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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Röhrenmultimeter...
BeitragVerfasst: Mo Jan 17, 2022 23:14 
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Hallo, Günter,

mit einem Messer im Rücken gehen wir noch lange nicht...., würde eine mir bekannte Person gesagt haben.

ich muß mal meinen Fundus durchsuchen. Ich glaube, ich habe ein 100μΑ Μesswerk passender Baugröße.

Leider ist da ein anderer, weniger geeigneter Zeiger drin. Aber durch ändern einiger Widerstände im Meßwerkstromkreis sollte sich auch das 100μA Meßwerk verwenden lassen.

Aber zumindest die Skala sollte sich problemlos umbauen lassen.

Ich bin aber momentan auf Dienstreise. Ich seh gern nach, ob ich das lokalisieren kann, komme aber erst am Wochenende dazu.

Bitte deshalb das Ding nicht vorzeitig schlachten, oder gegen die Wand werfen! Wirft man R&S Geräte gegen die Wand, geht die Wand kaputt.

VG Henning

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Schlau ist, wer weiss, wo er nachlesen kann, was er nicht weiss
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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Röhrenmultimeter...
BeitragVerfasst: Di Jan 18, 2022 22:47 
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Kenntnisstand: Grundkenntnisse (ohmische Gesetz etc.)
Hallo Henning,

jetzt geht es erst richtig los, aufgegeben werden Briefe! :bier:

Ein potentieller Ersatzteilspender ist schon organisiert, ich hoffe das Meßinstrument ist auch wirklich verwendbar. Ich hab jetzt schon so viel Zeit und Geld investiert, dann wird das Projekt auch durchgezogen. Und dazu gehört auch zumindest ein Gerät mit originalem Drehspulmeßwerk.

_________________
Viele Grüße,
Günter


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Röhrenmultimeter...
BeitragVerfasst: Mi Jan 19, 2022 11:12 
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Kenntnisstand: **Zutreffendes Feld fehlt**
Hallo Günter,

vielleicht läßt sich das alte Meßwerk dann noch in Ruhe reparieren. Wenn das URI erst mal richtig funktioniert, hat man vielleicht auch die Muße für die Fitzelarbeit.


Das an die Wand werfen von R&S Geräten funktioniert, wenn überhaupt, nur mit den kleinen Geräten. In meinem Fundus habe ich zwei Meßgeräte für auf den Labortisch mit einmal 56kg und einmal 58kg. Da ist werfen schon sehr anstrengend.


Gruß Achim


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Röhrenmultimeter...
BeitragVerfasst: Mi Jan 19, 2022 20:36 
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Kenntnisstand: Grundkenntnisse (ohmische Gesetz etc.)
Hallo Achim,

ich hab natürlich noch etwas weitergemacht und das Meßwerk noch weiter zerlegt und dann auch wieder zusammengebaut. Wie sagt man so schön - just for science. Und ich muß meine Aussage mit "fast Uhrmacherarbeit" korrigieren und das "fast" streichen.

Im Prinzip haben sich dabei zwei Probleme ergeben: Der Magnet ist sehr stark und sobald man die Schrauben entfernt, macht es "Klack" und der ganze Mittelteil mit Spule und Zeiger klebt irgendwo am Magnet. Keine Ahnung, wie das in der Herstellung gelöst wurde, vielleicht mit einer Hülse zur Abschirmung. Und das zweite Problem ist das Wiederanlöten der beiden Spiralfedern, so daß die Nullstellung vom Zeiger auch wieder stimmt. Auch hier wäre es interessant zu wissen, wie das richtig gemacht wird. Die Federn sind so filigran, daß ich sie mit meiner groben Pinzette kaum greifen konnte.

Nach dem Zerlegen habe ich die eigentlichen Spulenanschlüsse auch noch nachgelötet, mit dem Ergebnis, daß die Spule nun garkeinen Durchgang mehr hat. Klar, man könnte jetzt auch noch versuchen, die Spule neu zu wickeln, so sich denn ein passender Draht auftreiben läßt. Aber ob das, sozusagen als Erstlingswerk, wieder ein genau funktionierendes Meßinstrument ergibt, möchte ich sehr stark bezweifeln. Aber ich könnte das Meßwerk alleine an die Wand werfen, das sollte gehen... :mrgreen:

_________________
Viele Grüße,
Günter


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Röhrenmultimeter...
BeitragVerfasst: Fr Jan 21, 2022 6:51 
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Kenntnisstand: **Zutreffendes Feld fehlt**
Hallo Günter,

na dann ist der Anfang ja schon gemacht.

Zum Üben vielleicht ein Dutzend Kameras aus den 60er Jahren reparieren. Vorzugsweise die mit eingebauten Belichtungsmesser. Da hat man auch ein Zeigerinstrument, aber in der Größenordnung von ca 15 x 8 mm. Ähh, mit Zeiger und Skala natürlich. Außerdem hat es dort auch die tollen Schrauben, sowas wie Madenschrauben M2 x 4 Inbus, oder M 1,6 x 2,5 mit Spitze. :-)

Aber eine Pinzette in kleiner spitzen Ausführung kann man immer brauchen. Ich habe hier eine, die hat spitze Backen mit 0,5 mm Breite. Die ist für so feine Sachen gerade richtig.


Gruß Achim


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Röhrenmultimeter...
BeitragVerfasst: Fr Jan 21, 2022 8:36 
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Hallo
ich habe noch ein funktionstüchtiges Instrument aus einem Rö. Voltmeter. Es hat einen Innenwiderstand von 600 Ohm. Wenn das passen würde, gebe ich es gg. Übernahme des Portos ab
Dateianhang:
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Inst.JPG [ 159.58 KiB | 1601-mal betrachtet ]

Gruß


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Röhrenmultimeter...
BeitragVerfasst: So Jan 30, 2022 22:17 
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Kenntnisstand: Grundkenntnisse (ohmische Gesetz etc.)
Hallo zusammen,

nachdem ich zwei Wochen lang außer Gefecht war, geht es hier nun endlich wieder weiter.

Das Spendergerät ist eingetroffen, das neue Meßinstrument hat 3,04 kOhm, die Skala habe ich mit dem defekten getauscht, da die roten Zeichen komplett verblichen waren. Soweit so gut. Allerdings hat Mr. Murphy wieder zugeschlagen und mit dem "neuen" Meßinstrument liegen die Anzeigewerte zu niedrig, nur ungefähr 9,8 Volt anstatt 10. Der Fehler scheint über alle Gleichspannungs- und Widerstandsbereiche konstant zu sein, ich muß das aber noch genauer untersuchen. Eigentlich sollten die Meßwerke einfach austauschbar sein und geringe Abweichungen sollten sich mit dem Trimmer R16 ausgleichen lassen. Aber das wäre dann wohl zu einfach gewesen... :roll:

@JHG: Danke für das Angebot! Das originale Meßinstrument ist schon sehr speziell und ich bin mir nicht sicher, ob sich das sinnvoll durch ein Anderes ersetzen läßt.

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Viele Grüße,
Günter


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Röhrenmultimeter...
BeitragVerfasst: Mo Jan 31, 2022 22:17 
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Kenntnisstand: Grundkenntnisse (ohmische Gesetz etc.)
Neuer Tag, neues Glück, ich sag ja, das Ding ist eine wirklich harte Nuß.

Ich habe heute das "neue" Meßinstrument einmal durchgemessen, es zeigt tatsächlich über den gesamten Skalenbereich zu wenig an. Für den Strom durch das Instrument / Anzeigewert konnte ich folgendes ermitteln:

12,5 uAmpere / 2,45
25 uAmpere / 4,9
37,5u Ampere / 7,4
50 uAmpere / 9,9
Bei genau 50,5 uAmpere wird dann schließlich die 10 angezeigt.

Der Spannungsabfall über dem Meßinstrument beträgt bei 50 uAmpere 0,151 Volt. Das entspricht somit dem zuvor gemessenen Widerstand von 3,04 kOhm und scheint auch der korrekte Wert zu sein, ich denke nicht, daß sich der elektrische Widerstand verändert hat. Deshalb gehe ich davon aus, daß wohl der Magnet über die Jahre nachgelassen hat. Ich bin ja gespannt, ob sich das über den einstellbaren magnetischen Nebenschluß korrigieren läßt. Zu dieser Sache mußte ich erstmal etwas googeln und bin dabei auch auf die zugehörige Patentschrift der Josef Neuberger Fabrik gestoßen:
https://patents.google.com/patent/DE1058143B/de

Keine Ahnung, ob ich da jetzt mit den beiden Meßinstrumenten einfach Pech hatte, oder ob die im Regelfall so marode sind...

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Viele Grüße,
Günter


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Röhrenmultimeter...
BeitragVerfasst: Sa Feb 05, 2022 20:57 
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Kenntnisstand: Grundkenntnisse (ohmische Gesetz etc.)
Der Vollständigkeit halber gibt es nun noch den Abschlußbericht zum Meßgerät.

Die Endstellung vom Meßinstrument ließ sich tatsächlich über den magnetischen Nebenschluß korrigieren, die Einstellmöglichkeiten sind aber damit jetzt endgültig am Anschlag. Ging sich gerade noch so aus. Einen Vorwiderstand so wie das kaputte Instrument hat dieses übrigens nicht.
Dateianhang:
comp_GH3_1412.jpg
comp_GH3_1412.jpg [ 160.16 KiB | 1177-mal betrachtet ]
Auf dem Foto sieht man schön den geschlitzten Blechstreifen mit Schraube für die Einstellung.

Das erste Meßinstrument war elektrisch tot, das zweite scheint mir dafür mechanisch verschlissen zu sein. Auf jeden Fall ist es nicht wirklich linear und die Nullstellung scheint der Zeiger auch nicht immer ganz genau zu treffen, zusätzlich zum Problem mit der Empfindlichkeit. Ich habe das Meßwerk noch mit Tuner 600 gespült, das hat aber keine wirkliche Veränderung gebracht.

Hier noch ein Foto der defekten Spule, keine Ahnung, ob man wo einen passenden Kupferlackdraht bekommen könnte:
Dateianhang:
comp_GH3_1397.jpg
comp_GH3_1397.jpg [ 172.49 KiB | 1177-mal betrachtet ]

Die Windungszahl könnte man über den erforderlichen Widerstand noch ausrechnen, viel Spaß beim Wickeln...

Die Widerstandsmessung funktioniert jetzt ganz gut und mit zufriedenstellender Genauigkeit. Im Gegensatz dazu bin ich aber mit der Gleichspannungsmessung ganz und garnicht zufrieden und mit der Gleichstrommessung sieht es ähnlich aus. In den einzelnen Meßbereichen wird ganz unterschiedlich angezeigt, einmal zu viel, dann wieder zu wenig, mal stimmt es wieder so ungefähr. Also müsste man wohl die Bereiche individuell mittels Anpassung der Widerstände abgleichen. Unterm Strich bin ich von der Meßgenauigkeit enttäuscht, aber ich habe keine Lust, da jetzt noch mehr Zeit zu investieren. Gibt ja auch noch andere Dinge zu tun...
Dateianhang:
comp_GH3_1413.jpg
comp_GH3_1413.jpg [ 166.03 KiB | 1177-mal betrachtet ]

Und noch ein Foto vom geöffneten Meßgerät im Betrieb, sieht cool aus mit der violett leuchtenden Stabiröhre:
Dateianhang:
comp_GH3_1417.jpg
comp_GH3_1417.jpg [ 173.33 KiB | 1177-mal betrachtet ]

Als Fazit hat sich dieses Projekt nicht ausgezahlt, finanziell schon garnicht. Mal verliert man, mal gewinnen die Anderen... Aber zumindest an Erfahrung und Erkenntnissen gewonnen...
Nachdem ich nicht gewillt bin, auch nur einen einzigen weiteren Euro für dieses Projekt auszugeben, wird das Spendergerät geschlachtet. Ich hasse das zwar, aber es wird wohl kein Wunder geschehen und ein funktionierendes Meßinstrument vom Himmel fallen. Vielleicht hätte ich ja auch einfach bei den Radios bleiben sollen.

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Viele Grüße,
Günter


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Röhrenmultimeter...
BeitragVerfasst: So Feb 06, 2022 8:50 
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Registriert: Mo Okt 11, 2021 16:39
Beiträge: 78
Kenntnisstand: **Zutreffendes Feld fehlt**
Hallo Günter,

kontrollier doch die Meßwerte nocheinmal, wenn das Gerät in das Gehäuse eingebaut ist, oder zumindest die Röhren abgedeckt sind. R&S weist in meiner Bedienungsanleitung extra auf diesen Punkt hin.


Gruß Achim


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Röhrenmultimeter...
BeitragVerfasst: So Feb 06, 2022 9:02 
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Beiträge: 63
Wohnort: Müden
Ich hatte bei meinem R&S URU auch das Problem, daß einige Meßbereiche außerhalb der Toleranz waren. Gurnd dafür war einer der Vorwiderstände. Anstatt 89 MOhm hatte er 91 MOhm. Ich habe ihn durch eine Serienschaltung spezieller Präzisionswiderstände ersetzt, da ein genau passender Ersatz nicht zu bekommen war. Funktioniert jetzt prima.



Trotzdem noch viel Glück bei der Restaurierung.

LG
Schorse


Dateianhänge:
20190507_173800.jpg
20190507_173800.jpg [ 148.54 KiB | 1146-mal betrachtet ]
20190418_222154.jpg
20190418_222154.jpg [ 149.98 KiB | 1146-mal betrachtet ]
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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Röhrenmultimeter...
BeitragVerfasst: So Feb 06, 2022 17:32 
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Registriert: Sa Jan 21, 2017 21:25
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Hallo Achim, das hab ich auch gemacht, hat aber nichts verbessert.

Danke Schorse, das klingt interessant!
Ich habe die Widerstände nachgemessen, auf die wirklich hochohmigen habe ich aber kein besonderes Augenmerk gelegt. Vielleicht liegt da ja auch das Problem, ich werde das noch einmal überprüfen. Trotz dem etwas angezählten Meßinstrument funktioniert ja die Widerstandsmessung garnicht so schlecht. Das gibt mir jetzt doch wieder zu denken, nachdem ich mit dem störrischen Ding ja eigentlich schon abgeschlossen hatte.

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Viele Grüße,
Günter


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Röhrenmultimeter...
BeitragVerfasst: So Feb 06, 2022 21:54 
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Registriert: Sa Jan 21, 2017 21:25
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Kenntnisstand: Grundkenntnisse (ohmische Gesetz etc.)
Die Widerstände am Eingang der Gleichspannungsmessung sind alle in Ordnung.

Den Widerstand am Gitter der E80CC bzw. den parallel zum Meßinstrument (ist für die Widerstandsmessung anders verschaltet) hab ich auch nachgemessen:
Dateianhang:
Unbenannt.JPG
Unbenannt.JPG [ 68.02 KiB | 1104-mal betrachtet ]

Der R31 am Gitter hat anstatt 5 MOhm 5,25 MOhm, was einer Abweichung von +5% entspricht, der R26 hat anstatt 40 MOhm 41,3 MOhm, was einer Abweichung von +3% entspricht. Toleranzangaben konnte ich für die beiden Widerstände keine finden, die Werte sehen beim zweiten Meßgerät genau gleich aus.

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Viele Grüße,
Günter


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Röhrenmultimeter...
BeitragVerfasst: Mi Feb 09, 2022 7:59 
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Registriert: Mo Okt 11, 2021 16:39
Beiträge: 78
Kenntnisstand: **Zutreffendes Feld fehlt**
Hallo Günter,

in meinen Unterlagen steht für die genannten Widerstände auch keine Toleranzangabe. In einer anderen Schrift von R&S habe ich mal gelesen, daß alle Bauteile ohne Toleranzangabe aus der Reihe E 12 stammen. Das wird hier so ähnlich sein, also handelsübliche Bauteile.

Zu der Abweichung fällt mir noch folgendes ein. Ist die angelegte Spannung zu 100 % gewährleistet? Das eine Meßgerät hat vielleicht eine Toleranzabweichung nach positiv, das andere nach negativ. Schon kommt eine "große" Abweichung heraus. Nach einem Röhrenwechsel und nach längerer Betriebszeit wird von R&S eine Nacheichung empfohlen. Ist diese schon durchgeführt worden?


Viele Grüße Achim


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Röhrenmultimeter...
BeitragVerfasst: Mi Feb 09, 2022 11:34 
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Registriert: So Nov 01, 2015 13:24
Beiträge: 605
Kenntnisstand: Weitergehende Kenntnisse (Hobby)
Wenn der Magnet mit der Zeit zu schwach geworden ist und die Anzeige zu niedrig ist.....
kleine Neodymmagnete aussen auf den alten Magneten pappen und verschieben, damit kann
man den Ausschlag sehr gut einstellen !

Gruß,
RE 084

_________________
RE 084 heisst Hans und kommt aus 41844 Wegberg :mauge:


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