Hallo,
meine Vorstellung habe ich bereits in der "Vorstellungs-Abteilung" eingestellt, deshalb hier gleich zu meinem Problem:
Zu meinen bisher funktionierenden Geräten gehört ein SABA Wildbad 100, das ich vor 1 1/2 Jahren als funktionierend gekauft habe.
Der Vorbesitzer hatte es in einer Fachwerkstatt restaurieren lassen. Dabei hat er den Einweggleichrichter durch einen moderen Brücken-
gleichrichter ersetzt. Aber keine weiteren Maßnahmen getroffen. Außerdem wurde der Lade-Elko durch zwei neue Elkos ersetzt und
auch noch diverse andere. Das Gerät spielte und der Empfang war gut. Dbei nutzte ich nur UKW, da das Antriebsseil für AM defekt ist.
Vor ca. 2 Monaten fing das Radio an zu brummen. Ich lötete zwei zusätzliche 10 uF Elkos parallel zu den Ladeelkos dazu und das Brummen
war weg. Bei der Gelegnheit habe ich auch mal die Spannung nach der Gleichrichtung gemessen, die mit 325 V ziemlich hoch war. Nach kurzer Rück-
sprache mit einem Fachmann lötete ich einen 500 Ohm Widerstand ein und die Spannung war im grünen Bereich.
Als ich anschließend das Chassis wieder ins Gehäuse eingebaut hatte, war plötzlich der Ton weg, oder wie ich dann feststellte ganz, ganz
leise (aber nur auf UKW). Das magische Auge zeigte aber deutlich an, daß Sender wie bisher empfangen wurden. Da ich vorher bei meinem Villingen
ein ähnliches Problem hatte und es nur an falsch angelöteten Lautsprecherkabeln lag, dachte ich es wäre hier auch so,
Aber nachdem ich das Chassis wieder ausgebaut hatte, war es dieses nicht. Die Spannungen an den Röhren entsprachen auch mit geringen
Abweichungen den Werten auf dem Schaltplan. Aber folgendes Phänomen konnte ich feststellen: Auf MW und KW hatte ich Empfang und
auch normale Lautstärke. Das zeigt sich hauptsächlich in Rauschen, aber auf KW konnte ich sogar tagsüber ein, zwei Sender empfangen.
Die Lautstärke läßt sich regeln und auch die Höhen- bzw. Tiefen Steller funktionieren. Aber sofern ich auf UKW umstelle ist der Ton
ganz, ganz leise, so daß man nur direkt am Lautsprecher den Ton leise hört. Der Empfang scheint also in Ordnung.
Ich habe schon die Kontakte am Schaltapparat gereinigt und, so gut es ging, überprüft, aber es tritt keine Verbesserung auf.
Auch beim Anschluß über die TA-Buchse kommt kein Ton. Es kratzt nur beim Einstecken aber dann ist Ende.
Auch ein Besuch beim Repair-Cafe brachte keinen Erfolg. Jetzt suche ich hier evtl. Hilfe. Vielleicht hatte jemand auch schon mal
so ein Problem und kann mir sagen, wie er das Problem löste. Ober vielleicht nur inen Tip, in welcher Richtung man suchen kann.
Da ich bei dem frei verdrahteten Chassis noch immer meine Schwierigkeiten habe, Den Schaltplan und die verdrahteten Bauteile in
Übereinstimmung zu bringen, habe ich zum Schaltplan auch noch ein paar Fotos als pdf angehängt.
Vielen Dank für die Geduld beim Lesen des langen "Manuscripts" und in der Hoffnung auf rege Teinahme
viele Grüße vom Rhein
Wilfried
SABA Wildbad 100 - Ton auf AM normal, auf UKW nur ganz, ganz leise, Empfang aber vorhanden
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Opa Willi
- Philetta

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SABA Wildbad 100 - Ton auf AM normal, auf UKW nur ganz, ganz leise, Empfang aber vorhanden
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Munzel
- Kuba Komet

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Re: SABA Wildbad 100 - Ton auf AM normal, auf UKW nur ganz, ganz leise, Empfang aber vorhanden
Hallo,
Du hast für die NF nur zwei Wechsler, U3 und T6. An deren Kontakten kannst Du ja mal die Brummprobe machen.
MfG
Munzel
Du hast für die NF nur zwei Wechsler, U3 und T6. An deren Kontakten kannst Du ja mal die Brummprobe machen.
MfG
Munzel
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Opa Willi
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Re: SABA Wildbad 100 - Ton auf AM normal, auf UKW nur ganz, ganz leise, Empfang aber vorhanden
Hallo Munzel,
danke für den Tip.
Ich kann auf ein Teil-Erfolgserlebnis verweisen !
Aufgrund deines Tips habe ich mir die Strecke vom Filter III , Pin 8, bis zum Lautstärkepoti noch einmal genauer angeschaut.
Das ist ja eigentlich die einzige Verbindung zur Endstufe.
Ich wollte die Verbindung einfach mal probeweise mit einem Kabel überbrücken um zu schauen, was passiert.
Dabei habe ich vermutlich den Lötpunkt an Pin 8 (da hängt R21 und C37 ziemlich eng aneinander) etwas bewegt. Da wurde die Lautstärke
plötzlich stärker. Nachdem ich die Stelle dann bewußt etwas hin- und herbewegte kam schließlich wieder die volle Lautstärke.
Da wollte ich es gleich ganz gut machen und bei dieser Gelegenheit den Widerstand und den Kondensator ersetzen. Leider habe ich bei dieser Aktion
anscheinend mit meiner Grob-Motorik am Filter etwas verstellt oder abgetrennt so daß ich weiter am Basteln bin. Auf alle Fälle weiß ich jetzt wo
die Ursache ist. Man soll halt nichts unnötiges machen. Aber das sind halt Anfängerfehler.
Vielen Dank und viele Grüße
Wilfried
danke für den Tip.
Ich kann auf ein Teil-Erfolgserlebnis verweisen !
Aufgrund deines Tips habe ich mir die Strecke vom Filter III , Pin 8, bis zum Lautstärkepoti noch einmal genauer angeschaut.
Das ist ja eigentlich die einzige Verbindung zur Endstufe.
Ich wollte die Verbindung einfach mal probeweise mit einem Kabel überbrücken um zu schauen, was passiert.
Dabei habe ich vermutlich den Lötpunkt an Pin 8 (da hängt R21 und C37 ziemlich eng aneinander) etwas bewegt. Da wurde die Lautstärke
plötzlich stärker. Nachdem ich die Stelle dann bewußt etwas hin- und herbewegte kam schließlich wieder die volle Lautstärke.
Da wollte ich es gleich ganz gut machen und bei dieser Gelegenheit den Widerstand und den Kondensator ersetzen. Leider habe ich bei dieser Aktion
anscheinend mit meiner Grob-Motorik am Filter etwas verstellt oder abgetrennt so daß ich weiter am Basteln bin. Auf alle Fälle weiß ich jetzt wo
die Ursache ist. Man soll halt nichts unnötiges machen. Aber das sind halt Anfängerfehler.
Vielen Dank und viele Grüße
Wilfried