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BeitragVerfasst: Mi Sep 06, 2023 8:42 
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Registriert: Mo Mär 27, 2023 14:56
Beiträge: 18
Kenntnisstand: Weitergehende Kenntnisse (Hobby)
Wir brauchten eine andere Waschmaschine, und kauften Kurzerhand eine gebrauchte Miele ,die schon so ca 15 Jahre alt war.
Für 50.-€ wechselte sie den Besitzer.
Die Maschine lief noch ca 8Jahre bis der Programmschalter seinen Geist aufgab.
Da Mein Sonnenschein aber unbedingt eine Neue wollte, kauften wir eine billige Noname Maschine für ca 200.- öcken.
Die Gleiche gabs auch noch für knapp über 300.- mit dem Label "Bosch" Das war mir das aber nicht wert.
Nach nur knapp 2Jahren ist die Pumpe verreckt. Zur Reparatur mußte die halbe Verkleidung zerlegt werden. Ohne Akkuschrauber drehst du dir da nen Wolf.
Dann Lief die Mühle wieder bis 3Monate später wieder die Pumpe streikte.
Da hatte ich das mit der Mühle satt.
Wir haben dann wieder eine Gebrauchte gekauft. Die war beim Kauf auch schon wieder ca 15Jahre alt. die Läuft und läuft wie ein Käfer.
Und das nun auch schon wieder seit ca. 8Jahren.

_________________
Gruß Der Hesse
der mit der Hexe tanzt
(Piaggio Hexagon180)


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BeitragVerfasst: Mo Sep 18, 2023 12:56 
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Registriert: Di Sep 10, 2019 9:26
Beiträge: 152
Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
Ich werde ja öfters gefragt, weshalb machst Du Dir die Arbeit und bespielst Kassetten, Spulentonbänder und VHS?
Mal abgesehen von der Haptik und dem Spass am Erhalten der alten Technik, habe ich jetzt aufgehört zu zählen, wieviele USB-Sticks von heute auf morgen plötzlich nicht mehr lesbar waren, oder selbiges mit Festplatten, oder die Tatsache, dass Mediaplayer A Format B nicht spielt, Format B auf Player U nicht geht oder Player C erst gar keinen Stick erkennt.
Darüber hinaus habe ich derart viel Material, was man eben nicht im Netz bekommt (diverse DT64-Dancehall-Sendungen der ersten Stunde z.B.), dass ich im Leben nie dazu komme, das alles zu digitalisieren, und selbst da bin ich ja wieder gezwngen, eine gewisse Konformität einzuhalten, dass das Ganze sowohl kompatibel als auch langzeitstabil ist. Die 30 Jahre alten Spulenbänder auf Halbspur 19 laufen jedenfalls wie gestern aufgenommen, und für mich ist es einfacher, die G36 und A77 zu pflegen, als jedes Jahr ein Backup irgendwelcher Sticks und Platten machen zu müssen, wo ich trotzdem nicht weiß, ist das morgen noch lesbar?
Ein großer Freund komprimierter Musik bin ich eh nicht, ich bekomme schon regelmäßig Ohrenkrebs, wenn ich DAB+ über meine Triodenendstufen hören muss, weil ich den entsprechenden Sender über UKW leider nicht bekomme.
Ich weiß nicht, mir geht es jedenfalls so. Der technische Fortschritt ist nicht immer unbedingt besser.
Stromverbrauch? Nun gut, ein Nordmende Color L2X mit F3 Chassis nuckelt 290W. Ein großer Flachbild mit notwendiger Soundbar, ist dann auch nicht unbedingt so viel weniger. Dazu kann ich bei Betrieb auf Röhre noch die Auflösung runterschrauben und siehe da, gestreamte Filme laufen sogar ohne "Microruckeln".


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BeitragVerfasst: Mo Sep 18, 2023 16:19 
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Registriert: Di Jun 19, 2012 22:12
Beiträge: 2754
Wohnort: Bubenreuth
Kenntnisstand: Weitergehende Kenntnisse (Hobby)
Alles hat seine Vor- und Nachteile.
Ich habe knapp 2 Jahre gebraucht um alle vorhandenen Familienfotoalben, Dias, Normal8, Super8, 16mm, Video8, VHS, Mini DV Filme zu digitalisieren, und ich bin froh es gemacht zu haben. Das Leben und die Erinnerungen von 3 Generationen passen nun auf eine kleine SSD.
Die Fotoalben begannen sich aufzulösen, Fotoecken fielen ab, die Haftbeschichtungen der damals beliebten Adhäsiv-Alben waren versprödet, viele Farbbilder teilweise ausgebleicht. Die farblich noch hervorragenden, glasgerahmten Kodakchrome Dias meines Vaters aus seiner Studentenzeit in Tübingen aus den 50er Jahren waren teilweise von Pilzen befallen.
Schlimm war es auch mit den Filmen. Sie rissen immer häufiger, Klebestellen gingen auf, egal ob nass oder trocken geklebt.
Es mussten 5 Projektoren vorgehalten werden die auch immer häufiger ausfielen. Als zuletzt der Bauer T525 Microcomputer bei der Tonwiedergabe zu spinnen begann und Ersatz richtig teuer war, fiel endgültig der Entschluss zu digitalisieren.
Das war unendlich viel Arbeit, hat sich aber gelohnt.
Ich hab auf Standardformate gesetzt. Bei Fotos Tif und jpg, bei den Filmen Mp4 und DVD, also alles doppelt.
Natürlich wurden Backups angelegt in Form von Sticks, SSDs, und HDDs.
Ganz ohne Bauchschmerzen erfolgte das alles nicht, denn grundsätzlich bin ich kein uneingeschränkter Freund der Digitaltechnik, in diesem Fall erschien es mir aber sinnvoll.
Die Projektoren, die über 100 Alben, die Dias, all das musste nach dem Tod meiner Eltern irgendwo untergebracht werden und ich hatte auch keinen Platz mehr.
Keines der Kinder von uns 3 Geschwistern hat was mit Technik am Hut, nach unserem Tod wären die Filme und Dias mit Sicherheit verloren gewesen.
Nun hoffe ich natürlich, dass die Standardformate beibehalten werden. Aber auch eine Konvertierung sollte mit vertretbarem Aufwand möglich sein.

Gruß,
Achim


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BeitragVerfasst: Mo Sep 18, 2023 19:41 
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Registriert: Mo Feb 24, 2014 20:25
Beiträge: 57
Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
moure hat geschrieben:
@ ELEK,

Hallo, Siemens hat diese Haushaltsgroßgeräte nie selbst produziert, sondern immer aus Billigproduktion gekauft und mit Siemens gelabelt. Ich kannte einen Siemens-Mitarbeiter, der immer wieder diesen Ramsch gekauft hat, weil er Mitarbeiterrabatt bekommen hatte, und letztlich teurer bezahlt hat, als wenn er sich ein echtes Markenprodukt gekauft hätte.

Gruß, Moure


Kleiner Einspruch, Siemes bzw BSH entwickelt und baut Haushaltsgroßgeräte durchaus selber..
hab da mal dran mitentwickelt ... bei Trocknern und WaMas wurde nur für die unterste(n) Preisgruppe(n) zugekauft und gelabelt.



Gruß Henrik

_________________
“ground” is a convenient fantasy

'˙˙˙˙uıɐƃɐ lɐıp puɐ °06 ǝuoɥd ɹnoʎ uɹnʇ ǝsɐǝld 'ʎɹɐuıƃɐɯı sı pǝlɐıp ǝʌɐɥ noʎ ɹǝqɯnu ǝɥʇ'


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BeitragVerfasst: Di Sep 19, 2023 11:38 
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Registriert: Di Sep 10, 2019 9:26
Beiträge: 152
Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
achim1 hat geschrieben:
Alles hat seine Vor- und Nachteile.
Ich habe knapp 2 Jahre gebraucht um alle vorhandenen Familienfotoalben, Dias, Normal8, Super8, 16mm, Video8, VHS, Mini DV Filme zu digitalisieren, und ich bin froh es gemacht zu haben. Das Leben und die Erinnerungen von 3 Generationen passen nun auf eine kleine SSD.
Die Fotoalben begannen sich aufzulösen, Fotoecken fielen ab, die Haftbeschichtungen der damals beliebten Adhäsiv-Alben waren versprödet, viele Farbbilder teilweise ausgebleicht. Die farblich noch hervorragenden, glasgerahmten Kodakchrome Dias meines Vaters aus seiner Studentenzeit in Tübingen aus den 50er Jahren waren teilweise von Pilzen befallen.
Schlimm war es auch mit den Filmen. Sie rissen immer häufiger, Klebestellen gingen auf, egal ob nass oder trocken geklebt.
Es mussten 5 Projektoren vorgehalten werden die auch immer häufiger ausfielen. Als zuletzt der Bauer T525 Microcomputer bei der Tonwiedergabe zu spinnen begann und Ersatz richtig teuer war, fiel endgültig der Entschluss zu digitalisieren.
Das war unendlich viel Arbeit, hat sich aber gelohnt.
Ich hab auf Standardformate gesetzt. Bei Fotos Tif und jpg, bei den Filmen Mp4 und DVD, also alles doppelt.
Natürlich wurden Backups angelegt in Form von Sticks, SSDs, und HDDs.
Ganz ohne Bauchschmerzen erfolgte das alles nicht, denn grundsätzlich bin ich kein uneingeschränkter Freund der Digitaltechnik, in diesem Fall erschien es mir aber sinnvoll.
Die Projektoren, die über 100 Alben, die Dias, all das musste nach dem Tod meiner Eltern irgendwo untergebracht werden und ich hatte auch keinen Platz mehr.
Keines der Kinder von uns 3 Geschwistern hat was mit Technik am Hut, nach unserem Tod wären die Filme und Dias mit Sicherheit verloren gewesen.
Nun hoffe ich natürlich, dass die Standardformate beibehalten werden. Aber auch eine Konvertierung sollte mit vertretbarem Aufwand möglich sein.

Gruß,
Achim


Natürlich hast Du da recht. Das ganze Dilemma mit 8mm und 16mm habe ich auch. Nur handelt es sich in meinem Fall um eine Hobbfilmer-Familie über 3 Generationen und demnach mit weit über 1000 Rollen Material. Hinzu kommen kommerziell aufgenommene Tonfilme des ehemaligen Landkinos meines Onkels. Das schaffe ich zu Lebzeiten nie. Darüber hinaus habe ich dafür überhaupt nicht das Equipment, das alles in adäquater Qualität irgendwie auf einen Rechner zu bekommen. Die 35mm Filme von der Landkinoanlage sind allesamt in Ordnung und werden, so weit es die Zeit erlaubt, im heimischen Gartenkino auch mal gespielt. Ronja, die Räubertochter oder Asterix, Sieg über Cäsar auf ner ratternden TK 35 macht schon Laune. Und hier auch wieder angemerkt: Wenn an den alten Maschinen was ist, lässt sich das alles in überschaubarem Aufwand wieder beheben. Vor Jahren schon, habe ich die Maschinen auf Halogen-Leuchtmittel umgebaut, da die 110V/1000W Lampen nicht mehr zu bekommen waren. Der Röhrenverstärker mit 2xEL12N macht keine Probleme. Highlight hier: Eingebauter Gong.
Das ist natürlich auch alles etwas Esoterik. Man zelebriert son Kinoabend richtig, spult sich die Rollen zurecht, richtet die Maschinen aus. Ich fuhr mit meinem Onkel damals regelmäßig mit und werde jedesmal daran erinnert, wie das so war... Das Gefühl gibt mir kein USB-Stick der Welt.
Natürlich habe ich auch angefangen, privates Material zu sichern, nur überzeugt mich das alles nicht so. Qualitativ ist das alles nicht derbe, zum schnellen Anschauen im Kreise der Familie aber ausreichend. Bei Dias ging das ganz gut, bei den 8mm Filmen jedoch nicht so. Dazu kommt, dass es dazu separate Tonbandaufnahmen gibt, was irgendwie snchron gehalten muss. Man hat da teilweise nur einen Versuch.


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BeitragVerfasst: Sa Sep 30, 2023 16:34 
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Henrik_V hat geschrieben:
moure hat geschrieben:
@ ELEK,

Hallo, Siemens hat diese Haushaltsgroßgeräte nie selbst produziert, sondern immer aus Billigproduktion gekauft und mit Siemens gelabelt. Ich kannte einen Siemens-Mitarbeiter, der immer wieder diesen Ramsch gekauft hat, weil er Mitarbeiterrabatt bekommen hatte, und letztlich teurer bezahlt hat, als wenn er sich ein echtes Markenprodukt gekauft hätte.

Gruß, Moure


Kleiner Einspruch, Siemes bzw BSH entwickelt und baut Haushaltsgroßgeräte durchaus selber..
hab da mal dran mitentwickelt ... bei Trocknern und WaMas wurde nur für die unterste(n) Preisgruppe(n) zugekauft und gelabelt.



Gruß Henrik


So ist es.
Die Firma in der ich arbeite hat früher BSH beliefert (und noch viele andere Kunden).
Und ich hatte bnisher hauptsächlich Bosch/Siemens Geräte und kaum ein Problem, kann also nicht nachvollziehen, wenn man behauptet, dass das Billig-Ramsch ist.

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:mauge: Lebe lang und in Frieden :mauge:


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BeitragVerfasst: Mi Jun 19, 2024 12:45 
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klass


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BeitragVerfasst: Mi Jun 19, 2024 13:25 
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....kommt hier noch etwas ??????

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fritz


- Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen :wink:


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BeitragVerfasst: Do Jun 20, 2024 7:45 
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Servus,
Na ja, nach 5 Jahren und 4 Monaten ist unser Miele Kühlschrank kaputt gegangen. Miele produziert die ja nicht selbst sondern bei Liebherr sagte man mir. War eigentlich enttäuscht von Miele, die Lebenszeit ist ein bischen wenig.
Immerhin bot mir Miele einen neuen Kühlschrank mit 10 Jahre Garantie und 50% Preisnachlass auf den Listenpreis an.
Habe ich genommen.

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Gruss aus Trient,
Volker
http://luxkalif.de.tl/


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BeitragVerfasst: Do Jun 20, 2024 7:59 
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5 Jahre ist gar nichts für einen Kühlschrank
Früher haben die Dinger ewig gehalten. An der Uni hatten wir bis vor kurzem noch einige stehen die noch aus den 60ern waren und immer noch problemlos liefen.


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BeitragVerfasst: Do Jun 20, 2024 9:34 
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Kenntnisstand: Weitergehende Kenntnisse (Hobby)
Servus,
Ja früher!

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BeitragVerfasst: Do Jun 20, 2024 17:42 
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Kenntnisstand: Weitergehende Kenntnisse (Hobby)
.....war vielleicht nicht alles besser, aber doch sehr Vieles....


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BeitragVerfasst: Do Jun 20, 2024 19:59 
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Beiträge: 9979
Wohnort: östliches Niedersachsen
Kenntnisstand: Sehr gute Kenntnisse (Hobby)
Vor über 30 Jahren wurden in unserer Gegend jede Menge Autoantennen abgebrochen. Nachdem mein Auto zwei-oder dreimal betroffen war, kaufte ich eine Antenne mit Motorantrieb zum Aus- und Einfahren. Ich hatte die Wahl zwischen einem No-Name-Produkt für ca. 50 DM und einer Antenne von Hirschmann für ca. 130 DM und entschied mich für letztere.

Kurz nach Ende der Garantiezeit gab sie nur noch ein sehr ungesundes mechanisches Geräusch von sich, anstatt auszufahren. Von einem aus Plastik bestehenden Schneckenrad waren auf ca. 1/4 des Umfangs die Zähne abgefräst. Viele Teile dieser Antenne gab es als Ersatzteil, dieses nicht.

Ich beschwerte mich beim Vertrieb der Firma Hirschmann, daraufhin wurde mir beim Kauf einer neuen, inzwischen noch teureren Antenne ein Rabatt im einstelligen Prozentbereich angeboten. Ich lehnte dankend ab und kaufte eine billige Motorantenne für etwas über 50 DM, die alle Autos, in die sie eingebaut war, überlebte. Nur einmal musste ich sie reparieren: Das oberste Segment, das nur eingescharubt war, hatte sich gelöst und war weg. Eine Fahrradspeiche mit einem aufgelöteten zylindrischen Metallstück als Kopf war der perfekte Ersatz.

Geplante Obsoleszenz gab es also auch schon vor Jahrzehnten. Nur hat man das Gefühl, dass das damals Ausnahmen waren und heute eher die Regel.

Lutz


Zuletzt geändert von röhrenradiofreak am So Jun 23, 2024 11:22, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: So Jun 23, 2024 11:22 
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Registriert: Do Jun 20, 2024 9:27
Beiträge: 35
Wohnort: Oberfranken
Kenntnisstand: Sehr gute Kenntnisse (Hobby)
Solche Geschichten gibt es viele und doch bleibt das Thema aktueller denn je.
Ich denke, jeder, der ein bißchen technisches Verständnis hat, kann solche Geschichten erzählen.
Häufig zahlt man bei teueren Produkten nur für den Namen, oder - wie jemand weiter vorne schrieb - für unnötigen Schnickschnack, der nur wieder technisch anfällig ist.
Mir fällt da gerade ein ehemaliges Auto unseres Nachbarn ein, bekannte Marke, Kleinbus mit Luftgefederter Hinterachse... Was da alles aus Plastik ist und kaputt geht...
Teuere Geräte, Autos, etc. sind nicht wirklich besser. Man zahlt für den Luxus, diese Marke zu fahren oder zu haben. Reparaturen sind auch nicht günstiger. Im Gegenteil. Wer sich teueren Luxus heute kauft, zahlt auch teuere Reparaturkosten.
Ich habe leider ein paar Mal die bittere Erfahrung machen müssen, darunter auch mit einem NEUGERÄT des oben erwähnten bekannten WAMA-Herstllers, dass das Gerät 2 Monate nach Anschaffung bereits defekt war. Es war zwar noch Garantie drauf. Aber die Techniker von denen haben über ein halbes Jahr gebraucht, um den Fehler zu finden un zu beheben. Eine Garantieverlängerung gabs nicht. Dafür faule Ausreden.
Fazit: Nie wieder ein Neugerät des Herstellers, dessen Name mit "M" beginnt.

Jüngst hatte ich die Anschaffung einer motorischen Kehrmaschine überlegt. Keine zum Draufsetzen. Eine kleinere, aber doch motorisch.
Dazu hatte ich mich in Foren eingelesen, Bewertungen einschlägiger bekannter Verkaufsplattformen studiert. Ergebnis: ernüchternd. Fotos: Alles Plastik. Fazit: Ende der Haltbarkeit absehbar.
Also doch was gebrauchtes.
EInige Zeit gesucht, und 150km eine Gebrauchtgerät, sog. Hako Hamster, über 40Jahre alt, guter Zustand, mit defektem Motor für 140 Takken bekommen.
Motoruntersuchung des Benziners ergab eine durchkorrodierte Zündspule. Ersatz schwer zu bekommen und da sowhl ich, alsauch meine Frau Seilstarter nicht so wirklich mögen, E-Starter-Benzinmotor bestellt. Bei dem Erwerbspreis gebe ich gerne nochmal 150 für den Motor aus.
V.a. waren die Bürsten auch noch in einem sehr guten Zustand.
Motor war bald eingebaut, Keilriemen erneuert. Das Teil kehrt wieder, wie eine neue. Und hat im Gegensatz zu vielen neuen kleinen in dieser Größe keine Probleme mit Laub und Verstopfung. Der Fahrantrieb ist dabei auch noch eine große Erleichterung. Und was ich immer besonders hübsch finde: Das Teil ist komplett so ziemlich aus Metall. Kein Plastik. 8_)

_________________
Jemand, der liebt, repariert; einer, der nicht liebt, tauscht aus...


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BeitragVerfasst: So Jun 23, 2024 12:10 
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Registriert: Sa Apr 04, 2015 20:47
Beiträge: 503
Wohnort: Dortmund
Kenntnisstand: Grundkenntnisse (ohmische Gesetz etc.)
Dass eine Waschmaschine innerhalb der Garantie Ärger macht dürfte inzwischen echt selten sein. Dass der Markenhersteller immerhin reparieren will, zeigt dass er selbst noch dran glaubt...
Meistens wird bei Garantiereklamation direkt ausgetauscht. Mein Sohn wollte gerne in-ear Kopfhörer der bekannten elektroakustischen Fabrik Sennheiser haben. Der linke Kanal nahm nach etwa 1,5 Jahren keine Ladung mehr an. "Batterieverschleiß" ist von der 2-Jahres-Garantie ausgenommen. Trotzdem wurde das Set kommentarlos gegen Neuware getauscht. Offenbar ist die Gewinnspanne beim Vertrieb von "Made in China" zu Sennheiser-Preisen lukrativ genug, dass sie es sich leisten können.


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