbericht Salut 001
BeitragVerfasst: Di Dez 29, 2020 22:35 
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Da gab es dieses Jahr was zu Weihnachten. Eine schöne Bescherung!
Solide russische Technik, aber etwas sehr verbaut.. Der Schaltplan ist die Krönung des Ganzen: man braucht ewig um die Komponenten zu verstehen und das suchen der Zahlen am Kabelbaum ist fast ein Gesellschaftsspiel für die ganze Familie. Doch nun ein paar Einzelheiten.
Auf der Rückseite sind 2 Schrauben mit einer teerartigen Masse verdeckt, diese muss man erst entfernen.
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Ein interessantes Detail an einer Teleskopantenne: Der Kontakt wird erst hergestellt wenn sie ganz herausgezogen ist. Biegt man den Kontakt weiter heran, verhakt er sich am Gelenk beim herausziehen.
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nun sieht man schon die Baugruppen. Diese sind fast alle in kleinen Einschüben und mit einem Plasteteil gesichert. Will man allerdings eine herausziehen muss man auch die benachbarten lösen, da die Kabelbäume sehr knapp sind. Die beiden Ferritstäbe sind waren mal mit Gummis gesichert, diese sind gerissen. Ansonsten sind viele Plasik-Kabelbinder im Gerät. Diese müssen russischer Art sein, ich kann mich nicht entsinnen diese zu DDR-Zeiten mal gesehen zu haben.
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.
Die Vorderseite wird von 4 Metallbolzen gehalten. Dabei ist zu beachten das die Knöpfe von den Schiebereglern vorher entfernt werden müssen. Diese brechen sehr leicht ab. Außerdem muss man den Abstimmknopf abschrauben.
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Die Frontplatte kann man dann mit dem Stecker in der Gerätemitte entfernen. Das Anzeigeinstrument wird nur vom Schaumgummi gehalten. Dieser ist eine üble Sache, während der Schaumgummi in "WestGeräten" mit der Zeit zu Staub zerfällt wird dieser hier zu einer klebrigen Masse (das erinnert mich an meine DDR-Schraubendreher).
Dieser Schaumstoff ist auch unter den Tasten und im Batteriefach verbaut.
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Fortsetzung folgt...

Alfred


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 Betreff des Beitrags: Re: Reparaturbericht Salut 001
BeitragVerfasst: Mi Dez 30, 2020 8:46 
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Das ist lustig! Seit gestern ist genau dieses Modell bei mir auf dem Tisch!
Mal sehen ob ich was zum ergänzen finde.

Bei mir war die Beleuchtung bzw die Automatik dahinter defekt. Habe ich aber gelöst. War auf der Platine A10 der V4 defekt.
Anschlußbelegung beachten!!

Was sich mir noch nicht ganz erschließt ist die Position des Abstimmknopfes und damit dann die Sensorfunktion. Ohne Knopf funktioniert alles, mit nicht mehr.
Den Plan finde ich gar nicht so dramatisch wie Du und das Netz ihn beschreibt. Wichtig ist dabei nur das man den in einem Stück hat. Ansonsten müsste ich Dir da zustimmen.

Unterhalb der Schalterleiste war bei mir keinerlei Schaumstoff (mehr?). Ein weiteres Stück befindet sich in dem Abschirmdeckel des KW-AM-Teils.

Diese "Teermasse" (Knete) war eine übliche Art der Russen Sachen zu verplomben. Normalerweise ist da noch ein kleiner Stempelaufdruck drauf. So das bei Dir so war hast Du Glück. War noch keiner vor Dir dran. Bei mir leider nicht so.

Bei mir war ein Schiebereglerknof defekt und damit natürlich auch eine Nase vom Regler. Habe ich aber gut repariert bekommen.

Vorsicht bei Säubern! Die Skalenbeschriftung mag keine Feuchtigkeit, schon gar kein Glasreiniger. Dies nur als Hinweis. Ich habe das zum Glück rechtzeitig gemerkt.

paulchen


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 Betreff des Beitrags: Re: Reparaturbericht Salut 001
BeitragVerfasst: Mi Dez 30, 2020 9:08 
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Auch ich hatte schon das Glück, dieses RGW-Gemeinschaftsprodukt auf dem Tisch zu haben, schwache AM+FM Empfangsleistung war der Grund des Reparaturversuchs, nach zahlreichen Messungen, stand fest, der Fehler liegt zu einem am AM+FM-Tuner und in der ZF, am evtl. Fehlabgleich jedoch nicht. Dem Eigner aber waren selbst ein zehner schon zu viel und ich gab ihm das bereits stark "Abgerockte" Gerät unrepariert zurück. Monate später mal nachgefragt, sagte er mir das er das Radio in die "Tonne" steckte, .....so halten's leider viele der heutigen 14 Jährigen

_________________
M.f.G.
harry

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- Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen.
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 Betreff des Beitrags: Re: Reparaturbericht Salut 001
BeitragVerfasst: Mi Dez 30, 2020 11:10 
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Hallo Alfred!

Eventuell bin ich leidensfähiger als Du. Zumindest habe ich bisher keine zu kurzen Kabelbäume festgestellt. :wink:
Man muß nur die vorhandenen Reserven richtig freilegen.
Stöbert man im Internet nach dem Radio wird von übersteuerten Klang, "Endstufe schon vor erreichen der Zimmerlautstärke zu Ende" etc berichtet. Soweit man den Originalzustand des Radios vor sich hat stimmt das auch nach meinen Beobachtungen. Nur, und das verstehe ich nicht, wird gleichzeitig immer wieder die "russische Arbeiterfahne" erwähnt. In dem Zusammenhang völlig abwegig. Wer über das "Zeichen russischer Elektronik" philosophiert sollte aber eher die russischen Elkos dieser Zeit kennen und erwähnen. Diese müssen in der Endstufe (russische Produktion) raus. Sechs Stück auf der A11 Platine (Bauhöhe der Elkos beachte!!). Weiter muß der 2000µF Elko am rechten unteren Gehäuse entweder raus oder unterstützt werden. Ich habe erste Variante gewählt. Damit ist ein echter Zugewinn an erreichbarer Lautstärke zu erzielen, ohne das das eigene Gehör um Gnade winselt.
Bei mir war auf der Platine übrigens ein echter RFT A210E drin. Allerdings war wohl damals Wärmeleitpaste nicht so "en Vogue". Sollte man da eventuell dem Schaltkreis gönnen. :wink:
Mein "Knopfproblem" habe ich gelöst. Die Nasen der Schleifer hatten sich immer leicht verbogen. Nur mit viel Licht und starker Brille zu erkennen. Von der Fehlerbeschreibung blieb auch nur diese Lösung.

paulchen


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 Betreff des Beitrags: Re: Reparaturbericht Salut 001
BeitragVerfasst: Do Dez 31, 2020 13:14 
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nun geht es ans Wechseln der Kondensatoren. Die Silbernen Elkos russischer Produktion sind wirklich alle schlecht. Teilweise zeigen die Bilder schon neue Elkos.
Zuerst auf der einen Seite, links die AFC-Platine, in der Mitte die Endstufe.
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Diese habe ich nur nach Demontage der Schalterplatine und der Sensorplatine herausbekommen. Interessanterweise waren die beiden blauen Elkos bereits ab Werk montiert und haben noch gute Werte.
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auf der Sensorplatine sitzt übrigens auch ein Elko:
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Zuletzt geändert von AlfredG am Do Dez 31, 2020 14:26, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Reparaturbericht Salut 001
BeitragVerfasst: Do Dez 31, 2020 13:45 
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Ich habe eben bei mir nochmals geschaut und auch gebaut. Die Leitung zu dem 2000µ Elko muß bei mir nur abgelötet werden und freigelegt werden. Dann die besagte Klemme ab und ich kann die Platine der Endstufe rausziehen. Gut, der Kabelbaum der in den Kühlkörper gezwängt ist muß etwas gelockert werden. Aber ansonsten ging die gut raus. Sensorplatine bleibt da bei mir aber bei drin.
Na was solls, Du hast Das Problem ja vor deinen Augen. Eventuell ist ja in der Produktion doch mal ein cm mehr in den Kabelbaum geflossen. Aber wie ich sehe ist Dein Gerät Bj. 88-89? Ist meines auch.
Ja, Elkos sind überall auf den Platinen versteckt. Im Netzteil die beiden sollten auch unbedingt raus. Da musst Du unbedingt die Baugröße des dicken 1000µ beachten. Direkt daneben ist die Sicherung. Weiterhin kommen da noch die Schrauben durch. Da musste ich zweimal ran.
Ich habe mein Gerät etwas "gepimpt". Da zeige ich noch Bilder wenn die Kiste wieder zusammengebaut ist.

paulchen


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 Betreff des Beitrags: Re: Reparaturbericht Salut 001
BeitragVerfasst: Do Dez 31, 2020 14:24 
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Gerade wollte ich über das Netzteil schreiben. Der Ausbau ist etwas kniffelig, man muss es erstmal etwas vorschieben um die Netzbuchse abzuschrauben, dann kann man es nach hinten herausziehen. Weiterhin muss auch die Platine mit dem Namen "Kombinationsstabilisator" herausgezogen werden. Da sind übrigens auch etliche Elkos zu wechseln. Im Netzteil selber ist bei mir nur ein Elko verbaut. Dieser hat einen Gummipfropfen und die Werte sind noch ausgezeichnet.
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Größtes Problemkind war bei mir auch der Transverter für die Abstimmspannung. Das Metall-Kästchen bekommt man besser heraus wenn man die 3 Drähte ablötet. Ein Tränken des Schalenkernes wie oft beschrieben war nicht nötig, nach dem wechseln der Kondensatoren war das Zirpen weg. Abweichend vom Schaltplan waren bei mir für C5 C7 bereits 2 x 10uF verbaut.
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Nun auf die andere Seite.
Als ich das Gerät das erste Mal probieren wollte habe ich lange gesucht wie die Senderspeicher anzuwählen sind. Dann habe ich gemerkt das die "schicken" Verzierungen um die LED's die Sensortasten sind. Auch der Knopf für die Senderwahl ist so ein Sensor. Er besteht aus 2 isolierten Teilen . Wie schon erwähnt muss man aber die Kontaktfedern reinigen und ggf. nachjustieren. Bei mir gab es den Effekt das das Skalenlicht oft flackerte wenn man nur in die Nähe kam. Ursache war der silberne Kondensator auf der Platine darunter. Diese Bauart habe ich früher gern genommen, aber heute sind unbrauchbar. Dabei sehen sie optisch noch sehr gut aus.
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 Betreff des Beitrags: Re: Reparaturbericht Salut 001
BeitragVerfasst: Do Dez 31, 2020 14:56 
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Bei mir war auf der Netzteilplatine noch der C2 (200µF) verbaut. Gemessen hatte ich nur am Anfang auf der Verstärkerplatine.
Aber das hole ich gerne noch nach und poste das hier mal.

Übrigens sind auf der HF Platine A2 auch drei Elkos. Alle sind unter der Abschirmung zu finden (nur gesteckt und verklebt). Einer allerdings dann unter einer zweiten, die ist fest verlötet, welcher den A244D kapselt.

Ich berichte weiter....

paulchen


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 Betreff des Beitrags: Re: Reparaturbericht Salut 001
BeitragVerfasst: Do Dez 31, 2020 15:25 
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@paulchen,
ich habe da wohl eine Sparvariante vom Netzteil, es geht offensichtlich auch mit einem Transistor weniger. Auch die Z-Diode wurde eingespart. Die fehlenden Komponenten sehen für mich wie eine elektronische Sicherung aus. Ich hätte natürlich die Schaltung mal aufnehmen können, aber nochmal alles aufschrauben ist mir zuviel Arbeit...

Alfred


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 Betreff des Beitrags: Re: Reparaturbericht Salut 001
BeitragVerfasst: Do Dez 31, 2020 15:43 
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Das ist gut möglich. Dieses Radio wurde ja über 10 Jahre gebaut mit einigen Veränderungen je nach Auslieferland.
Hier mal ein Beispiel von Deinem "Problemkind" der bei mir ohne ablöten irgendwelcher Leitungen raus ging.

Bild

Deinen Tipp mit dem 100nF Kondensator habe ich beherzigt und ebenso erneuert. Bei mir flackerte das Licht auch ab und an sporadisch.

paulchen


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 Betreff des Beitrags: Re: Reparaturbericht Salut 001
BeitragVerfasst: Do Dez 31, 2020 16:02 
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Hier mal das was ich vorhin angesprochen habe. Mal schauen ob ich das so lasse.
Sieht auf dem Bild heftiger aus als es in Natur ist.
Jemand dazu einen (auch negativen) Kommentar?

Bild

paulchen


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 Betreff des Beitrags: Re: Reparaturbericht Salut 001
BeitragVerfasst: Do Dez 31, 2020 16:55 
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So, dann nochmals ich. Ich denke zu letzten Mal heute.
Das meine "Ausbeute".
2-3 Elkos waren noch brauchbar. Wie von Alfred schon beschrieben war der dicke 1000µ aus dem Netzteil noch wunderbar in Schuss (hinten links). Den Rest konnte man eigentlich vergessen. Waren die Kapazitäten noch einigermaßen iO., so waren die ESR Werte der absolute Hammer. Den Vogel schoß dabei der kleine axiale von der Sensorplatine ab. ESR 178 Ohm bei 1µ. Das ist zwar Sollwert, aber den Rest kann man vergessen. Besagter 100n von der AFC-Platine hatte 232nF bei ESR 28 (hinten rechts).

Vorn der besagte V4. Diese Transistoren sollte man nicht unterschätzen. Die haben in der Regel wunderbare Werte und teilweise tolle ß.

Bild

paulchen

...der sich nicht erinnern kann an einem Silvester um diese Zeit noch gelötet zu haben. Verrückte Zeiten...


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 Betreff des Beitrags: Re: Reparaturbericht Salut 001
BeitragVerfasst: Do Dez 31, 2020 17:34 
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@paulchen so ein axialer Elko ist mir nicht untergekommen.
Jetzt mal noch ein paar Bilder von Baugruppen wo es mal nichts zu wechseln gibt:
Zuerst der UKW-Tuner, das Metallkästchen darunter ist der Transverter
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als nächstes 2 Teile aus DDR-Produktion. Der FM-ZF-Verstärker (die Abdeckhaube wurde entfernt)
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und der Klangregelbaustein. Interessand die Halterungen für die kleinen Styroflexe, das kannte ich noch nicht
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Jetzt aber weiter mit dem Wechseln, die von paulchen angesprochene HF-Platine. Diese hat zwar 4 Löcher zum Befestigen, aber nur die oberen sind benutzt. Dafür sitzen 2 schlecht erreichbare Schrauben in der Halterung für die Ferritstäbe. Hier nun ein Bild mit entfernter Abdeckhaube. Wie schon geschrieben ist der A244 extra nochmal mit einer Haube abgeschirmt. Und darunter sitzt ein Elko.
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Nun bin ich fast durch, mal sehen ob noch ein abgleich ansteht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Reparaturbericht Salut 001
BeitragVerfasst: Fr Jan 01, 2021 14:36 
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Hallo Alfred, ich hoffe Du bist gut "rein gekommen"!

Der beschriebene 1µ Elko auf der Sensorplatine war bei mir auf der Leiterseite gelötet und stellt den C4 auf der A6-Platine da. Der ist eigentlich da eingelötet wie bei Dir, warum das bei mir nicht der Fall war :Schulterzuck: ? Eventuell hatten die zu dem Zeitpunkt keine radiale Bauform?
Diese Abstandshalter waren mir zwar aus anderen RFT-Geräten dieser Zeit bekannt, habe die aber auch schon Jahre nicht mehr im Original vor mir gehabt.

Noch was zum Klang.
Ich betreibe das Gerät in der jetzigen Phase mit einem externen Lautsprecher/Box. Bei voll aufgedrehten Bass und erhöhter Lautstärke kommt sogar mit dieser zu starken Bassverzerrungen. Ich habe da mal die Endstufe mit externen Netzgerät betrieben - schon besser.
Dann mal die Vorstufe/Klangregelbaugruppe A8 abgehängt und das ganze mit einer externen A210E inkl. Vorstufe/Klangreglung betrieben. Hatte ich mal aus einem Schlachtgerät als Verstärker für genau solche Fälle ausgebaut. Und siehe da, sauberer Klang auch bei höherer Lautstärke. War ja auch zu erwarten.
Dann an das interne Netzteil diese Sache ran gehangen. Schon merklich Verzerrungen bei voller Lautstärke. Aber immer noch erheblich besser als mit der originalen Kombination. Alles wieder zurück gebaut (sind ja nur ein paar Drähte) und klanglich alles wieder so wie vorher.
Mein Resümee daraus - Klangregelbaustein macht zuviel Bass für diese Endstufe und dieses Netzteil. Da müsste man mal an die gehörrichtige Laustärkereglung und an die Bassanhebung ran denke ich. Weiterhin werde ich dem 2000µ der extern im Chassis hängt noch etwas erhöhen.
Zeit für Experimente...

paulchen


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 Betreff des Beitrags: Re: Reparaturbericht Salut 001
BeitragVerfasst: Fr Jan 01, 2021 16:05 
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Jetzt habe ich das mal mit dem origanlen Lautsprecher versucht. Geht ja so gar nicht!!
Schon bei geringer Lautstärke (weit unter der obligatorischen Zimmerlaustärke) schlagen die Bässe voll durch. Sowas will keiner hören. Bass runter drehen geht ja Problemlos, stellt den Klang aber weit hinter dem zurück was man haben will.
Was waren da meine Gedanken?
1.Membran schlägt ans Gehäuse, 2. akustischer Kurzschluss, 3. Lautsprecher ist von Natur aus nicht in der Lage das wiederzugeben.
Um 1+2 auszuschließen habe ich dem Lautsprecher vorn einen Filzring verpasst.

Bild

Dieser originale Gummi/Kunststoffring war hoffnungslos verhärtet.
Ist so etwas besser, aber geht eigentlich immer noch nicht.
Bleibt also noch Punkt 3 übrig. Habe da mal verschiedene Lautsprecher aus meinem kleinen Vorrat durchprobiert. So richtig will mich da keiner überzeugen, von der Bauform mal ganz abgesehen.
Probiert habe ich 3x Grundig und 2x Schaub Lorenz/ITT.
Wenn ich da an einen meiner Transall denke

https://www.radiomuseum.org/r/saba_tran ... tom_g.html

will man auf jeden Fall hier etwas mehr haben.

Also bleibt erstmal nur die Suche um die Bässe zu verringern. Optimod tut der Sache logischerweise auch nicht gut, aber damit muss man ja leider leben.

paulchen


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