ELL80 Problem

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paulchen
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Re: ELL80 Problem

Beitrag von paulchen »

Ein DDR-Exportgeraet mit 2x ELL80 in den Endstufen (mal wieder den Namen vergessen:-/ hat da ausgewachsene M74-Uebertrager, verschachtelt gewickelt.
Denke mal da kann ich helfen...
https://www.radiomuseum.org/r/heli_rcx1001.html

paulchen
albert66
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Re: ELL80 Problem

Beitrag von albert66 »

Nachtrag zum roten Balken: habe gestern von einem seit längerem gelagertem Chassis ( viewtopic.php?p=311420#p311420 ) eine Lorenz ELL80 geprüft (im dunklen Zimmer kurz vor Mitternacht :-) , wollte nicht in die Geisterstunde). Resultat: bei der Lorenz-Röhre ist der "Kathodenbalken" auf dem Prüfgerät (TV7-B/U) kaum zu erkennen, nur äußerst schwach, bei Tageslicht Null und Nix. D.h. anders als anfangs des threads bei der Telefunken-Röhre. Die Lorenz war zwar etwas mehr verbraucht, aber es muß wohl via Bauart und Verspiegelung ziemliche Unterschiede geben.

Gruß Peter
hf500
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Re: ELL80 Problem

Beitrag von hf500 »

paulchen hat geschrieben: Di Apr 28, 2026 5:35 [
Denke mal da kann ich helfen...
https://www.radiomuseum.org/r/heli_rcx1001.html

paulchen

Moin,
ja, das ist es. Groessere Uebertrager fuer ELL80 oder 2x EL95 habe ich noch nicht gesehen. Der "Hartmanssdorfer Hasenstall" hat recht grosse, aber dennoch kleinere Uebertrager.

Ein anderes Beispiel fuer "dicke Uebertrager an kleinen Roehren" ;-) waere die Endstufe des Grundig TK46/47. Eine Stereoendstufe mit ECC83 und ELL80 mit fuer die Leistung und den Verwendungszweck in einem TB-Geraet recht grossen Uebertragern. Etwa das, was man bei Grundig sonst fuer EL84 verwendete.

Der 6199:
Seine Verstaerker sind im Grundsatz sehr mit dem NF10 verwandt. Die Schaltung an sich ist Standard, die Besonderheit die fuer Tischradios ungewoehnliche feste Gittervorspannung der Endroehren.

Auffaellig ist der Unterschied bei den Schwingschutzwiderstaenden an den Gittern der Endroehren. Sieht man nicht so haeufig, zeigt aber, dass man nachgedacht hat. Das Gitter an der Anode des Katodyns hat 1k, das an der Katode 15k. Damit wird erreicht, dass beide Gitter annaehernd gleiche Quellwiderstaende "sehen", was der Symmetrie der Steuerung zugute kommt.


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Peter