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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Universum FK100R - eine Hommage und Erfahrungsbericht

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BeitragVerfasst: Mo Jan 16, 2017 19:42 
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Nun habe ich den roten FK100R soweit Elkotechnisch fertig. Nach Beseitigung eines kleinen Leichtsinnsfehlers (Lötzinnspritzer schloss zwei Leiterbahnen kurz) funktioniert der TV-Teil einwandfrei. Ein kleiner Abgleich der Bildgeometrie war nötig, aber jetzt ist das Bild in Ordnung.

Der Radioteil rauscht auf AM, auf FM ist er tot.
Dateianhang:
UNIVERSUM - FK100R Auszug Radioteil 1500 B.png
UNIVERSUM - FK100R Auszug Radioteil 1500 B.png [ 64.67 KiB | 10062-mal betrachtet ]


Da AM rauscht, ging ich von Funktion der dafür nötigen Stufen aus.
Wenn ich den Schaltplan richtig lese, dann werden Q23 / Q24 (bei meinem Gerät BEIDE 2SA440A) nur für FM gebraucht. Ich vermute, dass Q23 wohl eine Vorverstärkung bewirkt und Q24 vielleicht den Oszillator bildet.
Also habe ich beide ausgelötet und mit dem Bauteiletester gemessen. Beide sind in Ordnung, haben einen ß von rund 60. Die Dioden des Ratiodetektors sind auch in Ordnung.
Was ich noch nicht geprüft habe ist, ob der Oszillator schwingt. Das werde ich mit dem Kommunikationsempfänger, eingestellt auf 10,7Mhz mal noch prüfen.

Für fachmännische Hilfe wäre ich dankbar.

Falls garnichts hilft, habe ich schon die Radioplatine aus dem Schlachtgerät hier, die ich aber nur im Notfall umbauen möchte, da ich das zu unsportlich finde :D

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Daniel


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BeitragVerfasst: Mo Jan 16, 2017 22:49 
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Vom einem Crown CTV-... mit baugleichem Radioteil habe ich mir die Unterlagen besorgt.
Mit dem Kontrollempfänger konnte ich auf 10.7 MHz keine Oszillatorschwingung nachweisen. Daraufhin nahm ich die Pläne zur Hand.
Vom AM-FM-Umschalter, ein 4-fach Schiebeschalter wurde bereits die Betriebsspannung bei FM nicht geschaltet. Ein Überbrücken zum Test brachte keine Funktion.
Das benachbarte Kontaktpaar in der parallelverlaufenden Kontaktreie überbrückte ich auch - kein Erfolg. Dennoch wollte ich den Schalter auslöten um ihn ausgebaut zu messen. Was ziemlich mistig war, denn auf den Lötpunkten waren einige Drähte mit angelötet. Nachdem diese auf Papier dokumentiert waren konnte ich den Schalter auslöten, was nicht gerade gut ging, da die Lötpins umgebogen waren und erst aufwendig mit Entlötlitze befreit werden mussten. Dabei lösten sich natürlich auch Leiterbahnen ab :wut:
Als der Schalter dann drausen war, öffnete ich diesen und mir fielen schon drei Kontaktbrücken entgegen, die einfach an der Faltung auseinanderbrachen.
Einen passenden Ersatzschalter hatte ich nicht im Fundus, obwohl ich viele NOS Schiebeschalter und Schlachtteile horte, was schon oft in solchen Fällen hilfreich war.

Zum Glück habe ich ja noch zwei Schlacht-FK100R auf Lager. Aus dem Schlechtesten baute ich bereits vorsorglich den Radioteil aus. Dieser werkelt nun erfolgreich im "Organempfänger".
Als Abweichung vom Original habe ich nun Pfostensockel und Buchsenleisten verwendet, um die Platine auch später leicht ausbaubar zu machen. Die Originalität ist mir bei dieser Fummelei jetzt mal Sch...-Egal! außderdem sieht das später eh keiner.
Beim jüngsten FK100R ist übrigens die Ferrit-Antenne durch einen Steckverbinder trennbar.

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BeitragVerfasst: Mo Jan 16, 2017 22:53 
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...lass das defekte Rfk-Teil mal liegen. Das bekommen wir auch noch hin. Ansonsten schöne Arbeit, klasse gemacht! :super:


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BeitragVerfasst: Mo Jan 16, 2017 23:53 
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Danke :)

Die Teile schmeiß ich auf keinen Fall weg!

Ich überlege, ob wie sich ein FK100R macht, in dessen Gehäuse außer der Bildröhre nichts mehr original ist, sondern alles mit möglichst optimaler Technik ausgestattet wurde...

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BeitragVerfasst: Di Jan 17, 2017 0:22 
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Der Gedanke ist garnicht mal sooo abwegig. Du kennst doch meinen selbst entwickelten Testbildgenerator (erzeugt das FuBK-Testbild). Darin befindet sich doch ein kleiner SW-Kontrollmonitor. Der besteht aus Teilen eines FK100, also BiRö, Hor. und Vert. Ablenkendstufen und Videoendstufe. Die gesamte Steuerung, also Videovorstufe, Sync-Trennstufe, H-Oszillator und der Rest drumherum ist mit (damals) moderner Technik aufgebaut worden. Passt alles auf eine Eurokarte. Die Schaltung arbeitet sehr schön stabil...


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BeitragVerfasst: Mo Jul 10, 2017 19:20 
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Nachdem nun zwei weitere FK100R-Teileträger zur Sammlung hinzugestoßen sind, kann ich nun auch eine braune Version wiederherstellen.

Zunächst einmal eine Bestandsaufnahme:
Dateianhang:
DSCF4976 B 1200.jpg
DSCF4976 B 1200.jpg [ 113.39 KiB | 9861-mal betrachtet ]

Dateianhang:
DSCF4977 B 1200.jpg
DSCF4977 B 1200.jpg [ 119.62 KiB | 9861-mal betrachtet ]


Daraus lässt sich außer dem braunen, mindestens noch ein weiterer FK100R zusammenstellen. Vielleicht noch ein Roter...

Eines der verbleibenden Restgehäuse würde ich gerne mit moderner Technik füllen. Ich denke da an Raspberry Pi3, ein Farbdisplay und diverses Zubehör.
Leider wird das Display ein Problem werden, da meist nur noch 16:9 (oder breiter) im Angebot sind. Ein vernünftiges 4:3 wird wohl schwer aufzutreiben sein.
Der Bildröhrenausschnitt hat die Dimensionen (ca.) 100x96mm.

Aber zunächst soll es mit dem Neuaufbau des braunen Gerätes weitergehen...

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BeitragVerfasst: Mo Jul 10, 2017 22:53 
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Ist noch ein gut erhaltenes rotes Gehäuse über?

Rosel


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BeitragVerfasst: Di Jul 11, 2017 7:45 
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Könnte sein. Aber ich weiß noch nicht, ob ich es selbst brauche.
Ein graues Gehäuse ist auf jeden Fall übrig...

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BeitragVerfasst: Di Jul 11, 2017 20:46 
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Falls eins übrig bleibt, ich würde es gerne kaufen.

Rosel


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BeitragVerfasst: Mi Jul 12, 2017 9:10 
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Kondensatoren sind nun getauscht. Besonders die grünen Typen waren ALLE ausgelaufen. Die grauen waren meist aber auch schon müde.
Elkos bis 4µ7 habe ich gegen Folientypen ersetzt.

Der Radioteil funktioniert einwandfrei.
Die beiden Schiebeschalter weißen Kontaktprobleme auf (trotz Kontakt-WL-Vorbehandlung).
Der Skalenantrieb vom Radioteil war - wie immer - durch verharztes Fett etwas schwergängig, was durch Verdünnen mit Kontakt-WL und nachschmieren wieder in Ordnung kam.
Leider ist der Bildkontrast viel zu stark und lässt sich nicht nachregeln. Die Grautreppe zeigt von weiß nach schwarz ab der Mitte schon alles in schwarz.
Bei starker Signalschwankung am Antenneneingang ist die Treppe kurz sichtbar.

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BeitragVerfasst: Mi Jul 12, 2017 12:06 
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Hi Daniel

könnte ein Fehler in der Regelspannung sein, zuviel ZF-Verstärkung, aber auch im Videoverstärker. Nun nachdem Du noch die zwei FK100R von mir hast hast Du wohl den totalen Universum oder auch Crown Koller. Trotzdem viel Spaß bei der Fehlersuche.

PS: Der Spannungswandler läuft übrigens sehr gut, macht bei 12 Volt und unbelastetem Ausgang 3,7 KV. Nicht drann fassen, autsch !!!

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Norbert (DF8PI)

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BeitragVerfasst: Mi Jul 12, 2017 15:00 
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Sehr gut!

für den braunen FK100R habe ich das Chassis des Grauen(s ;) ) von Dir genommen.
Da war auch am HF-Board ein Widerstand in Reihe geschaltet, der nicht original ist. Auch ein Siemens Styroflex ist hinten über zwei Pins gelötet. Der ist da auch nicht original...

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BeitragVerfasst: Mi Jul 12, 2017 17:39 
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Die beiden FK100R habe ich so bekommen wie sie sind und nie was daran gemacht, die lagen einige Jahre in einer Schublade. Was damit passiert ist bevor ich sie bekommen habe entzieht sich meiner Kenntnis. Ist aber bestimmt ein gutes Übungsobjekt. Falls Du Hilfe in irgend einer Weise brauchen kannst lass es mich wissen. Ein Schaltbild vom FK100R sollte ich auch irgendwo haben, aber ich denke das hat Du auch selbst.

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BeitragVerfasst: Mi Jul 12, 2017 19:18 
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SABA78 hat geschrieben:
Mit dem Kontrollempfänger konnte ich auf 10.7 MHz keine Oszillatorschwingung nachweisen...

Auch wenn das schon etwas länger her ist:

Auf 10,7 MHz wirst Du keine Oszillatorschwingung finden. Denn der Oszillator schwingt nicht auf 10,7 MHz, sondern 10,7 MHz oberhalb der eingestellten Empfangsfrequenz. Steht die Senderwahl also z.B. auf 92 MHz, schwingt der Oszillator, wenn alles korrekt abgeglichen ist, auf 102,7 MHz. Deshalb eignet sich ein zweites UKW-Radio gut zur Kontrolle, ob der Oszillator arbeitet.

Auf 10,7 MHz findet man nur die ZF, die durch Differenzbildung aus dem Signal eines empfangenen Senders und der Oszillatorfrequenz entsteht. Aber das setzt erstens voraus, dass wirklich ein Sender empfangen wird, zweitens ist das ein breitbandig FM-moduliertes Signal (maximaler Frequenzhub +/- 75 kHz) und deshalb mit einem Kurzwellenempfänger, der viel schmalbandiger ist, schwierig nachzuweisen.

Lutz


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BeitragVerfasst: Mi Jul 12, 2017 21:40 
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Hallo Lutz,

der Kontrollempfänger war/ist ein Icom IC-R20. Der kann FM-Breit durchgehend über den gesamten Empfangsbereich. Zumindest aber von 500kHz bis 3GHz :)

Schaltplan habe ich Original und digital - und gerade eben nochmal ausgedruckt als "Bettlektüre"

:)

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