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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Anschluss von einem Grubentelefon Fernsig dgfg 5015

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BeitragVerfasst: So Jun 19, 2022 16:28 
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Moin
Ich hab vor einer Weile ein schickes Grubentelefon gekauft und wollte es jetzt als Festnetztelefon einrichten. Vor gut einem Jahr habe ich in einem anderen Forum bereits um Hilfe gebeten, wurde aber nicht wirklich schlau draus deswegen probiere ich es hier nochmal. Das Telefon ist mit einem TAE Stecker ausgerüstet und der Wecker erfordert soweit ich weiß 35V.
Der Haushaltsrouter mit Festnetz ist ein 6360 Cable mit ISDN Anschluss, nebenbei hab ich für das Telefon noch eine Fritzbox 7170 und ein TA 2 a/b Komfort von Telekom gekauft.

Auf Bedarf hin kann ich ein paar Bilder machen, über Hilfe beim Anschließen wär ich sehr dankbar!


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BeitragVerfasst: So Jun 19, 2022 19:50 
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Zumindest an der Fritzbox 7170 sollte das gute Stück eigentlich plug&play funktionieren wenn sonst alles in Ordnung ist. Ein TAE Stecker ist ja schon vorhanden wenn ich es recht verstehe.


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BeitragVerfasst: So Jun 19, 2022 22:05 
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countryman hat geschrieben:
Ein TAE Stecker ist ja schon vorhanden wenn ich es recht verstehe.
Stimmt wohl, aber der Router hat keinen TAE Anschluss, nur RJ45, bzw der kleinere RJ11 für DSL/Telefon. Ich guck mal, könnte ich den TAE vom Kabel abmontieren und dafür den RJ11 verkabeln? Hab ein paar Diagramme gefunden aber die sind sich nicht ganz einig welches Kabel wohin soll.


Zuletzt geändert von Tabs am Mo Jun 20, 2022 19:01, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mo Jun 20, 2022 5:01 
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Dein Problem ist das Mehrfrequenzwahlverfahren
https://de.wikipedia.org/wiki/Mehrfrequenzwahlverfahren
Dein Telefon arbeitet noch mit dem Impulswahrlverfahren
https://de.wikipedia.org/wiki/Impulswahlverfahren

Was coutryman Dir sagen wollte ist der Umstand das fast alle Fritz-Boxen eine TAE Buchse haben und auch noch das IWV können. Das haben andere Router, trotz TAE Buchse, meist nicht mehr drauf. Lass den Stecker dran und besorge Dir eine alte Fritz Box zum probieren.

paulchen


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BeitragVerfasst: Mo Jun 20, 2022 7:21 
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Hier wird eine Liste mit Routern geführt, die Impulswahl verstehen:
http://www.ptt-apparate.ch/IWV-Router/IWV-Router.html

International gibt es noch mehr Versionen, etwa von Grandstream, die das auch können und gelegentlich auftauchen. Man kann sie auch "hinter" einen vorhandenen Router konfigurieren, wenn der keine Impulswahl kann.

Die 7170 hat wohl tatsächlich keine TAE aber da könnte ein Adapter helfen: Suchwort "Western auf TAE".
Allerdings hat die 7170 einen Analoganschluss mit 2 Schraubklemmen, da wird man sich irgendwie mit Bordmitteln helfen können um das gute Stück wenigstens zu probieren. Die Wählscheibe muss zügig und gleichmäßig laufen, sonst klappt es nicht. Auch muss die Kontaktgabe einwandfrei sein. Häufig müssen die alten Apparate etwas gereinigt und aufgearbeitet werden. Die Kohlemikrofone sind auch häufig taub.
Ganz plug&play also nicht, aber wesentlich überschaubarer als etwa die Aufarbeitung eines Röhrenradios :-)


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BeitragVerfasst: Mo Jun 20, 2022 9:27 
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eigentlich wissen wir noch nicht viel…

Geht das Telefon gar nicht, auch kein Freizeichen, Wählton? Oder geht nur die Wahl nicht… oder klingelt es nicht?

Bitte etwas mehr Infos!

Grüße,

Jörg

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BeitragVerfasst: Mo Jun 20, 2022 12:55 
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countryman hat geschrieben:
Die 7170 hat wohl tatsächlich keine TAE aber da könnte ein Adapter helfen: Suchwort "Western auf TAE".
Danke für die Liste, offenbar unterstützt die Fritzbox 6360 auch IWV, kann ich das Telefon dann einfach an FON1 oder FON2 anschließen und einrichten?

Binser hat geschrieben:
eigentlich wissen wir noch nicht viel...
Das Telefon ist meiner Ansicht nach in Top Zustand, hab es einmal geöffnet und der Mechanismus und Kabelkram waren sehr sauber. Nach der letzten Prüfung (1958 der Plakette nach glaub ich) wurde es offenbar nicht wieder geöffnet. Ursprünglich war es mit einem VDo4 Stecker ausgestattet. Der ist beim Transport allerdings zerbrochen, weshalb ich einen TAE verbaut habe. Deswegen dachte ich ich könnte den TAE wieder abnehmen und dafür einen RJ11 anschließen ohne noch extra einen Adapter kaufen zu müssen.
Vor einigen Monaten habe ich es bereits einmal angeschlossen und konnte eingehende Anrufe via T2 a/b und einer Fritzbox 6660 annehmen (gab kein Klingeln) und sowohl Mikrofon als auch Lautsprecher funktionieren. Hab hier mal drei Bilder via imgur angehängt, eins davon ist wohl der Schaltplan welcher Innen klebt. Hat zwar nichts mit dem Thema zu tun aber doch vielleicht von Interesse :D
https://imgur.com/a/Vh1VsOd


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BeitragVerfasst: Mo Jun 20, 2022 13:15 
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na, das ist ja schon mal was…

Was mir am Schaltbild auffällt, ist der 2uF Kondensator in der a/b-Leitung zum Wecker. „Normale“ Telefone haben hier 1uF. Vermutlich wurde der verbaut, um einen stärkeren Klingelstrom zu erzeugen. In Gruben herrscht ja ein höherer Geräuschpegel. Kann sein, daß dadurch die Rufspannung der Fritzbox einbricht und diese einen Kurzschluss interpretiert, und ein Besetztzeichen ausgibt.

Wenn‘s also nicht klingelt, den Kondensator auf den Wert von 1uF reduzieren.

Ansonsten ist die Schaltung Standard. Müsste an der Fritzbox funktionieren, sofern diese das IWV unterstützt…

Grüße,

Jörg

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BeitragVerfasst: Mo Jun 20, 2022 13:51 
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Binser hat geschrieben:
Wenn‘s also nicht klingelt, den Kondensator auf den Wert von 1uF reduzieren.
Ich würde lieber mehr Leistung für 2uF aus dem Router bekommen damit das Telefon soweit wie möglich im Originalzustand bleibt, wie wär das möglich? Das wollte ich jetzt nicht nochmal aufmachen und sogar dran rumbasteln.


Zuletzt geändert von Tabs am Mo Jun 20, 2022 19:01, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mo Jun 20, 2022 14:47 
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Mehr Klingel-Leistung bekommst du nicht aus dem Router.
Der Wecker kann auch eine andere Störung haben, oder der Gabelumschalter Gu2 hat vielleicht ein Kontaktproblem. Mit 1µF probieren könnte durchaus lohnen.
Westernstecker werden meist gecrimpt, wenn du das Werkzeug hast kannst du natürlich statt der TAE einen Westernstecker montieren.
Klar, wenn eine passende Fritzbox vor Ort ist, einfach an einen Analogport anschließen.


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BeitragVerfasst: Mo Jun 20, 2022 15:26 
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Und einen anderen Zufluss an Strom für den Wecker verwenden geht nicht? Wollte vermeiden an dem Telefon rumzubasteln und es vielleicht kaputt zu machen, ausserdem wär mir die Original Lautstärke einfach lieber.

Ich hab eine Crimpzange für RJ45, weiß nicht ob die für RJ11 auch geht aber in dem Fall werde ich ein Kabel mit RJ11 zweckentfremden und die Kontakte verlöten.

Dazu habe ich bereits ein paar Diagramme gefunden, allerdings sind die alle etwas unterschiedlich, woher weiß ich welches das Richtige ist?
(3 Bilder) https://imgur.com/a/lOnC3v8


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BeitragVerfasst: Mo Jun 20, 2022 15:50 
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Deine RJ11 Belegung stimmt nicht.

Bei 4-poligem Westernstecker sind die beiden mittleren Pins mit a/b belegt.

Die Rufspannung kannst Du ohne größeren Aufwand nicht extern zuführen. Die Fritzbox gibt maximal 10mA Rufstrom bei etwa 32V AC aus. Das ist fast nix…

Kann grad‘ keine Bilder einfügen…

Vielleicht später!
Jörg

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BeitragVerfasst: Mo Jun 20, 2022 16:09 
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Viele gängige Standard-Apparate klingeln damit wunderbar. Ich habe ein englisches Telefon mit ebenfalls 2µF Kondensator, welches sich schwertut. Der angegebene Gleichstromwiderstand der Weckerspulen (1500 Ohm) liegt im normalen Bereich. Es kann aber immer sein, dass der Klöppel etwas schwergängig ist oder noch weitere Fehler vorliegen. Zum Probieren könnte man einen weiteren 2µF Kondensator (oder auch 1 µF...) in Serie mit der Leitung schalten un schauen ob es dann klingelt. Serienschaltung = verringerte Kapazität.


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BeitragVerfasst: Mo Jun 20, 2022 16:20 
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Wegen der Klingel, ich würde einfach mal 25-30 Volt Wechselspannung auf a/b geben, bei aufgelegtem Hörer natürlich. Ob sich da überhaupt etwas tut.

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Ein Phasenprüfer ist so nützlich wie ein Lutscher der nach Kacke schmeckt.


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BeitragVerfasst: Mo Jun 20, 2022 19:00 
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Binser hat geschrieben:
Deine RJ11 Belegung stimmt nicht.
Ja davon ging ich auch aus, hab die Bilder auch nur kurz spontan rausgesucht und dann gemerkt dass die nicht übereinstimmen.

countryman hat geschrieben:
Es kann aber immer sein, dass der Klöppel etwas schwergängig ist oder noch weitere Fehler vorliegen.
Das kann sein, der Klöppel hat kein freies Spiel sondern braucht ein wenig Druck um von Links nach Rechts zu springen aber ich weiß nicht ob das normal ist und einfach so gehört.

tornadofilm hat geschrieben:
Wegen der Klingel, ich würde einfach mal 25-30 Volt Wechselspannung auf a/b geben
Klingt gut, aber ich wüsste nicht womit. Ich hab kein Netzteil wo man die Spannung etc. einstellen kann, lediglich ein Multimeter :D


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